HANDBALLTORE

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Di, 17. April 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

BSV Phönix Sinzheim – SG Köndringen-Teningen II 31:30 (15:18). Es war das erwartet enge Spiel zweier Mannschaften im Tabellenmittelfeld, in der es die Breisgauer verpassten "weiter wegzuziehen", berichtete SG-Trainer Manfred Chaumet am Sonntag. "Wir hatten es selbst in der Hand", so Chaumet weiter. 45 Minuten lang war seine Sieben das bessere Team, führte verdient mit bis zu fünf Toren Vorsprung. Doch in der letzten Viertelstunde schlichen sich zu viele "leichte Abwehrfehler" (Chaumet) ein und die Gastgeber kamen heran. Zwei Sekunden vor Schluss gelang den Sinzheimern dann der Siegtreffer. "Der letzte Tick hat gefehlt", lautete das Fazit von Chaumet. Tore SGKT: Hefter 12/5, S. Endres 6, Schumacher 5, Bühler 4, M. Endres 1, Willaredt 1, Emmenecker 1.

SG Kappelwindeck/Steinbach – TB Kenzingen 37:29 (17:15). Der Abstiegskampf bleibt wohl spannend bis zum Schluss. Am Sonntag verpasste der TBK die Chance, wichtige Punkte einzufahren. Zwar ging es in der ersten Halbzeit einer schnellen Partie ausgeglichen zu, in Durchgang zwei konnten sich die Gastgeber dann aber absetzen. "Die offensive Abwehr des Gegners hat uns viel abverlangt", sagte Trainer Aurelijus Steponavicius. Das führte zu einigen technischen Fehlern, berichtete der Coach weiter. Und auch hinten hatte sein Team Probleme, zu viele Würfe der Einheimischen fanden ihr Ziel im TBK-Tor. So konnten die Gäste in Hälfte zwei den Steinbachern nicht mehr gefährlich werden.Tore TBK: Jäger 6/4, Rasikevicius 5, Steponavicius 4, Fedorov 4, Michelbach 4, Rollinger 3, Blum 2, Rigl 1.

TuS Helmlingen – SG Waldkirch/Denzlingen 28:26 (14:11). "Ein Unentschieden wäre verdient gewesen", fand Kapitän Patrick Hoch am Sonntagabend nach einem offenen Schlagabtausch. Dass er und seine Kollegen sich am Ende aber nicht belohnen konnten, lag auch an einem guten Gegner, der kleine Fehler konsequent bestrafte. So auch eine Minute Schluss (27:25), als die SG in Ballbesitz war. Einen Fehlpass der Waldkircher nutzen die Gastgeber im Gegenzug zur Entscheidung. Unzufrieden mit der eigenen Leistung – im Vergleich zum Ergebnis – war man jedoch nicht im Waldkircher Lager. "Wir haben vieles besser gemacht als in den letzten Wochen", sagte Hoch. Tore SGWD: Schmidberger 4, Fahrländer 4/1, T. Hoch 4, Mittendorf 3/1, Disch 2, Engler 2, P. Hoch 2, Pahanic 2, Lehmann 2, Brommer 1.

Südbadenliga Frauen

SG Kappelwindeck/Steinbach II – HSG Freiburg II 24:28 (14:13). Den wohl finalen Schritt in Richtung Klassenerhalt in einer extrem engen Liga machte am Sonntagmittag die Freiburger Drittligareserve. In einem guten Südbadenligaspiel – "ansehnlich und attraktiv", wie HSG-Trainer Benjamin Thoma berichtete – konnten die Freiburgerinnen nach ausgeglichener erster Halbzeit zu Beginn von Durchgang zwei die Partie drehen. 13 Minuten ohne Gegentor legten dafür den Grundstein, dazu kam "der ein oder andere Tempogegenstoß", berichtete Thoma. Die daraus resultierende Führung (18:14) gab das Team aus Freiburg, dem der Trainer eine starke Leistung attestierte, nicht mehr aus den Händen. Tore HSG: Werner 10/2, Möckel 4, Ehret 4, Schilling 3, Soppa 3, Kurtz 2, Martin 1, Fischer 1.

