Turbulenzen über Sotschi

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 06. April 2018

Schwenningen Wild Wings

Fünf Wild Wings treffen heute im WM-Test auf Russland.

EISHOCKEY (witt). Die Anreise der Eishockey-Nationalmannschaft mit ihren fünf Schwenningern nach Sotschi war schwierig. Inzwischen fühlen sich Dustin Strahlmeier und Co. in Russland aber wohl, auch wenn das Training hart ist. Torwart Dustin Strahlmeier, die Verteidiger Benedikt Brückner und Tim Bender sowie die Stürmer Simon Danner und Mirko Höfflin wurden für die erste Vorbereitungsphase der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Dänemark (4. bis 20. Mai) nominiert. In Sotschi trifft das DEB-Team im Rahmen der Euro-Hockeychallenge heute, Freitag, 18.30 Uhr (im Sport1-Livestream) und am Samstag, 16 Uhr (Live im Free-TV Sport1) auf Olympiasieger Russland. Die Anreise gestaltete sich schwieriger als erwartet. Für die in Mannheim beheimateten Bender und Höfflin war die Fahrt an den Flughafen nach Frankfurt nur ein Katzensprung. Brückner fuhr von Schwenningen zu Danner nach Freiburg, dort nahmen die beiden den Zug. Strahlmeier kam aus seinem Heimatort Gelsenkirchen nach Frankfurt. Eine zweite Reisegruppe mit den bayerischen Nationalspielern, war von München nach Russland unterwegs. Beide Reisengruppen trafen zunächst in Moskau ein. Dann wurde es aber mit dem Weiterflug in die Olympiastadt Sotschi schwierig. Wegen Turbulenzen musste der Pilot erst eine halbe Stunde mit den Schwenningern über Sotschi kreisen, bis er schließlich landen konnte.

Der Flieger mit den Bayern hatte gar nicht landen können und musste ins 30 Flugminuten entfernte Krasnodor ausweichen. Erst um Mitternacht konnte dann endlich das Hotel bezogen werden. Brückner und Danner sind gemeinsam in einem Zimmer, Strahlmeier und Höfflin belegen das andere Doppelzimmer. Bender ist mit dem Ingolstädter Verteidiger Fabio Wagner zusammen untergebracht.