Wölfe Freiburg

Mark Mancari verlässt den EHC Freiburg in Richtung Österreich

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 09. Mai 2018 um 15:57 Uhr

EHC Freiburg

Mark Mancari hat im Trikot des EHC Freiburg für einigen Wirbel gesorgt – doch damit ist nun Schluss. Der Kanadier wechselt zu den Graz 99ers nach Österreich.

Den Wechsel gab das Team aus der Steiermark am Mittwoch bekannt. Die Graz 99ers spielen in der grenzüberschreitenden "Erste Bank Eishockey Liga" und zählen dort zu den populärsten Teams.

Mark Mancari war im Herbst 2017 nach Freiburg gekommen und hat in 32 Saisonspielen 45 Skorerpunkte gesammelt, so der EHC Freiburg. Anfänglich spielte er auf seiner angestammten Position im Sturm, später setzte Trainer Leos Sulak den 32-Jährigen in der Verteidigung ein.

Verletzung in der Schlussphase der Saison

In der Freiburger Hintermannschaft habe er mit viel Übersicht und einem ausgesprochen starken Schuss geglänzt. Die Schlussphase der Saison verpasste der Nordamerikaner wegen einer Verletzung im oberen Körperbereich.

"Wir wünschen Mark alles Gute für seine persönliche und sportliche Zukunft", sagt EHC-Vorsitzender Werner Karlin. Er habe den Verein in der vergangenen Saison in einer schwierigen Phase sehr geholfen.
Testspiele gegen Ajoie

Am 17. und 18. August betreitet der EHC Freiburg zwei Vorbereitungsspiele gegen den bzw. beim Westschweizer Verein HC Ajoie.

Der vorläufige Kader des EHC Freiburg:

### Abwehr ###

Philip Rießle: Seit 2013 Kapitän der Wölfe und als unermüdlicher Arbeiter vor dem eigenen Tor bekannt und geschätzt. Spielte die zurückliegenden Playdowns trotz schwerer Knöchelverletzung durch. Ein Vorbild an Einsatz und Kampfgeist.

Daniel Maly: Spielte seine erste Saison im Erwachsenen-Eishockey und zeigte eine unauffällige, gleichwohl aber ansprechende Leistung. Der 20-Jährige kann bei Bedarf auch im Sturm eingesetzt werden.

Radek Havel: Erster Neuzugang bei den Wölfen in diesem Sommer. Der 23-jährige Abwehrspieler kommt aus der zweiten tschechischen Liga und gilt als körperlich robustes Kraftpaket mit Qualitäten im Aufbauspiel. Der Tscheche nimmt als Kontingentspieler eine Schlüsselrolle im EHC-Kader ein.

### Sturm ###

Marc Wittfoth: Gilt als Energizer und ist gerade in wichtigen Phasen eines Spiels für die entscheidenden Tore gut. Fiel nach schwerer Verletzung in der Vorsaison in ein kleineres Leistungsloch. Dennoch ein wichtiges Puzzlestück im EHC-Angriff.

Tobias Kunz: Der EHC-Rekordspieler (594 Partien für die Wölfe) stand noch nie bei einem anderen Verein unter Vertrag und ist eine der großen Konstanten im Team. Schnell, technisch versiert und treu zum Heimatklub ist Kunz einer der Publikumslieblinge ab der Ensisheimer Straße.