Wölfe verlieren bei den Eislöwen 1:3

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Do, 04. Januar 2018

EHC Freiburg

Keine Punkte für den EHC im zweiten Auswärtsspiel in Folge.

DRESDEN/FREIBURG. Zweites Auswärtsspiel in Folge für die Zweitliga-Eishockeycracks des EHC Freiburg. Punkten konnten die Wölfe im Gastspiel bei den Dresdner Eislöwen jedoch nicht. In einer selten hochklassigen, aber intensiv geführten DEL-2-Partie unterlagen die Freiburger mit 1:3.

Am 30. Geburtstag von Kapitän Philip Rießle mussten die Wölfe in der sächsischen Landeshauptstadt ran. Während der genesene Lutz Kästle wieder Eiszeit bekam, fehlten weiterhin Ben Walker, Gabriel Federolf und Dennis Meyer. Am Ende blieb das Geburtstagsgeschenk für den Leitwolf aus, denn den Freiburgern fehlte es gegen effiziente Dresdner meist an den nötigen spielerischen Mitteln.

Nach ausgeglichener Anfangsphase gingen die Dresdner im Zuge eines eigentlich harmlos wirkenden Angriffs in Führung, als Nick Huard gekonnt auf Cedrik Schiemenz ab- und so den ersten Treffer auflegte (7.). Aus einer stabilen Abwehr heraus gaben die Löwen den Ton an. Defensiv geordnet, mit einem starken Miroslav Hanuljak im Tor, ließen die Freiburger hinten zwar wenig anbrennen. Um selbst Akzente zu setzen, fand der EHC aber kein rechtes Mittel.

Im zweiten Durchgang häuften sich die Strafen gegen beide Mannschaften – und gleich das erste Überzahlspiel der Einheimischen führte zum Treffer, als sie die Freiburger Abwehr mit einigen schnellen Pässen aushebelten und Tadas Kumeliauskas auf 2:0 stellte (23.). Im weiteren Verlauf zeigten beide Teams, weshalb sie zu den besten Unterzahlmannschaften der Liga zählen. Dennoch sorgten meist die Eislöwen für Gefahr, vermochten den starken Hanuljak jedoch nicht zu überwinden.

Erst im Schlussdrittel schöpften die Freiburger noch einmal Hoffnung, als Niko Linsenmaier während eines vierminütigen Powerplays drauf hielt und auf 1:2 verkürzte. In den finalen Minuten schafften es die Wölfe, noch einmal Druck aufzubauen. Im Nachfassen verfehlte Enrico Saccomani das freie Tor um Zentimeter (56.). In Überzahl scheiterte Radek Duda am Keeper. Mit seinem Empty-Net-Goal machte der Dresdener Matt Sidall schließlich aber alles klar.

Am Freitagabend findet das nächste Auswärtsspiel des EHC Freiburg statt. Um 20 Uhr wird in Garmisch-Partenkirchen die Partie gegen den SC Riessersee angepfiffen.

Dresden – Freiburg 1:3 (1:0, 1:0, 1:1)

Tore:
1:0 Schiemenz (7.), 2:0 Kumeliauskas (23.), 2:1 Linsenmaier (45.), 3:1 Siddall (59.). Strafen: Dresden 14, Freiburg 10. Zuschauer: 1925.