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24. August 2012

Befreiender Frei

Der FC Basel gastiert nach und vor Cluj bei St. Galler Überfliegern.

FUSSBALL (-di). "Dass das Spiel zwischen dem Aufsteiger und dem Schweizer Meister ein Spitzenspiel sein sollte, hätte sich bei der Veröffentlichung des Spielplans kaum jemand gedacht." Mit dieser Einschätzung des Super-League-Duells mit dem FC Basel liegen die Homepage-Autoren des FC St. Gallen gewiss richtig. Mit jeweils zwölf Punkten, vier weniger als Spitzenreiter FC Sion, stehen der Gast vom Rheinknie (plus fünf Tore) und das Überraschungsteam aus der Ostschweiz (plus vier) vor ihrem Aufeinandertreffen am Samstag (19.45 Uhr, AFG-Arena) nahezu gleichauf auf den Rängen zwei und drei. Und zumal angesichts dieser Tabellenkonstellation kann es für den FCB nach und vor Cluj in den Champions-League-Play-offs am siebten Ligaspieltag kein Verschnaufen geben.

Die Basler haben in der elften Pflichtpartie der Saison am Dienstag gegen den rumänischen Meister CFR Cluj die erste Niederlage (1:2) einstecken müssen, bleiben indes betont zuversichtlich, das Malheur nächsten Mittwoch in Siebenbürgen noch heilen zu können. Trainer Heiko Vogel übt sich in englischen Wochen gemeinhin in dosierter Rotation, kann jedoch im morgigen Match gegen die Elf seines Amtskollegen Jeff Saibene nicht viel riskieren. Eine neue alte Option ergibt sich freilich aus dem Comeback von Alex Frei. "Allein seine Präsenz kann für die Mitspieler befreiend wirken", schreibt die Basler Zeitung und nennt Frei "das Synonym für Torgefahr".

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Im Spiel gegen Cluj ist der 33-Jährige nach einer Beckenprellung zunächst für einen Teileinsatz zurückgekehrt. Mit Frei als Sturmpartner von Marco Streller wird der Ägypter Mohamed Salah frei für die vorbestimmte Rolle als Shaqiri-Nachfolger auf der rechten Außenbahn, wo bis anhin David Degen doch allzu fahrig agiert. Eine Zwangspause erwartet indes auf der linken Außenbahn Valentin Stocker: Nach der international dritten gelben Karte ist der Nationalkicker fürs Play-off-Rückspiel in Cluj gesperrt.

Autor: di