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Von lab & BZ-Redaktion

Mo, 18. Dezember 2017

Oberliga BaWü

HANDBALL LANDESLIGA SÜD

Vor dem Tor nicht clever

TuS Ringsheim – HSG Freiburg 26:28 (14:14) (bjz). Der neue TuS-Trainer Heiko Rogge zeigte sich nach der knappen Niederlage gegen den Spitzenreiter durchaus zufrieden. "Wir haben die HSG an die Grenze gebracht." Die Zuschauer sahen über 60 Minuten eine sehr ausgeglichene Partie von zwei Teams, die ein schnelles Spiel nach vorne zeigten. Rogge konnte mit der Leistung seiner Mannschaft in den ersten dreißig Minuten durchaus zufrieden sein, sagte aber: "Wenn wir in der Chancenauswertung etwas konsequenter gewesen wären, gehen wir mit einer Führung in die Halbzeit." Gleich dreimal zog die HSG mit drei oder vier Toren Vorsprung weg, weil sie ihre Chancen besser als der TuS nutzte und ein cleveres Spiel zeigte. Der TuS bewies aber Moral und fand immer wieder ins Spiel zurück, auch wenn ihm die eigene Führung in der zweiten Halbzeit verwehrt blieb. In den Schlussminuten hielt es keiner auf den Sitzen aus. In doppelter Überzahl verkürzten die Ringsheimer von 23:27 auf 26:27. Die Überraschung lag in der Luft, aber es war Jonathan Müller, der 40 Sekunden vor dem Ende den Endstand zum 26:28 erzielte. Die Hausherren versuchten zwar nochmal alles in der verbleibenden Zeit, konnten das Ergebnis aber nicht verkürzen.

TuS Ringsheim: Morga, Riffel; Kölblin, Kaufmann G. 1, Buchmiller, Jägle 3, Schlötzer 3, Kaufmann St. 3, God, Stocker 5, Hildebrand, Lindemann 1, Stöcklin 7/4, Grafmüller 3. Spiel-Film: 5:4 (12.), 7:9 (21.), 9:12 (24.), 14:14 – 17:17 (39.), 18:21 (45.), 22:22 (50.), 22:26 (55.), 26:28

HANDBALL OBERLIGA FRAUEN

Sich selbst beschert

HSG Mannheim – TuS Ottenheim 28:31 (15:10) (lab). Durch eine unglaubliche Schlussoffensive drehen die Ottenheimerinnen in den letzten 15 Spielminuten einen Fünf-Tore-Rückstand gegen die favorisierten Gastgeberinnen und belohnen sich mit zwei ganz wichtigen Punkten vor der Weihnachtspause selbst. Mit einem Rumpfteam von neun Feldspielerinnen war der TuS nach Mannheim gereist, auch Trainer Tobias Buchholz musste am Samstag aus privaten Gründen passen. Für ihn saß Steffi Graf als Verantwortliche auf der Bank. In der ersten Halbzeit agierte Ottenheim noch zu verhalten, die HSG drehte ein 1:3 zum 7:3 und wähnte sich zur Pause wohl schon auf der Siegerstraße. "Wir haben uns vorgenommen den Kampf anzunehmen und nicht aufzugeben", sagte Steffi Graf. Angeführt von der starken Leonie Bing kamen die Ottenheimerinnen immer näher ran und erarbeiteten sich das notwendige Glück, das zuletzt oft fehlte. Mit fünf Treffern in Folge drehte das Team ein 27:26 zum 27:31. Steffi Graf attestierte ihrer Mannschaft eine kollektiv starke Leistung, die auch auf der Vorbereitung durch deren Trainer Tobias Buchholz zurückzuführen sei: "Man merkt, dass Tobis Arbeit immer mehr greift. Eigentlich ist es fast schade, dass jetzt die Pause kommt".

TuS Ottenheim: Frenk, Joseph; Bing 7, Günther 1, Makelko 4, Gerhlein 9/4, T. Karkossa 6, Quennet 1, P. Karkossa 2, Schnak, L. Geppert. Spiel-Film: 1:3, 7:3 (12.), 11:5 (20.), 15:10 - 20:15 (42.), 25:21 (48.), 25:24 (51.), 27:26 (55.), 27:31 (60.), 28:31.