Der zweite Teil der Mission

Peter Schaub

Von Peter Schaub

Do, 05. Januar 2017

Oberliga BaWü

Die Hofweierer Handballer wollen in 15 Partien 16 Punkte holen / Debüt für Sebastian Groh / Luca Barbons Einsatz fraglich.

HANDBALL Oberliga BW: HGW Hofweier – SG Lauterstein, Samstag, 19.30 Uhr, Hohberghalle Niederschopfheim (pau). Nach dreiwöchiger Pause startet der HGW den zweiten Teil der Mission Klassenerhalt. 16 Punkte will Michael Bohn mit seinem Team in den noch ausstehenden fünfzehn Partien – davon acht in der Hohberghalle – holen. Mit dann 25 Punkten rechnet er sich aus, nicht zu den Direktabsteigern zu gehören.

Am Samstag kommt mit der SG Lauterstein ein Team in die Hohberghalle, das in der vergangenen Saison den Klassenerhalt über die Relegation gegen Viernheim sicherstellen konnte. Kein Abstieg, ist auch im laufenden Spieljahr das primäre Ziel der Schwaben, deren Zuhause, die Stadt Lauterstein, im Kreis Göppingen liegt. Das Team der Gäste hat in Jochen Nägele auf der rechten Außenposition seinen herausragenden Akteur. 128 Treffer, mehr als neun pro Spiel, stehen für ihn bisher zu Buche.

Zuletzt war er bei neunzehn Versuchen achtzehn Mal erfolgreich. Erfolgskonzept bei den Gästen ist eine kompakte, kompromisslos arbeitende Defensive, mit dem Abwehrorganisator Felix Thrun. Dabei versucht Trainer Stefan Klaus auch mal über eine offensive 4:2-Variante die gegnerischen Angreifer zu bremsen. Funktioniert die Abwehrarbeit, dann laufen die Angriffe über schnelle Gegenstöße, in aller Regel abgeschlossen durch Jochen Nägele.

Für den HGW bedeutet das, die Fehlerzahl gering halten, mit viel Geduld und Disziplin die eigenen Angriffe aufbauen und konsequent abschließen. Michael Bohn prognostiziert für sein Team eine ganz schwere Partie. Aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle während der letzten Wochen ist für den Trainer die Leistungsstärke seiner Mannschaft nur schwierig einzuschätzen. Sebastian Groh wird sein erstes Spiel im grünen Trikot des HGW bestreiten. Marko Bures hat seine Adduktorenverletzung so weit überstanden, dass er jedenfalls im Kader dabei sein wird. Nebosja Nikolic wird wohl nach langen Wochen endlich wieder zusammen mit Patrick Herrmann das Torhütergespann bilden.

Aber das war es dann auch mit den positiveren Vorzeichen. Ganz schwer wiegt für Michael Bohn, dass sein herausragender Angreifer der letzten Wochen, Luca Barbon, aufgrund von Krankheit bisher nicht trainieren konnte. Der Trainer hofft, dass Barbon am Samstag zumindest für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. Trotzdem will die Mannschaft den Auftakt in das neue Jahr erfolgreich gestalten.