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Von pau, BZ-Redaktion & lab

Fr, 15. Dezember 2017

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA

Mannschaft der Stunde

TuS Helmlingen – HGW Hofweier, Samstag, 19 Uhr (pau). Überaus erfolgreich präsentiert sich die Helmlinger Mannschaft von Dragi Paunovic. Sechs Verlustpunkte stehen zu Buche, nur weil sie noch ein Spiel weniger ausgetragen haben als die Kontrahenten, stehen die Helmlinger nicht an der Tabellenspitze. HGW-Trainer Michael Bohn weiß genau, was in der Rhein-Rench-Halle auf ihn und sein Team wartet. Eine bärenstarke Heimmannschaft und eine volle Halle mit lautstarken einheimischen Fans. Die personellen Voraussetzungen lassen Bohn nicht unbedingt vor Freude strahlen, fehlen doch Timo Häß und Stefan See schon die ganze Woche über krankheitsbedingt. Selbst wenn sie dabei sein können, sind wohl kaum Wunderdinge von ihnen zu erwarten. Der Trainer wünscht sich, dass seine Akteure eine Reaktion zeigen auf den blamablen Auftritt in Kenzingen und auch in fremder Halle endlich einmal das vorhandene Leistungsvermögen abrufen. Sein Comeback geben wird Patrick Herrmann. Da Florian Langenbach passen muss, wird er nach Sperre und Operation erstmals seit dem 1. April wieder zusammen mit Nebojsa Nikolic das Torhütergespann beim HGW bilden.
LANDESLIGA NORD

Akkus aufgeladen

TG Altdorf – TuS Schuttern, Samstag, 20 Uhr, Herbert-König-Halle Ettenheim (be). Hier treffen zwei Aufsteiger aufeinander, die sich nicht kennen, kamen sie doch aus unterschiedlichen Bezirksklassen. Mit lediglich zwei Pluspunkten belegt die TGA zwar den letzten Tabellenplatz, konnte aber gegen die TS Ottersweier ihren ersten Landesliga-Heimerfolg einfahren. Gerade die kleine, enge Herbert-König-Sporthalle in Ettenheim ist prädestiniert für spannende Derbys. Die Schutterner haben in der dringend notwendigen dreiwöchigen Pause ihre Akkus neu aufgeladen und Alternativen im Spielsystem eingebaut.

LANDESLIGA SÜD

Positive Pokalerfahrung

TuS Ringsheim – HSG Freiburg, Samstag, 20 Uhr, Ringsheim / Kahlenberghalle (bjz). Mit dem Trainerwechsel in der aktuellen Woche standen beim TuS einige Veränderungen an (wir haben berichtet. Für Heiko Rogge, der die Mannschaft von Volker Klatt übernahm, blieb nicht viel Vorbereitungszeit, da die Mannschaft am vergangenen Dienstag im Halbfinale des SHV-Pokals bei der SG Schramberg antrat. Mit dem 32:25-Sieg und dem Einzug ins Finale ist für das erste positive Erlebnis unter seiner Führung gesorgt. Nun empängt der TuS mit der HSG Freiburg den aktuellen Tabellenführer der Landesliga Süd empfängt. Die Freiburger haben eine sehr konstante Leistung gezeigt und nachgewiesen immer mit ihnen zu rechnen ist. Für die Ringsheimer gilt es in erster Linie, auf sich selbst zu schauen. Rogge will nach und nach wieder zu einem schnelleren Spiel zurückfinden. Dazu braucht es aber vor allem eine stabile Abwehr, die dann eine schnelle erste und zweite Phase einläuten kann. "Für mich ist wichtig, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, vollen Einsatz bringen und der Wille und die Kampfbereitschaft ersichtlich sind. Wenn uns dies gelingt, landen wir vielleicht einen Überraschungserfolg," so Trainer Rogge.

HSG Mannheim-Seckenheim – TuS Ottenheim, Samstag, 17 Uhr (lab). Die Voraussetzungen vor der letzten Partie des Jahres für den TuS sind fast identisch zur Vorwoche. Die Gastgeberinnen sind als Dritter klarer Favorit, Ottenheim hat nichts zu verlieren. Dabei sieht die personelle Situation nicht rosig aus. Vanessa Hoppen, Carolin Rheinberger und Carina Geppert fehlen aus privaten Gründen, Leonie Bings Einsatz ist nicht sicher und ob Verena Karkossa (Erkältung) aushelfen kann, ist ebenso fraglich. Tobias Buchholz hofft dennoch auf einen versöhnlichen Jahresabschluss mit einem ordentlichen Auftritt. "Wir wollen an die Leistung gegen Wolfschlugen anknüpfen, dort haben wir vieles schon sehr gut gemacht. Es wäre schade, wenn wir jetzt wieder in alte Muster zurückfallen würden", sagt der Ottenheimer Trainer. Ob sein Team die weiteren Ausfälle auffangen kann muss sich zeigen, sicher ist, dass der TuS die Weihnachtspause dringend benötigt, um in der Rückrunde mit erholtem Kader gegen den Abstieg anzukämpfen.