HSG rechnet mit viel Widerstand

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Fr, 23. März 2018

Handball 3. Liga

Drittliga-Handballerinnen erwarten TS Herzogenaurach.

HANDBALL (jd). Im letzten Saisonviertel der Dritten Liga Süd sehen sich die Handballerinnen der HSG Freiburg mit blau-weiß karierten bayerischen Wochen konfrontiert: Sieben Tage nach dem erfolgreichen Auswärtsauftritt in der Oberpfalz beim ESV Regensburg folgt am Samstag (20 Uhr) in der heimischen Gerhard-Graf-Sporthalle das Gastspiel der TS Herzogenaurach, ehe zum Rundenausklang Ende April der Tabellenführer und designierte Meister TSV Haunstetten seine Aufwartung im Breisgau machen wird.

Nach durchweg guten Leistungen zählen die Freiburgerinnen seit Beginn ständig zu den Spitzenteams der Liga. Derzeit rangieren sie mit 23:13 Punkten auf Rang vier der Tabelle. "Diese Position wollen wir natürlich bis zum Ende behaupten", betont HSG-Trainer Ralf Wiggenhauser. Die Aussichten, die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte einzufahren, stehen nicht schlecht, zumal drei der letzten vier Partien zu Hause stattfinden.

Schon das Heimspiel gegen Herzogenaurach dürfte alles andere als leicht werden. Zwar belegt der Aufsteiger aus Mittelfranken mit 15:21 Punkten als Drittletzter einen Abstiegsplatz, doch macht ihn dies so gefährlich. "Wahnsinn", entfährt es Wiggenhauser, "in den letzten Jahren reichten 15 Punkte immer zum Klassenerhalt. Doch in dieser Saison ist die Liga so ausgeglichen wie nie." Der HSG-Coach, der sich "ein bisschen als Herzogenaurach-Fan" outet ("Die machen aus ihren Möglichkeiten das Optimale"), rechnet mit erheblichem Widerstand. Immerhin müssen die Gäste, gegen die sich die HSG beim Hinrundensieg auswärts schwer tat, seit Wochen verletzungsbedingt auf ihren starken Rückraum verzichten. "Da es für Herzogenaurach um alles geht, werden sie bis zum Umfallen kämpfen", mutmaßt Wiggenhauser, dem ein TSH-Abstieg "leid tun würde". Doch Geschenke, versichert er, würden nicht verteilt. "Wir wollen in der Rückrunde zu Hause ungeschlagen bleiben", sagt der HSG-Übungsleiter und fordert von seinem Team, "mit Tempo und Dynamik" aufzutreten. Die zuletzt erkrankt fehlenden Christiane Baum und Angelika Makelko werden wohl wieder dabei sein.