Schwäne auf Fischzug

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 15. Dezember 2017

Schwenningen Wild Wings

Wild Wings wollen die jüngste Siegesserie weiter ausbauen.

EISHOCKEY (witt). Die Schwenninger Wild Wings gastieren heute, 19.30 Uhr, bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven und erwarten am Sonntag, 14 Uhr, die Iserlohn Roosters in der Helios-Arena. Im Heimspiel steht Marco Wölfl zwischen den Pfosten. Der Bus fährt am Freitagmorgen um 7.15 Uhr, um die Schwenninger Kufencracks an den Flughafen nach Stuttgart zu bringen. Von Echterdingen geht der Flieger um zehn Uhr, etwas mehr als eine Stunde später sollen die Schwäne in Hamburg landen. Dort werden sie Hotelzimmer beziehen, um dann am Abend in Bremerhaven auf die Fischtown Pinguins zu treffen. Am Samstag fliegen die Wild Wings dann wieder zurück.

"Die Bremerhavener sind läuferisch, aber auch physisch stark. Ihrer körperlichen Präsenz müssen wir Schnelligkeit entgegensetzen", fordert SERC-Trainer Pat Cortina. Die Norddeutschen sind Tabellennachbarn der Wild Wings: Schwenningen ist mit 48 Punkten DEL-Fünfter, Bremerhaven mit 45 Zählern Sechster. Es ist bereits das vierte Saisonduell. Am 1. Oktober gewannen die Fischtown Pinguins daheim mit 1:0, am 31. Oktober siegten sie am Neckarursprung mit 4:1. Nur das Duell am 19. November in der Helios-Arena ging mit 5:2 an den SERC. In der vergangenen Saison hatten die Wild Wings noch alle vier Vergleiche gegen die Norddeutschen gewonnen. Doch die sind läuferisch deutlich stärker als in der vergangenen Saison. "Bremerhaven ist unangenehm zu spielen, die sind sehr offensivstark", sagt Stürmer Marcel Kurth.

Dustin Strahlmeier wird heute am Wilhelm-Kaisen-Platz das Tor hüten, am Sonntag im Heimspiel gegen Iserlohn bekommt dann wieder Marco Wölfl, der zu Hause gegen Köln am 24. November beim 1:0 einen "Shut-out" feierte, eine Bewährungschance. Verletzungsbedingt fehlen weiterhin Verteidiger Mirko Sacher (Unterkörperverletzung) und Stürmer Mirko Höfflin (Oberkörperverletzung). Abwehrmann Dominik Bohac fällt wegen einer Oberkörperverletzung aus. Bohac kann mit Sicherheit auch am kommenden Dienstag in Wolfsburg noch nicht mitwirken, während für Sacher hier leichte Hoffnung besteht. Wieder an Bord nach seiner Knieprellung ist hingegen Markus Poukkula.

Verteidiger Benedikt Brückner absolviert heute sein 400. DEL-Spiel und soll am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Iserlohn geehrt werden. "Iserlohn spielt hohes Tempo, wir müssen da unser bestes Eishockey zeigen, wenn wir punkten wollen", sagt Trainer Cortina. Während die Schwenninger zuletzt vier Siege in Folge verbuchten, verloren die Sauerländer viermal hintereinander.