Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
06. Februar 2012
Das Glück auf ihrer Seite
Die SG Köndringen-Teningen siegt knapp in Stuttgart.
HANDBALL (bar). Die SG Köndringen-Teningen hat in der Dritten Handball-Liga schon vier Spiele mit nur einem Tor Differenz verloren. Gestern Abend hat sie zum ersten Mal eines mit einem Tor gewonnen: Bei den Stuttgarter Kickers siegte das Team von Ole Andersen mit 25:24 (12:11). "Es hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen, das waren wir", kommentierte Andersen. "Bei den anderen vier Spielen hat auch nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen und das waren bis heute immer die anderen." Man sei also auf dem Weg zu ausgleichender Gerechtigkeit.
Gerechtfertigt sei die frühe Rote Karte gegen Danny Trodler gewesen, der seinen Gegenspieler am Kopf traf. "Es wäre gut, wenn alle Schiedsrichter das so pfeifen würden, dann wären auch schon Rote Karten gegen unsere Gegner gegeben worden", sagte der Däne. Sein Team konnte den Ausfall kompensieren, stand sattelfest in der Abwehr und war vorne auch aus dem Rückraum gefährlich. Daran hatte Alex Moser einen großen Anteil. Er war für Trodler gekommen, machte sechs Tore und zeigte sein bestes Spiel für die Teninger. "Der hat super gespielt", lobte SG-Chef Markus Keune.
Werbung
Mitte der zweiten Halbzeit sah es zunächst so aus, als ob die Gäste mit der 20:16-Führung die Vorentscheidung erzwungen hatten. Aber die Schwaben kamen wieder zum Ausgleich. Zum Schluss war es Martin Hirling, der zehn Sekunden vor dem finalen Pfiff den Siegtreffer markierte. "Das war heute ein wichtiges Vierpunktespiel, natürlich bin ich zufrieden", meinte Andersen. Die Vokabel Abstieg wird in Teningen in dieser Saison nicht mehr gebraucht werden.
Autor: bar
