Bebbi hoffen auf die Götter des Olymps

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Do, 26. Juli 2018

FC Basel

Der FC Basel kommt in Saloniki bei 1:2 mit blauem Auge davon.

FUSSBALL (-di). "Mit ihren Fans im Rücken" wolle sich die Mannschaft des FC Basel "gegen den griechischen Widersacher mit einer heroischen Leistung durchzusetzen". Und: "Das Joggeli soll an diesem Abend zu einem rot-blauen Olymp werden." Nach der 1:2 (0:1)- Niederlage bei PAOK Saloniki schwört der Club seine Anhänger, die wegen der personalisierten Tickets die Auswärtspartie boykottiert hatten, darauf ein, die Fußballer im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League am Schweizer Nationalfeiertag, Mittwoch, 1. August, zu beflügeln. Dass die Hoffnung auf Runde drei (dann gegen Spartak Moskau) lebt, haben die Bebbi nicht etwa einer guten Leistung im mit 28 000 Zuschauern knapp ausverkauften Toumba-Stadion zu verdanken, sondern der Tatsache, dass Albian Ajeti die einzige Torchance, zu der die Gäste in Halbzeit zwei kamen, in der 82. Minute per Kopf zu jenem Auswärtstreffer nutzte, der noch bedeutsam werden könnte.

Silvan Widmer (Magen-Darm-Infekt), Aldo Kalulu und Kevin Bua raus, Éder Balanta, Blas Riveros und Dimitri Oberlin rein: FCB-Trainer Raphael Wicky hatte die Startelf nach dem Heim-1:2 gegen St. Gallen beim Saisonauftakt auf drei Positionen verändert und die international erprobte 3-4-3-Grundordnung (gegen den Ball mit einer Fünferabwehr) gewählt. Wohl ließen Valentin Stocker (12.) und Ajeti (45.) zwei Einschussgelegenheiten aus, doch alles in allem gebrach es Basel an Tempo und Explosivität. Weil Keeper Jonas Omlin erneut stark hielt, blieb es bei den Toren José Cañas’ (32.) und Aleksandar Prijovic’ (80.) für den – auch nicht eben unwiderstehlichen – griechischen Vizemeister und Pokalsieger. Basels Verteidiger Raoul Petretta musste mit einer Knöchelverletzung raus (44.), so kam Yves Kaiser zum Profidebüt.