Stürmer Marc Wittfoth ist zurück auf dem Eis

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Fr, 15. Dezember 2017

EHC Freiburg

Erleichterung beim EHC Freiburg über Genesung des Energiebündels.

EISHOCKEY (bere). Erfreuliche Nachricht für den EHC Freiburg: Nach monatelanger Verletzungspause wird Stürmer und Leistungsträger Marc Wittfoth am Freitagabend im Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers sein Pflichtspiel-Comeback geben. Nach der Genesung des langzeitverletzten Kontingentspielers Ben Walker ist Wittfoth der nächste Torgarant, der für den aktuell Tabellenzehnten der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse (DEL 2) aufs Eis zurückkehrt.

Wittfoth hatte sich am 3. Oktober im Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars an der Hand verletzt und fiel monatelang aus. In der Zwischenzeit hielt sich der 28-Jährige mit Lauf- und Krafttraining fit. Erst vergangene Woche erteilten ihm die Ärzte jedoch die Freigabe, wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. "Ich habe keine Schmerzen mehr", erklärt Wittfoth, der sich auf sein Comeback freut. "Für einen Sportler ist es immer schwierig, wenn man nur zuschauen kann", kommentiert der zweikampfstarke Offensivmann seine Zwangspause.

Diese ist nun vorüber und Wittfoth darf wieder selbst ins Geschehen eingreifen. Während seiner Abstinenz vom Eis war er dennoch regelmäßig als Gast beim Training der Wölfe dabei und verfolgte alle Spiele als Zuschauer, sodass die Wiedereingliederung in die Mannschaft leichtfallen dürfte.

"Ich werde vielleicht einen Moment brauchen, um wieder die normale Intensität zu bekommen", glaubt der Stürmer. "Aber die kriegt man ja im Spiel." Für die Wölfe ist hingegen allein die Präsenz des 2014 in den Breisgau zurückgekehrten Angreifers ein Segen, denn Wittfoth bringt neben seiner Torgefahr auch seine Kämpfermentalität mit ein. Er gilt als Energiebündel tritt häufig in wichtigen Phasen eines Spiels als Torschütze in Erscheinung. EHC-Trainer Leos Sulak darf sich auf den Rückkehrer freuen.

Die Personalsituation beim EHC Freiburg beruhigt sich nicht: In der Verteidigung fällt Leitungsträger Gabriel Federolf aufgrund einer schweren Oberkörperverletzung weiter aus, im Angriff erwischte es Sofiene Bräuner, der sich im Abschlusstraining verletzte. Am Freitagabend empfangen die Wölfe in Bayreuth den seit acht Spielen sieglosen Tabellenvorletzten.