Nach vorne geht nichts

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Mo, 24. September 2018

Schwenningen Wild Wings

Nullpunkte-Wochenende: Wild Wings unterliegen der DEG mit 0:3 und in Krefeld mit 2:4.

EISHOCKEY (witt). Die Wild Wings verloren am Freitag daheim gegen die Düsseldorfer EG mit 0:3 (0:0, 0:0, 0:3). Wie schon bei der 0:3-Niederlage in Wolfsburg, stand die Schwenninger Abwehr stabil, nach vorne ging aber zu wenig. Am Sonntagabend unterlagen die Schwenninger in Krefeld mit 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) und machten damit ein bitteres Null-Punkte-Wochenende perfekt.

Gegen Düsseldorf konnte bei den Wild Wings der finnische Verteidiger Kalle Kaijomaa wieder mitwirken. Beide Teams standen in der flotten Partie in der Defensive recht gut. Beide Trainer, Pat Cortina auf Schwenninger Seite und Harold Kreis von der DEG, die bekanntlich Freunde des Defensiveishockeys sind, kamen im zweiten Drittel voll auf ihre Kosten. Beide Teams standen hinten sicher und ließen dem Gegner kaum Möglichkeiten. Erst in der 45. Minute fiel das 1:0 für Düsseldorf: Ridderwall war im Nachsetzen erfolgreich. Doch es kam noch dicker für die Wild Wings. Leon Niederberger, Bruder von Goalie Mathias, erzielte im Nachschuss das 2:0 für die Gäste. Die Schwäne machten jetzt Druck.

2:15 Minuten vor Schluss nahm Cortina den Torwart vom Eis. Dann kassierte ein Düsseldorfer auch noch zwei Strafminuten. Die Wild Wings spielten mit sechs gegen vier Feldspieler. Doch Olimb konnte sich die Scheibe schnappen und 24 Sekunden vor Schluss im leeren Schwenninger Kasten zum 0:3-Endstand versenken. In Krefeld hatte Trainer Pat Cortina dasselbe Personal wie gegen die DEG zur Verfügung, wie angekündigt stellte er aber Marco Wölfl für Dustin Strahlmeier zwischen die Pfosten. Für Wölfl gab es aber gleich die kalte Dusche, nur 82 Sekunden waren gespielt, da traf der Norweger Mathias Trettenes zum 1:0. Dann musste KEV-Stürmer Chad Costello auf die Strafbank, Jussi Timonen traf zum 1:1.

Die Wild Wings kassierten danach Vinny Saponari einen Shorthander und lagen so nach zwei Dritteln mit 1:3 zurück. Spielerisch ging bei den Wild Wings insgesamt zu wenig. Aus dem Nichts gelang Danner das 2:3 (49.). 64 Sekunden vor Schluss nahm Cortina eine Auszeit und seinen Torwart vom Eis. Doch es wurde nichts mehr. Zehn Sekunden vor Schluss traf Caron in den leeren Schwenninger Kasten zum 4:2-Endstand für Krefeld.