FC Basel soll sich nun am See freischwimmen

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Fr, 27. Juli 2018

FC Basel

Mit Coach Alex Frei bei Xamax, dem euphorisierten Aufsteiger.

FUSSBALL (-di). Die Euphorie, die am Neuenburger See derzeit herrscht, hätten sie am Rheinknie gern. "Xamax gehört einfach in die Super League", freut sich Gilbert Gress, der einstige Erfolgstrainer von Neuchâtel, in einem Beitrag für den Zürcher Blick über die Rückkehr "seines" Clubs in die höchste Spielklasse des Schweizer Fußballs nach sechs Jahren (und dem Konkurs anno 2012). Der Aufsteiger sehnt, mit einem 2:0-Sieg beim FC Luzern zum Saisonauftakt im Rücken, die erste Heimpartie herbei – gegen den FC Basel. Der Vizemeister hat am Donnerstag nach einem misslungenen Start in die Spielzeit Trainer Raphael Wicky freigestellt – und zunächst durch den bisherigen U-18-Coach und einstigen FCB-Goalgetter Alex Frei ersetzt.

Assistiert von Marco Schällibaum (56), einem Mann mit Basler Vergangenheit als Spieler sowie Co- und Kurzzeittrainer, soll der 39 Jahre alte Frei als Interimscoach initiieren, was Sportchef Marco Streller in einer Pressemitteilung des Klubs so formuliert: "Wir erwarten jetzt von der Mannschaft eine positive Reaktion und einen starken Siegeswillen, damit wir unsere Ziele für diese Saison erreichen." Auf dem Kunstrasen des Stadions Maladière erwartet die Bebbi ein brisanter Bewährungstest.

Super League: Neuchâtel Xamax –
FC Basel, Samstag, 19 Uhr, Maladière