SPORTSPIEGEL

Martin Frenk

Von Martin Frenk

Di, 30. Januar 2018

Reitsport

FAHRSPORT

Primus RFV Ottenheim

Der "Verein zur Förderung des Fahrsports in Baden-Württemberg" hat die jährliche Rangliste der erfolgreichsten Vereine im Gespannfahrsport erstellt. Mit großem Abstand führt der Reit- und Fahrverein Ottenheim (RFVO) die Rangfolge an. In der Dressur und in der kombinierten Wertung liegt der Pferdesportverein aus dem Ried an erster Stelle. Bei der Wertung im Hindernisfahren liegen die Ottenheimer auf dem 3. Rang. In den Geländeprüfungen liegt der RFVO auf dem 2. Platz. Damit führt der Schwanauer Verein die Rangliste mit einer Gesamtpunktezahl von 31 302 Punkten an. Der Ländliche Reiterverein Weil der Stadt kam auf 15 699 Punkte. Im Fahrerranking ist bei den Einspänner-Pferde der Ottenheimer Philipp Faißt das Maß aller Dinge. Die weiteren Ottenheimer Gespannfahrer in der Rangliste sind Elmar Trunkenbolz (8. Platz), Peter Kees (13. Rang), Bianca Gritt (19. Platz), Bertram Trunkenbolz 23. Platz und Björn Kern (24. Rang). Die Gesamtliste aller baden-württembergischen Fahrer – egal welche Anspannungsart – wird angeführt von Fabian Gänshirt (RFVO), der sich mit 19 635 Punkten und damit mit über 7 000 Punkten Vorsprung den ersten Platz vor Stefan Schottmüller (GFVgg Kraichgau) sicherte.
HANDBALL BEZIRKSKLASSE

Die Überzahl genutzt

HGW Hofweier II – TuS Nonnenweier 27:23 (13:11) (pau). Das war ein richtig schweres Stück Arbeit für die HGW-Reserve, bis der Heimerfolg am Sonntag unter Dach und Fach war. Aber dass es so kam, muss sie sich zu einem großen Teil selbst zuschreiben. Anspiele, die statt am Kreis in den Händen der Gästeabwehr landeten und unnötige Zeitstrafen. So spielte sie den starken Gästen in die Hände. Aber ein TuS-Spieler erwies mit einer doppelten Zeitstrafe (56.) seinem Team einen Bärendienst. Begonnen hatte die Partie mit einer 5:1-Führung für die HGW Reserve. In Marcel Hilger fanden die Gäste in dieser Phase ihren Meister. Doch danach kam die Mannschaft von Thomas Welle besser ins Spiel, auch weil der HGW dreimal an Peter Nippes scheiterte. Aus der Kabine kam der TuS wesentlich wacher, der in der 36. Minute die erste Führung erzielte. Doch die HGW-Reserve hielt dagegen. Hauptsächlich waren es Henning Einloth und Sebastian Schulz sowie der sichere Siebenmeterschütze Fabian Wildt, die ihr Team mit 23:20 (54.) in Front brachten. Die letzten vier Minuten in Überzahl ließ sich die HGW-Reserve den Sieg nicht mehr nehmen. Der TuS hatte in Dominik Oberle und Robin Ziegler seine besten Kräfte.

HGW II: Lir, Hilger, Zimmermann, Remmel 1, Groh 1, Schulz 5, Wolber, L. Eichhorn, Wildt 8/5, J. Eichhorn 2, Einloth 9, Hackhofer, Isenmann 1. TuS Nonnenweier: Nippes, Oberle 5/2, Hatt, Frenk 4/2, Häß, Dietsche 3, Stahl 2, Schätzle 1, Ziegler 8, Schaller, Hierlinger. Spiel-Film: 5:1 (11.), 8:6 (18.), 11:8 (24.), 13:11 – 13:14 (36.), 20:17 (49.), 23:21 (56.), 26:21 (59.), 27:23.

TISCHTENNIS BADENLIGA

Coup beim Favoriten

SV Nicklashausen – TTSF Hohberg 7:9 (thu). Die Hohberger feierten im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde einen Coup beim Favoriten. In einem intensiven Spiel neutralisierten sich die Teams bis zum 6:6. Tom Schaufler stellte dann mit dem 3:1-Sieg gegen den mit der Rückhand unangenehm spielenden Dworakowski die bessere Ausgangslage für die Gäste her. Doch nach einem spannenden Spiel verlor Felix Gühr etwas unerwartet gegen Miguel Degen in fünf Sätzen. Die Hohberger Hoffnung ruhte dann auf Jonas Degen, der die knapp 70 Zuschauer zum Staunen brachte, als er seinen dritten Matchball zu seinem ersten Saisonsieg verwandelte. Ein Unentschieden war schon sicher. Es kam zum Schlussdoppel zwischen Bereziuk/Malcherek und Bußhardt/Löffler. Im vierten Satz gelang der entscheidende Punktgewinn zum 9:7-Auswärtssieg.

Bittere Niederlage

ESV Weil am Rhein – DJK Offenburg 9:5 (rbe). Die DJK musste in einem "Vier-Punkte-Spiel" eine bittere Niederlage hinnehmen. In den Doppeln konnte sich lediglich Sagan/Becker schadlos halten. Einen überragenden Tag erwischte Spitzenspieler Nunez Ramirez. Der Kolumbianer im Dress der DJK ließ Altermatt beim 3:0-Erfolg keine Chance und glich zum 2:2 aus. Zwei schnelle 0:3-Niederlagen von Sagan und Käshammer erhöhten den Druck für die darauf folgenden Partien. In denen musste sowohl Becker als auch Karcher in den Entscheidungssatz. Während Becker den Sieg gegen Tu einfuhr, musste sich Karcher geschlagen geben. Dass die DJK weiterhin in der Partie war, lag anschließend an den zwei deutlichen Siegen von Huber und Nunez Ramirez. Spielentscheidend waren die folgenden Fünf-Satz-Niederlagen von Sagan und Becker: beide erzwangen gegen Altermatt bzw. Kovac trotz eines 1:2-Satzrückstands einen Entscheidungssatz, mussten sich dort aber jeweils mit 7:11 geschlagen geben. Weil zog vorentscheidend mit 5:7 davon.

VOLLEYBALL 2. BUNDESLIGA

Staffelgrenzen bleiben

Eine flexible Staffeleinteilung in der 2. Bundesliga wird vom Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) nicht weiterverfolgt. Die Staffelgrenzen für Norden und Süden orientieren sich auch zukünftig an den darunterliegenden Dritten Ligen. Der VBL-Vorstand fasste diesen Beschluss in seiner Sitzung am 26. Januar. Der Offenburger Florian Scheuer, Sprecher der 2. Bundesliga Süd, erklärte hierzu: "Für eine Entscheidung durch den Vorstand fehlte die notwendige Einhelligkeit unserer Vereine." Vom 15. bis 21. Januar konnten die Teams der 2. Bundesligen über den Vorschlag zur flexiblen Staffeleinteilung in einer schriftlichen Umfrage abstimmen. 51 Prozent der abgebenden Stimmen sprachen sich für eine flexible Staffeleinteilung aus, 49 Prozent votierten dagegen. Der Sprecher der 2. Bundesliga Süd zeigte sich hoffnungsvoll, dass die dringende Herausforderung – die unterbesetzte Südstaffel der Frauen wieder zu füllen – gelingen wird. Für die kommende Saison lägen bereits mehrere Voranmeldungen vor. Die Frist für die Vorlizenzierung endet am 1. Februar.