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29. August 2008

Der VfB Stuttgart stürmt ins internationale Geschäft

4:1-Erfolg gegen den FC ETO Györ / Auch Hertha BSC zieht gegen Ljubljana in die Hauptrunde des UEFA-Pokal-Turniers ein

  1. Stuttgart obenauf: Elegant tanzt hier Arthur Boka den Ungarn Nikolov aus. Foto: afp

GYÖR/BERLIN (dpa). Der VfB Stuttgart hat sich souverän in den UEFA-Pokal-Wettbewerb geschossen. Der Fußball-Bundesligist gewann sein Rückspiel der zweiten UEFA-Cup-Qualifikationsrunde beim ungarischen Erstligisten FC ETO Györ am Donnerstagabend hochverdient mit 4:1 (2:0). Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Armin Veh erzielten vor 8000 Zuschauern im ETO-Park Martin Lanig (30.), Thomas Hitzlsperger (41.) sowie Doppel-Torschütze Mario Gomez (55., 60.). Für Györ markierte Peter Bajzat (81.) den Ehrentreffer. Vor zwei Wochen hatten die Schwaben das Hinspiel bereits 2:1 für sich entschieden.

Die in ihren schwarzen Auswärtstrikots aufgelaufenen Stuttgarter brauchten nur eine kurze Eingewöhnungsphase. Danach übte der VfB besonders über die rechte Seite, auf der Neuzugang Martin Lanig den Vorzug vor dem zuletzt formschwachen Roberto Hilbert erhalten hatte, Druck aus. Die Gäste bestimmten klar das Geschehen, der dreimalige ungarische Meister konnte sich aus einer dicht gestaffelten Defensive nur bei gelegentlichen Konterversuchen Entlastung verschaffen. In der 30. Minute wurde das Engagement der Schwaben belohnt, als Lanig nach einem Freistoß von Pardo mit einem Kopfball aus kurzer Distanz Stepanovic überwand. Die sich nun ergebenden Räume wusste Kapitän Hitzlsperger noch vor der Pause zur Vorentscheidung zu nutzen: Er sorgte aus gut 20 Metern mit einem platzierten Flachschuss neben den rechte Pfosten für die Vorentscheidung.

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Zehn Minuten nach der Pause setzte Hitzlsperger Gomez in Szene, der nach einer schönen Körpertäuschung seinen vierten Pflichtspieltreffer der Saison erzielte. Nur wenige Minuten später stellte der Nationalstürmer erneut seine Treffsicherheit unter Beweis und sorgte nach Zuspiel von Marica mit dem 4:0 endgültig für klare Verhältnisse. Daran änderte auch der Treffer von Bajzat nichts mehr.

Drei Tage vor dem heiß erwarteten Gastspiel beim FC Bayern ist Hertha BSC im Schongang in den UEFA-Cup spaziert. Nach einem 2:0 im Hinspiel machte der Berliner Fußball-Bundesligist ohne große Anstrengung mit einem 1:0 (1:0) gegen den slowenischen Pokalsieger Interblock Ljubljana die 15. Teilnahme an einem internationalem Wettbewerb perfekt, die 14. im UEFA-Cup. Schon in der 3. Minute brachte Patrick Ebert die Gastgeber mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Danach jedoch gab es im Berliner Jahn-Sportpark – im Olympiastadion sang zur selben Zeit Pop-Queen Madonna – ein quälend langweiliges UEFA-Pokal-Qualifikationsspiel.

Die Auslosung der 1. Hauptrunde (18. September/2. Oktober) findet heute Mittag in Monaco statt.

Autor: dpa