HANDBALLTORE

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Von Wolfgang Künstle, Lars Blümle, Peter Schaub & BZ-Redaktion

Fr, 13. Januar 2017

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA

Reihen gelichtet

TV Oberkirch – TuS Schutterwald, Samstag, 20 Uhr (wk). Die Reihen des TuS Schutterwald haben sich in der Winterpause gelichtet. Gerrit Bartsch unterstützte das Team in vier Partien bis zur Winterpause, doch nun muss er sein Gastspiel aus beruflichen Gründen beenden. Auch Michael Decker muss beruflich eine Handballpause einlegen und fehlt für den Rest der Saison. Tim Heuberger laboriert weiter an seinem Mittelfußbruch, er wird in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen. Damit fehlen dem TuS drei Rückraumspieler, auch David Körkel ist weiterhin verletzt. In Oberkirch wird auch der reaktivierte Fabian Schindler fehlen – er ist im Urlaub. Dennoch bleibt Trainer Simon Herrmann gewohnt gelassen. "Wir jammern auf hohem Niveau. Wir haben immer noch einen hervorragenden Südbadenliga-Rückraum, auch wenn wir nicht mehr so über die Breite verfügen." Der TuS Oberkirch befindet sich in einer ähnlichen Lage wie der TuS. Die Teams sind Tabellennachbarin im Mittelfeld und drohen bei einer Niederlage nach hinten abzurutschen. "Wir wollen in der Rückrunde nichts mit dem Abstieg zu tun haben", betont Herrmann. "Die Hinrunde war schon nervenaufreibend genug."

Kein einfacher Auftakt

TB Kenzingen – TuS Ottenheim, Samstag, 20 Uhr (lab). Als Tabellenvorletzter startet der TuS Ottenheim in die zweite Saisonhälfte mit dem Ziel, den Klassenerhalt zu sichern. "Kenzingen ist sicherlich kein einfacher Auftakt in die Rückrunde", gesteht TuS-Trainer Daniel Hasemann, verweist jedoch auf das Hinspiel. In eigener Halle hatte sein Team einen Glanztag erwischt und konnte den TB deutlich in die Grenzen weisen. Daniel Hasemann hat mit seiner Mannschaft die Weihnachtspause genutzt, um zu regenerieren, und kann nun wieder auf einen vernünftig besetzten Kader zurückgreifen, er hat alle Spieler an Bord, lediglich David Heim, der sich im letzten Spiel den Daumen ausgekugelt hatte, muss passen. "Es wird wichtig sein, wie wir unsere Vorgaben auf die Platte bekommen, wir wissen, was Kenzingen spielt", sagt Hasemann, der weiß, dass man beim TB nur bestehen kann, wenn spielerisch alles umgesetzt wird.

LANDESLIGA NORD

Es wird ganz eng

HGW Hofweier II – TS Kehl, Samstag, 19.30 Uhr, Niederschopfheim/Hohberghalle (pau). Bei der HGW-Reserve hat sich auch in der Weihnachtspause nichts zum Positiven verändert. Vor der Partie gegen Kehl sieht es vielmehr so aus, dass Niklas Rudolf krank ist und Mathis Isenmann sich beim Snowboarden an der Schulter verletzt hat. Trainer Tobias Ruf hofft aber darauf, dass beide mitmachen können. Ansonsten wird es personell ganz eng, da die A-Jugendlichen nicht aushelfen können, da sie am Wochenende selbst zwei Punktespiele auszutragen haben. Keine guten Voraussetzungen für die Gastgeber. Der Gegner aus Kehl liegt nach der Vorrunde auf dem neunten Platz. Vier Punkte beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsrang. Damit hinkt man deutlich den Ansprüchen hinterher. Trainer Kim Kursch ist Mitte Dezember zurückgetreten. Bis zum Saisonende betreut Thorsten Sasse die Mannschaft interimsmäßig.

LANDESLIGA SÜD

Auswärts ausbaufähig

TuS Steißlingen II – TuS Ringsheim, Samstag, 20 Uhr (bjz). Die Ringsheimer Handballer schlossen dem sechsten Platz und 14:12 Punkten die Hinrunde ordentlich ab. Positiv in Erinnerung sind die Derbysiege gegen Herbolzheim und Oberhausen geblieben, besser hätte der TuS in fremden Hallen abschneiden müssen. Dass er dies besser machen kann, gilt es zu Beginn der Rückrunde unter Beweis zu stellen. Zweimal hintereinander muss er in fremder Halle antreten. Erster Gegner ist die Südbadenligareserve des TuS Steißlingen. Gegen die Steißlinger hat die Mannschaft von Trainer Volker Klatt im Hinspiel deutlich gewonnen. Wer aber die Hegauer kennt, weiß, dass sie in eigener Halle nicht unterschätzen sind.

OBERLIGA BW FRAUEN

Zähne ausbeißen

VfL Pfullingen – TuS Ottenheim, Sonntag, 17 Uhr (lab). Für TuS-Trainer Jochen Baumann beginnt die Rückrunde mit einer sehr wichtigen Partie. "Wir müssen schauen, dass wir gut aus den Startlöchern kommen, am Sonntag zählen für uns nur zwei Punkte". Pfullingen liegt mit acht Punkten in einer "gefährlichen Schlagdistanz". In den kommenden Wochen trifft Ottenheim auf die Teams, die am Tabellenende stehen. Zu Saisonbeginn hatte der TuS gegen diese Gegner den Grundstein für die aktuelle Tabellenposition gelegt, auch für die Rückrunde müssen Punkte gesammelt werden. Gegen Pfullingen soll damit begonnen werden. Jochen Baumann sagt: "Wir müssen eine Abwehr hinstellen, an denen sich der VfL die Zähne ausbeißt." Dafür steht wieder Louisa Gruber zur Verfügung. Steffi Graf wird bis Saisonende den verletzungsbedingt, geschwächten Kader unterstützen. Baumann warnt davor Pfullingen zu unterschätzen: "Wenn wir das tun, wird es am Sonntag nichts."