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27. Januar 2012
Ohne Sechs gegen Sachsen
"Wir sind bereit" verspricht SERC-Trainer Jürgen Rumrich.
EISHOCKEY (witt). "Ohne sechs" müssen die Wild Wings in das sächsische Wochenende starten: Heute, Freitag, 20 Uhr, sind die Schwenninger in Crimmitschau zu Gast, am Sonntag, 18 Uhr, kommt Dresden in die Helios-Arena. Neben den Langzeitverletzten Christoph Melischko und Max Prommersberger fallen weiterhin Torwart Mathias Lange wegen einer Leistenzerrung, Verteidiger Andreas Renz (Augenverletzung) und Stürmer Dominic Walsh mit einer Gehirnerschütterung aus. Angreifer Philipp Schlager, der am vergangenen Sonntag bei der 1:4-Niederlage in Bietigheim eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, ist für die heutige Partie in Crimmitschau gesperrt. Immerhin, Stürmer Dan Hacker, der unter der Woche wegen Kniebeschwerden mit dem Training aussetzen musste, ist wieder dabei und auch Verteidiger Chris Schmidt der am vergangenen Null-Punkte-Wochenende passen musste, ist einsatzfähig.
Zehn Stürmer und sechs Verteidiger hat SERC-Trainer Rumrich heute in Westsachsen zur Verfügung, am Sonntag im Heimspiel gegen die Cracks aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ist dann Schlager wieder spielberechtigt. "Die Mannschaft hat diese Woche sehr konzentriert trainiert. Ganz wichtig wird sein, dass wir in den Spielen von Beginn an den Kampf annehmen und von an Anfang an bereit sind", so Rumrich, "und das wird meine Mannschaft auch sein". Es gelte nun einfacher als am vergangenen Wochenende zu spielen und vor dem eigenen aber auch dem gegnerischen Tor konsequenter zu arbeiten. In den bisherigen Vergleichen zwischen Crimmitschau und Schwenningen gab es einen 4:1-Auswärtssieg der Wild Wings, aber auch eine 1:2-Heimniederlage in der Helios-Arena.
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Am Sonntag hat der SERC dann gegen die Dresdner Eislöwen Heimrecht. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch verlor am vergangenen Freitag in Weißwasser mit 1:3 und zog am Sonntag daheim gegen Hannover mit 2:6 den Kürzeren. Bereits 15 Zähler trennen die Eislöwen vom letzten Playoff-Platz, vor Ligaschlusslicht Bietigheim haben sie nur noch einen Punkt Vorsprung. Die Dresdner sind die mit Abstand schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und konnten auf fremdem Eis bislang lediglich elf Zähler einfahren. Und jetzt kommen auch noch viele Ausfälle dazu. Gestern standen im Training gerade mal noch zwölf Spieler auf dem Eis. Der ein oder andere angeschlagene Dresdner Crack wird aber am Wochenende die Zähne zusammenbeißen und spielen müssen.
Autor: witt