Landesliga Männer

HSG Dreiland – HSG Freiburg 25:32 (15:18). Die Vizemeisterschaft ist der HSG Freiburg nach dem Sieg bei der HSG Dreiland bereits drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. Gegen die Dreiländer bestimmte der Tabellenführer von Beginn an die Partie, leistete sich aber offensiv zu viele technische Fehler, um sich weiter als vier Treffer abzusetzen. "Zwischendurch waren wir etwas zu nachlässig", stellte HSG-Trainer Patrick Schweizer fest, der sich dennoch darüber freute, dass fast alle Feldspieler trafen: "Daran sieht man, wie unberechenbar wir sind." Mitte der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber nochmal auf zwei Tore heran, ehe der Spitzenreiter in den Schlussminuten enteilte. Tore HSG Freiburg: Motz 6/2, Konrad 5, Wiggenhauser 4, Muy, Stecher 3, Faßbinder 3/1, Kirchner 2, Franz 2, T. Leupolz 2, Klein 1.
SG Schenkenzell/Schiltach – TV Herbolzheim 27:20 (16:9). "Es war ein gebrauchter Tag", bilanzierte TVH-Sprecher Otmar Haag. Konditionell wie mental habe die Rückrunde, in der sich Herbolzheim aus den Abstiegsrängen bis in die Top Fünf gekämpft hatte, bei den TVH-Werfern Spuren hinterlassen, führte Haag weiter aus. Nach torarmer Anfangsphase geriet die Mannschaft von Trainer Mario Reif mit 1:5 ins Hintertreffen und lief von da an dem Rückstand hinterher. Offensiv wollte dem Tabellenfünften wenig gelingen, in der Abwehr fehlte den Gästen gegen aggressive, hochmotivierte Schenkenzeller der Zugriff. Obwohl die SG insgesamt sechs Zeitstrafen aufgebrummt bekam, kam die Reif-Truppe nicht mehr entscheidend heran. Tore TVH: Knezovic 8/4, N. Pommeranz 5, Michael Brandt 2, Klausmann 2, Mokosch 1, Minder 1, Manuel Brandt 1.

Landesliga Frauen

SG Markgräflerland – TB Kenzingen 21:32 (11:16). Nach acht Minuten übernahm der TB Kenzingen das Spielgeschehen und zog kurz nach dem Seitenwechsel davon. Eigentlich habe die SG "ein ordentliches Spiel gezeigt", sagte Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand, "fünf Tempogegenstöße je in Halbzeit eins und zwei sind dann am Ende aber zehn zu viel." Tore SG: Schmitz 7, Scheele 5/2, Wiedemann 2, Bier 2, Schamberger 2, Jost 2, Bühler 1. Tore TBK: Huber 7, Dahl 6, Gaber 6, Bendrich 5, S. Chauemt 5, Wild 2, Ruder 1.
HSC Radolfzell – SF Eintracht Freiburg 26:13 (14:6). Die derzeitige Kadersituation habe einfach nicht mehr hergegeben, sagte SFE-Trainer Sandro Ebner. Trotz Verletzung habe Jana Schneider im Kader gestanden, um "ausschließlich im Notfall" auszuhelfen. "Da sieht man, wie sehr die Mädels alles dafür tun, die Saison irgendwie zu retten", so Ebner, dessen Team lediglich in der Anfangsphase mithalten konnte. Tore SFE: Fuchs 6/1, Aicher 3, Lunz 2/1, Rotzinger 2.
ESV Freiburg – HSG Freiburg III 21:25 (10:14). 20 Minuten sahen die Zuschauer ein Derby auf Augenhöhe, dann übernahm die HSG das Ruder. Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste auf neun Treffer davon. "Im Angriff hatten wir einen guten Zug zum Tor und in der Abwehr haben wir nichts zugelassen", lobte HSG-Trainer Konstantin Schäfer. "Die HSG hat ein Stück mehr investiert und deshalb verdient gewonnen", kommentierte ESV-Trainer Manuel Majocchi. Tore ESV: Rau 4, Heilemann 4/1, Schultheiß 3, Kranz 3/1, Biel 2, Pfrengle 2, Rimpf 2/1, Waldenmaier 1. Tore HSG: Müller 8/4, Hoffmann 6, Haben 3, Söhne 2, Fanz 2, Komprecht 2, Gulizia 2.