Ronaldo muss nicht in Haft

afp

Von afp

Sa, 28. Juli 2018

Fussball International

Der Fußballstar zahlt knapp 19 Millionen Euro nach.

MADRID (AFP). Die Ermittlungen gegen Cristiano Ronaldo in Spanien wegen Steuerbetrugs enden mit einem millionenschweren Vergleich: Die spanischen Steuerbehörden erklärten sich einverstanden mit der Zahlung von knapp 19 Millionen Euro durch den portugiesischen Fußballstar. Die Staatsanwaltschaft in Madrid teilte am Freitag mit, die Einigung zwischen den Behörden und Ronaldos Beratern beinhalte auch den Erlass einer zweijährigen Haftstrafe. Haftstrafen bis zu zwei Jahren werden Ersttätern in Spanien oftmals erlassen. Die Staatsanwaltschaft warf Ronaldo vor, über ein Geflecht aus Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14,7 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Ohne eine Einigung hätten Ronaldo, der vor einigen Wochen seinen Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin bekanntgegeben hatte, eine Strafe von 28 Millionen Euro und bis zu dreieinhalb Jahre im Gefängnis gedroht.