Der SV Schutterzell schont die Ballwerfer der HGW-Reserve

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Von Sebastian Gehring, BZ-Redaktion & Peter Schaub

Di, 17. April 2018

Bezirksklasse Ortenau

HGW Hofweier II büßt einen Punkt auf die SG Schramberg ein / TuS Nonnenweier gewinnt bei der HSG Ortenau Süd II / ETSV Handballer mit Auswärtssieg.

HANDBALL Bezirksklasse. Die Südbadenligareserve aus Hofweier hat sich drei Spieltage vor Saisonende mit einem Unentschieden beim SV Schutterzell durchgemogelt. Der Vorsprung auf Schrambergs Ballwerfer beträgt aber noch vier Zähler.

SV Schutterzell – HGW Hofweier II 27:27 (15:14) (pau). Irgendwie schien es so, als hätte der Tabellenführer Angst davor, die Punkte aus der Riedsporthalle mitzunehmen. Auch die Körpersprache einzelner Akteure wies nicht unbedingt auf viel Optimismus hin. Doch die Gastgeber verstanden es einfach nicht, den Sack richtig zu verschnüren. Möglichkeiten dafür gab es in der zweiten Spielhälfte beim 20:17 (41.), beim 23:19 (46.) und vor allem beim 26:23 (54.). Doch jedes Mal leistete man sich technische Fehler, die von der HGW Reserve genutzt wurden, um den Hals aus der Schlinge zu ziehen. In der Schlussphase ließ Tobias Ruf sowohl Pascal Czauderna als auch Simon Heitzmann kurz decken und der Spielaufbau der Gastgeber brach total zusammen. Dazu kamen einige starke Aktionen von Tobias Ruf, der sich kurz zuvor ins Tor eingewechselt hatte. Jedenfalls warf Henning Einloth sein Team beim 26:27 erstmals im zweiten Spielabschnitt in Führung. Beide Mannschaften hatten in den letzten 90 Sekunden noch die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden, doch letztendlich war das Remis verdient.
Stark bei Schutterzell, Pascal Czauderna und Simon Heitzmann, beim HGW waren es in der Schlussphase Spielertrainer Tobias Ruf und Henning Einloth, die das Remis absicherten.

SV Schutterzell: Schneckenburger, Schäffer; Nuvolin 1, M. Heitzmann 3, S. Heizmann 6, Schrempp 2, Schnebel, Czauderna 8, Kurz 1, Müller 6. HGW Hofweier II: Rottler, Ruf; Remmel 3, P. Isenmann 2 , L. Eichhorn, H. Einloth 7, R. Einloth 3, Wildt 7/2, J. Eichhorn, Hackhofer, M. Isenmann 3, Bächle 1, Wolber, Graf 1. Spiel-Film: 1:3, 4:6, 7:6, 11:11 (23.), 15:14 – 17:14 (35.), 20:17 (41.), 23:19 (46.), 26:23 (54.) 26:23, 26:27 (58.), 27:27.


SG Schramberg – HTV Meißenheim II 29:20 (13:10). (azi). Die zweite Mannschaft des HTV Meißenheim konnte sich trotz vieler Fehler bis zur Halbzeit behaupten und kam kurz nach der Pause sogar bis auf ein Tor an die SG heran, brach dann aber ein und fuhr die bislang höchste Niederlage der aktuellen Saison ein. Rückraumspieler Patrick Velz: "Die vielen Zeitstrafen gegen unser Team und allen voran die rote Karte gegen Janis Jochheim haben uns aus dem Tritt gebracht. Am Ende fehlten uns die Kraft und der Kopf, um das Spiel noch umbiegen zu können."

HTV Meißenheim II: Biegert, Hasemann, Hug, Jochheim, Labusch, Lederle 5, Ostermann 3, J. Schröder 3, S. Schröder 2, D. Velz, P. Velz 2, Vollmer 5, Zipf. Spiel-Film: 5:2 (8.), 8:5, 10:8 (26.), 13:10 – 18:13, 23:16 (47.), 26:18 (54.), 28:19, 29:20.


TuS Altenheim II – ETSV Offenburg 29:32 (11:17) (wec). Im ersten Durchgang drückte Altenheims Torhüter Thomas Bauer dem Spiel seinen Stempel auf. Nicht weniger als fünf Siebenmeter entschärfte er. Nach Wiederanpfiff erwischten die Offenburger wie zu Spielbeginn den besseren Start und warf sich wieder in Schlagdistanz. Dadurch sichtlich motiviert blieb der ETSV am Drücker und arbeitete sich Tor um Tor heran. Die Spieler Liebert und Martens bekamen die Altenheimer nie so richtig in den Griff und wussten sich oftmals nur mit Fouls zu helfen. Im Unterschied zum ersten Spielabschnitt münzte der ETSV fast jeden Angriff in ein Tor um, während sich die Hausherren zusehends die Zähne am Offenburger Defensivblock ausbissen. Über 24:23, 25:25 und 25:27 wendete sich somit das Blatt zugunsten der Gelbblauen.

TuS Altenheim II: Bauer, Schäfer; Schneider 6, Heini 4, Grothmann 5, Sester 1, Maier, Leibiger 3, Stein 1, Maier 4/2, Lehmann, Wilhelm 3, Michel 2. ETSV Offenburg: Schendekehl, Bromma; Klausmann, Weißer 6, Martens 3, Bönte 1, Islam 2, Echle 10/7, Liebert 7, Späth, Welle 3. Spiel-Film: 2:4 (6.), 6:5, 11:6, 17:11 – 17:14, 24:23 (48.), 25:25, (51.) 25:27 (54.), 29:32.


HSG Ortenau Süd II – TuS Nonnenweier 26:27 (10:17) (seg). Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang stand die Reserve der HSG Ortenau Süd mit leeren Händen da. Die Gäste legten den Grundstein für den späteren Erfolg bereits vor der Pause. Eine schwache Abwehr lud den TuS förmlich zum Torewerfen ein, vor dem gegnerischen Kasten ließ die HSG unter anderem zwei Siebenmeter liegen. So war die Messe nach 30 Minuten schon so gut wie gelesen. Durch den hohen Rückstand fühlten sich die Hausherren an der Ehre gepackt. Mit einem deutlich engagierteren Auftritt setzte die Volk-Sieben den TuS nun richtig unter Druck und glich in der 54. Minute durch Brian Ruf zum 22:22 aus. Die Aufholjagd hatte unterm Strich aber zu viel Kraft gekostet.

HSG Ortenau Süd II: Kleinert; Kloos 4/1, Walter 2, Wohlschlegel 1, D. Herzog 1, M. Schilli 3, Wacker 1, Eble, B. Ruf 6, Köbele 1, Heim 5, Richini 2, Brucker, Tornow. TuS Nonnenweier: Haag, Nippes; Oberle 7/2, Blancoy, Schaller 2, Frenk 4, Häß 4, Schätzle 5, Hierlinger, Stahl 5, Hatt, Dietsche. Spiel-Film: 4:8, 6:12, 10:17 – 17:21 (41.), 22:22 (54.), 24:26 (59.), 26:27.