Eishockey

Wölfe besiegen die Ravensburg Towerstars mit 4:3

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

So, 19. November 2017 um 21:46 Uhr

Eishockey

Heimsieg für die Wölfe: In einem hochspannenden Spiel setzte sich der EHC Freiburg mit 4:3 gegen die Ravensburg Towerstars durch und rehabilitierte sich für den verkorksten Auftritt in Bad Tölz.

Bester Freiburger Spieler war Marc Mancari, der an allen vier EHC-Toren beteiligt war.

Vor den Augen des DEL-2-Geschäftsführers René Rudorisch lieferten sich beide Teams ein intensives Match. Trainer Leos Sulak hatte nach der 2:6-Pleite beim Ligaschlusslicht EC Bad Tölz gehandelt und die Reihen neu sortiert. Unter anderem schickte er Routinier Mark Mancari zwischenzeitlich als Verteidiger ins Rennen. Mit von der Partie war erneut Förderlizenzspieler Lennart Palausch.



Die Führung tat dem Spiel gut

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die sofort zu Chancen kamen. Es vergingen einige Minuten, ehe die Freiburger in die Partie fanden. Individuelle Fehler und Nicklichkeiten störten allerdings hüben wie drüben den Spielfluss, sodass zunächst kein ansehnliches Eishockeyspiel zustande kommen wollte. Tore fielen dennoch – und den Anfang machte ausgerechnet Mancari in doppelter Überzahl, als er seinen eigenen Nachschuss zum 1:0 verwandelte (12.). Die Führung tat dem EHC-Spiel gut, doch anstatt nachzulegen, nutzten die Oberschwaben einen Freiburger Puckverlust zum Ausgleich in Person von Marc Schmidpeter – der Videobeweis bestätigte das Tor (16.). Kurz vor Schluss der nächste Ravensburger Treffer im Gedränge: Wieder kam der Videobeweis zum Einsatz, wieder zählte das Tor, sodass es mit einer knappen Führung für die Gäste in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang stellte EHC-Trainer Sulak erneut um und beorderte Mancari wieder in den Sturm, an die Seite Jakub Babka und Radek Duda – ein Kniff, der sich auszahlte. Beide Mannschaften lieferten sich einen harten Kampf. Die besseren Chancen hatten die Wölfe. Erst scheiterte Niko Linsenmaier nach einem kapitalen Abwehrfehler der Gäste am Torhüter. Wenig später bediente Duda mit viel Übersicht Mancari, der Towerstars-Keeper Jonas Langmann umspielte und ausglich (25.).

Die Entscheidung fiel im letzten Abschnitt. Hier gaben die Wölfe bis kurz vor Schluss den Ton an – begünstigt von Strafen gegen die Gäste. Eine davon nutzte Jannik Herm zur Führung, als er einen Distanzschuss von Mancari in die Maschen lenkte (45.). Der EHC machte weiter Druck und belohnte sich schließlich mit dem 4:2 (57.). Jakub Babka hatte den Puck im Gedränge über die Linie befördert. Wenig später enteilte während einer Freiburger Überzahl Robin Just und traf zum Anschluss.
Freiburg - Ravensburg 4:3 (1:2, 1:0, 2:1)
Tore: 1:0 Mancari (12.), Schmidpeter (16.), 1:2 Kruminsch (19.), 2:2 Mancari (25.), 3:2 Herm (45.), 4:2 Babka (57.), 4:3 Just (59.). Strafen: Freiburg 18 (davon 10 Minuten Disziplinar Meyer), Ravensburg 14. Zuschauer: 1927.