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13. November 2017 23:30 Uhr

Historisches Aus

Italien fährt nicht zur WM nach Russland

Arrivederci Squadra Azzurra: Italien verpasst erstmals seit 1958 eine WM-Endrunde. Damit ist die von Verbandschef Tavecchio befürchtete Fußball-Apokalypse im Land des viermaligen Weltmeisters perfekt.

  1. Enttäuschung pur bei den Italienern. Foto: dpa

  2. Kämpfte nach dem Spiel mit den Tränen: Italiens Torwart Gianluigi Buffon. Foto: dpa

  3. Andrea Belotti. Foto: dpa

  4. Giorgio Chiellini. Foto: dpa

  5. Die italienische Mannschaft, die die Qualifikation für die WM in Russland verpasst hat. Foto: dpa

Die Azzurri kamen am Montag im Play-off-Rückspiel gegen Schweden trotz drückender Überlegenheit nicht über ein 0:0 hinaus und leisten damit im kommenden Sommer beim Weltturnier in Russland den Niederlanden und der Türkei als Zuschauer Gesellschaft.

Die Italiener boten zwar im Gegensatz zum 0:1 im Hinspiel in Stockholm eine engagierte und teilweise auch spielerisch gute Leistung, am Ende konnte aber auch der Heilige Syrus, der Schutzpatron des Giuseppe-Meazza-Stadions, den Gastgebern nicht helfen. Während Kapitän Gianluigi Buffon und Co. nach dem Abpfiff in Tränen ausbrachen, feierten die Gäste, denen Ex-Kapitän Zlatan Ibrahimovic die Daumen drückte, ihre zwölfte WM-Teilnahme ausgelassen vor den trauernden Tifosi. Der Play-off-K.o. dürfte auch für Nationaltrainer Gian Piero Ventura Folgen haben, über seine Ablösung spekulieren die italienischen Medien bereits seit Wochen.

Vor 72.000 Tifosi in der Mailänder Fußball-Kathedrale suchten die Italiener vom Start weg ihr Heil in der Offensive – bisweilen aber wenig durchdacht und taktisch etwas zu statisch. Nach einer knappen halben Stunde lag der Referee falsch, als er ein Handspiel von Andrea Barzagli im italienischen Strafraum übersah. Die beste Möglichkeit der Italiener vergab in der 40. Minute Ciro Immobile.

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Auch nach dem Seitenwechsel drückte La Nazionale aufs Tempo, scheiterte aber an der dichten Abwehr der Schweden.

Italien hat bislang an 18 Weltmeisterschaften teilgenommen und - wie Deutschland - vier Mal den Titel geholt, zuletzt 2006. In der Qualifikation für Russland reichte es in der Gruppenphase hinter Spanien in den vergangenen Monaten nur zum zweiten Platz.

Autor: sid