Geschrumpftes Monster FCB

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Von di

Mo, 12. März 2018

FC Basel

Basel verliert in Luzern mit 0:1 und lässt Young Boys enteilen.

FUSSBALL (-di/BZ). Als der FC Basel im Spätherbst 2017 nach einem holprigen Saisonstart in die Spur gefunden und den Abstand zu den tabellenführenden Young Boys auf zwei Punkte reduziert hatte, frohlockte Marco Streller: Die Bebbi, fand der Sportchef, seien jetzt "wieder das Monster" der vergangenen Jahre. Drei Monate später kommt der Schweizer Dauermeister als Krümelmonster daher. Die verdiente 0:1 (0:0)-Pleite am Sonntag beim FC Luzern war für Rot-Blau die dritte Niederlage im vierten Super-League-Spiel nach der Winterpause. "Bei solchen Resultaten können wir nicht an die Meisterschaft denken", befand Coach Raphael Wicky auch ob der Tatsache, dass der Rivale aus Bern nun (bei zwei Partien mehr) bereits um 17 Zähler enteilt ist.

In Luzerns Swissporarena (11 750 Zuschauer) schienen die Champions League und der 2:1-Coup vom Mittwoch bei Manchester City für den FCB Welten entfernt. Nach Valeriane Gvilias Tor in der 46. Minute mühten sich die Gäste (ohne den gesperrten Xhaka und die verletzten Balanta, Petretta und Stocker, dafür erstmals mit Samuele Campo in der Startelf) wohl. Aber erneut fehlte es an Kreativität, Konsequenz und Überzeugung, um das seit dem Trainerwechsel von Markus Babbel zu Gerardo Seoane unbesiegte Heimteam auszumanövrieren. In der Nachspielzeit verabschiedete sich FCB-Kapitän Marek Suchy noch mit Gelb-Rot.