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10. Februar 2012
Gegen die konstant Inkonstanten
Am Samstag empfängt die HSG Freiburg den TV Grenzach zum südbadischen Drittligaderby.
HANDBALL (fho). Am Samstagabend um 20 Uhr steigt in der Freiburger Gerhard-Graf-Halle das Derby zwischen der heimischen HSG und dem TV Grenzach. Wie auch schon im vergangenen Jahr geht es dabei primär allerdings nicht um die Vorherrschaft in der Region, sondern vielmehr um die bessere Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt.
Beide Mannschaften trennt derzeit gerade einmal ein Punkt in der Tabelle, das Torverhältnis der beiden Teams ist beinahe identisch und das Hinspiel endete mit einem 31:31-Unentschieden. "Natürlich hat das Spiel ein bisschen besonderen Charakter, aber in erster Linie treffen hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, die beide um den Klassenerhalt kämpfen", erklärt daher auch HSG-Co-Trainer Benjamin Thoma im Vorfeld.
Die Vorbereitung auf ein Spiel gegen die Nachbarn aus dem Süden gehört für die HSG-Trainer jedes Mal zu den etwas komplizierteren Aufgaben im Ligaalltag. Grund dafür: Die enormen Kaderverschiebungen bei den Grenzacherinnen. "Das einzig konstante bei denen ist die Inkonstanz", witzelt Thoma, "bis auf Trainer Michael Matschenz und seine Frau Antje, ist das Personal da doch sehr wechselhaft." Der TVG ist in Ligakreisen dafür bekannt, immer wieder kurzfristig Neuzugänge aus dem Ausland zu präsentieren. So lief auch beim jüngsten Spiel, dem 28:27-Sieg gegen Regensburg, wieder eine Neue im gelben Trikot auf: Die Rumänin Ramona-Alexandra Tudor sorgte mit ihrem Tor auch gleich für den ersten Sieg der Matschenz-Sieben seit November. Wie die HSG auf Tudor reagiert, wisse man noch nicht, der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft sei aber ohnehin die Linkshänderin Matschenz. "Die ist das Gehirn der Grenzacherinnen, wenn wir die in den Griff bekommen, ist das ein Großteil der Miete", befindet Thoma. Zudem wolle man den kleinen Grenzacher Kader mit eigenem Tempospiel vor konditionelle Aufgaben stellen.
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Im Gegensatz zum Hinspiel, bei dem auch die beiden Offensivkräfte Stefanie Hintze und Daniela Ganter auf Freiburger Seite passen mussten, wird die HSG am Samstag in Bestbesetzung antreten können. Die Zielsetzung für die- Freiburgerinnen ist laut Thoma eindeutig: "Ein Sieg ist auch im Hinblick auf die kommenden Partien enorm wichtig."
Autor: fho
