Prestigeduell am Bodensee

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Fr, 13. April 2018

Handball 3. Liga

Drittliga-Handballerinnen der HSG Freiburg bei SV Allensbach.

HANDBALL (jd). Dichtes Gedränge herrscht an der Tabellenspitze der Dritten Handball-Liga Süd der Frauen. Zwei Spieltage vor Saisonende führt Haunstetten das Klassement mit 29:11 Punkten an, mit jeweils einem Zähler weniger (28:12) folgen die Erstliga-Reserven aus Metzingen und Bietigheim. Bereits vier Minuspunkte mehr (25:15) weisen auf den Plätzen vier und fünf der SV Allensbach und die HSG Freiburg auf. Beide Teams treffen am Sonntag am Bodensee aufeinander.

Zwar erwarten die Freiburgerinnen zum Saisonausklang noch Haunstetten, doch haben sie sich aufgrund der Heimpleite zuletzt gegen Waiblingen-Korb II aus dem Rennen um Meisterschaft und Aufstiegsrelegation verabschiedet. "Somit muss man in das südbadische Duell nicht mehr hineininterpretieren, als wirklich drin ist", sagt HSG-Trainer Ralf Allensbach. "Es geht eigentlich nur noch ums Prestige, für uns aber vor allem darum, wieder besser Handball zu spielen."

Dies auch auf dem Hintergrund der 20:32-Heimschlappe gegen Allensbach in der Hinrunde. Man werde versuchen, die schwache Leistung "wieder ein Stück weit zurechtzubiegen". Inwieweit dies jedoch gelinge, betont Wiggenhauser, stehe auf einem anderen Blatt. Zumal einige Spielerinnen angeschlagen sind und es noch unklar sei, wer in Allensbach ("Eine tolle Halle mit toller Handball-Atmosphäre") auflaufen kann. Generell hat der HSG-Coach aber das Gefühl, dass "die Luft ein bisschen raus" sei und das Rundenende herbeigesehnt werde.