DEL 2

Playdowns: Wie der EHC Freiburg um den Klassenerhalt kämpft

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Fr, 02. März 2018 um 10:23 Uhr

EHC Freiburg

Existenzkampf in der DEL 2: Welche Herausforderungen die Abstiegsrunde mit sich bringt und was am Ende über Ligaverbleib oder sportlichen Absturz entscheidet, klärt unser Playdown-Check.

Das finale Punktspielwochenende in der DEL-2-Hauptrunde steht an. Und für den EHC Freiburg ist bereits klar, dass er vom 13. März an in den Playdowns um den Klassenerhalt spielen muss.

Der Modus

Lange wahrten die Wölfe die Minimalchance auf die Pre-Playoffs und den damit verbundenen direkten Klassenerhalt. Seit dem zurückliegenden Wochenende steht aber fest: Für den EHC geht es in die ungeliebte Abstiegsrunde. Gespielt werden zwei Serien, jeweils im Modus Best-of-seven. Das heißt, wer zuerst vier Spiele für sich entscheidet, gewinnt die Runde und sichert sich den Klassenerhalt.



Zunächst trifft der Tabellenelfte auf den Vierzehnten sowie der Zwölfte auf den Dreizehnten. Das Heimrecht genießt die besser platzierte Mannschaft. Das bedeutet, dass die Spiele eins und drei – sowie ein mögliches fünftes und siebtes Spiel – zu Hause bestritten werden dürfen. Wer die Runde gewinnt, bleibt in der DEL 2. Die Verlierer spielen in der entscheidenden zweiten Runde einen sportlichen Absteiger in die Oberliga aus.

Die Ausgangssituation des EHC

Für die Freiburger steht rechnerisch bereits fest, dass sie als Zwölfter das Heimrecht auf ihrer Seite haben. Entscheiden wird sich am Wochenende lediglich, auf wen sie in der ersten Runde treffen.

Die möglichen Gegner

Aktuell wären die Löwen vom EC Bad Tölz der Erstrundengegner des EHC, doch nur zwei Punkte trennen die Oberbayern vom Ligaschlusslicht, den Bayreuth Tigers. Beide sind für die Breisgauer keine Unbekannten – es handelt sich nämlich um die Aufsteiger der beiden zurückliegenden Jahre. Zu Oberligazeiten bekamen es Wölfe, Löwen und Tiger bereits regelmäßig miteinander zu tun. Einen Lieblingsgegner gibt es nicht, stellt EHC-Kapitän Philip Rießle klar: "Beide sind sehr unangenehm zu spielen", so der Leitwolf.

Wer ist spielberechtigt?

Spielberechtigt sind alle Feldspieler – auch jene mit Doppellizenz – die mindestens 20 Partien in der Hauptrunde bestritten haben. Torhüter müssen 300 gespielte Minuten aufweisen. Vom Kooperationspartner aus Schwenningen stehen dem EHC demnach Stürmer Lennart Palausch und Goalie Marco Wölfl zur Verfügung – auch wenn die Schwenninger Wild Wings parallel in der DEL-Endrunde spielen, wie der EHC bestätigt.