HANDBALLTORE

fgi/nm

Von fgi & nm

Di, 12. Dezember 2017

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

HC Hedos Elgersweier – SG Köndringen/Teningen II 18:26 (9:14). "Wir waren gut vorbereitet auf das, was uns erwartet", sagte SG-Trainer Manfred Chaumet. Vor allem defensiv konnten die Breisgauer überzeugen – auch weil A-Jugend-Torhüter Vincent Lutz, der sein Debüt bei den Männern gab, die gegnerischen Schützen zu Verzweiflung brachte. "Das war überragend", war Chaumet voll des Lobes für den Schlussmann. Und auch sonst schaffte es die Abwehr, den einen oder anderen Fehlwurf im Teninger Angriffsspiel zu kaschieren und das Spiel souverän nach Hause zu spielen. Spätestens beim 23:13 in der 52. Minute war die Partie entschieden. "Eine super Kollektivleistung", befand Manfred Chaumet. Tore SGKT: Hefter 8/2, M. Endres 6, Schumacher 4, Emmenecker 4, Blank 2, Weise 1, S. Endres 1.

St. Georgen/Schwarzw. – SG Waldkirch/Denzlingen 27:32 (10:16). Auswärts läuft es bei den Elztälern. Auch am Samstag konnten sie beide Punkte aus dem Schwarzwald entführen und den vierten Erfolg in der Fremde in Serie feiern. "Wir haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt", sagte Kapitän Patrick Hoch. Vor allem in der Abwehr konnte man mit Einsatz und Wille dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. "Wir standen sehr gut", fand auch Patrick Hoch und sah in der guten Defensive den entscheidenden Faktor. Zudem lobte er das komplette Team, dass mit einem geschlossenen Auftritt Charakter zeigte. Denn in Gefahr geriet der Sieg nie. Zwar kamen die Gastgeber am Ende etwas näher heran – aber mehr als Ergebniskosmetik war nicht drin. Tore SGWD: Disch 9/7, Fahrländer 6, Pahanic 6, Bachmann 3, Schmidberger 3, T. Hoch 2, P. Hoch 2, Engler 1.

Landesliga Männer

HSG Dreiland – HU Freiburg 30:38 (18:20). HU-Trainer Dirk Lebrecht war voll des Lobes für sein Team: "Das war ein extrem souveräner Auftritt, unser bestes Liga-Spiel in dieser Saison." Dass die Mannschaft aus den vergangenen Partien Selbstbewusstsein getankt hatte, habe man ihr angesehen, so Lebrecht. Und so sahen die Zuschauer ein gutes Handballspiel, in dem beide Mannschaften mit zielstrebigem Tempo-Handball zu gefallen wussten. Obwohl Jan Kuhn und Michael Schiffner fehlten, stellten die Freiburger die bessere Abwehr und fanden in der Offensive stets eine Antwort auf die Versuche der Gastgeber, ihr Angriffsspiel einzudämmen. Mitte des zweiten Durchgangs zogen die Gäste davon. Tore HU: Frey 13/6, Moldovan 7, Roming 5, Schneider 5, Möhrle 3, Hinderhofer 2, Matosic 2, Vogt 1.
HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – HSG Freiburg 25:32 (11:15). Die Auswärtsfahrt zur HSG Mimmenhausen/Mühlhofen ist für die HSG Freiburg eine der längsten. Knapp zwei Stunden brauchte der HSG-Tross von Freiburg an den Bodensee. Die Fahrt, so HSG-Trainer Patrick Schweizer, habe dem Team anfangs noch in den Knochen gesteckt. "Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen, uns hat zu Beginn die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt", so der Coach. Die Freiburger schafften es nicht, das Spiel breitzumachen und die offensive Deckung der Gastgeber zu überwinden. Erst mit zunehmender Spielzeit wurde die HSG, die ihren Gegner häufig mit siebtem Feldspieler unter Druck setzte, offensiv immer zielstrebiger. Tore HSG: Muy 8, Motz 4, Ganter 4, Wiggenhauser 4, T. Leupolz 3, Klein 3, Kirchner 3/1, Stecher 2, Friedrich 1.
SG Schenkenzell/Schiltach – TuS Oberhausen 28:28 (14:13). Der TuS Oberhausen ist eine Mannschaft der Schlussphase. Schon oft in dieser Saison drehte das Team von Trainer Francois Berthier in der letzten Viertelstunde auf und holte somit den einen oder anderen Punkt. Und auch in ihrem letzten Spiel im Jahr 2017 sicherte sich die Hüsemer-Sieben im Schlussspurt einen Zähler. Von Beginn an waren nämlich die Schwarzwälder tonangebend – allerdings ohne den Gästen entscheidend enteilen zu können. "Insbesondere die schnellen Tempogegenstöße haben uns zu schaffen gemacht", berichtete TuS-Sprecher Hugo Moser. Mitte der zweiten Hälfte verpassten die Hausherren die Gelegenheit, das Spiel in mehrfacher Überzahl frühzeitig zu entscheiden. Auch, weil Christian Hilß im Oberhausener Tor einige Chancen vereitelte. Trotz eines Vier-Tore-Rückstands kämpfte der TuS Oberhausen, holte in den Schlussminuten Tor um Tor auf – und belohnte sich 30 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer. Tore TuS: Freppel 6, Zamolo 5, Stoeffler 5, Köbele 5/1, Maurer 3, Martinez 3/1, Stern 1, Heß 1.
TV Herbolzheim – TV Pfullendorf. Das Wetter machte den Pfullendorfer Handballern einen Strich durch die Rechnung. Witterungsbedingt konnte der TVP nicht anreisen, weswegen die Partie abgesagt wurde.

Landesliga Frauen

ESV Freiburg – TB Kenzingen 26:20 (10:11). Der ESV Freiburg verabschiedete sich mit einem Achtungserfolg gegen ersatzgeschwächte Kenzingerinnen in die Weihnachtspause. Er habe eine "insgesamt sehr gute Vorstellung" seines Teams gesehen, lobte ESV-Trainer Manuel Majocchi. Die Gastgeberinnen waren anfangs tonangebend und führten nach 14. Minuten 7:3. Der TBK bewies Moral und läutete mit dem 9:9-Ausgleichstreffer eine lange Phase ein, in der sich beide Teams in nichts nachstanden. Bis zum 20:20 (48.) war das Spiel ausgeglichen, dann zogen der ESV mit sechs Treffern davon – auch, weil er in den letzten 13 Minuten kein Gegentor zuließ. Tore ESV: Kranz 10/7, Rau 8, Rimpf 6, Riegler 1, Stelbrink 1. Tore TBK: Huber 7/3, Blakowski 6, Baab 3, Dahl 2, Gaber 2.