HANDBALLTORE

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Di, 27. März 2018

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

BSV Phönix Sinzheim – TB Kenzingen 26:25 (9:13). Von einer "bitteren Niederlage" berichtete TBK-Coach Aurelijus Steponavicius. Denn 35 Minuten lang war sein Team spielbestimmend, dominierte den Gegner. Die 18:11-Führung war die logische Konsequenz. Anschließend kam Sinzheim besser in die Partie. "Die Jungs haben super gespielt", attestierte Steponavicius seiner Sieben eine mehr als ordentliche Leistung. Doch wie es so ist, wenn man unten steht, lief am Ende alles gegen den TBK. Mehrere Aluminiumteffer, Zwei-Minuten-Strafen und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen brachten den TBK am Ende um den verdienten Lohn. Tore TBK: Jäger 13/8, Michelbach 3, Grieger 3, Hüglin 2, Rasikevicius 2, Steponavicius 1, Rollinger 1.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

HSG Freiburg II – TV Brombach II 27:25 (12:12). "Vorsichtig optimistisch", war HSG-Trainer Benjamin Thoma im Vorfeld des Spiels gewesen. "Wir haben uns endlich mal wieder für eine tolle Leistung belohnt", wich am Sonntagabend die Vorsicht in große Freude. "Die Abwehr war super und im Angriff haben wir den Ball laufen lassen", berichtete Thoma. Und auch die kämpferische Einstellung der HSG, die durch den Sieg auf Platz acht klettert, ließ keine Wünsche offen. So gelang es am Ende die Oberhand zu behalten. Auch, dank eines ganz starken Auftritts von Linksaußen Liza Ehret, die acht Treffer beisteuerte. Tore HSG: Ehret 8, Werner 7/6, Scharnefski 4, Schilling 3/1, Majcen 3, Kurtz 1, Soppa 1.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – TV Herbolzheim 24:32 (11:17). Nach der ersten Heimniederlage in der laufenden Saison sprach HSG-Trainer Patrick Schweizer von einem "Komplettausfall" seines Teams. Die ersten 15 Minuten waren noch ausgeglichen, dann übernahm Herbolzheim das Spielgeschehen. Beim TVH sorgte die Abwehr um Torhüter Frank Klomfaß und Abwehrchef Frank Reymann für Sicherheit, im Angriff stellten Niklas und Janik Pommeranz sowie der wieder genesene David Knezovic den Tabellenführer vor Herausforderungen. Die HSG versuchte durch enge Manndeckung und mit siebtem Feldspieler den Gegner unter Druck zu setzen, der TVH fand allerdings stets die passende Antwort. Tore HSG: Wiggenhauser 7, Motz 4, Stecher 3, Dell"Aquila 3, Franz 2, Konrad 2, Klein 1, Muy 1, J. Müller 1. Tore TVH: J. Pommeranz 8, N. Pommeranz 8, Knezovic 5/3, Mokosch 4, Klausmann 4, B. Pommeranz 2, Michael Brandt 1.
SG Schenkenzell/Schiltach – HU Freiburg 35:34 (16:15). Für gewöhnlich äußere er sich nicht über die Schiedsrichterleistung, sagte HU-Trainer Dirk Lebrecht. Nach der knappen Niederlage gegen Schenkenzell konnte er seinen Ärger aber nicht zurückhalten: "Wir sind über die gesamte Spielzeit klar benachteiligt worden." In der neunten Minute sah Razvan Moldovan die rote Karte für ein Foul, für das nach Lebrechts Ermessen eine Zeitstrafe völlig ausgereicht hätte. Obwohl die Freiburger fortan nur noch zwei Wechselspieler hatten, hielten sie das Spiel bis zum Schluss offen. In der Schlussminute traf die HU mit siebtem Feldspieler zum 34:34-Ausgleich. Wenige Sekunden später die nächste Disqualifikation bei der HU: Sandro Argenziano wurde bezichtigt, den Wurf des Gegners zu verzögern, was in den letzten 30 Sekunden mit Disqualifikation und Strafwurf geahndet wird, den die SG zum 35:34-Siegtreffer verwertete. Tore HU: Schneider 12, Frey 10/4, Argenziano 5, Matosic 3, Maio 3, Möhrle 1.
TuS Oberhausen – TuS Steißlingen II 36:25 (18:10). Sowohl Tabellenführer HSG Freiburg als auch der Dritte SG Gutach/Wolfach kassierten vergangenen Samstag empfindliche Niederlagen, tags drauf nahm der TuS die Steilvorlage der Konkurrenz dankend an. Von Beginn an gab die Mannschaft von Trainer François Berthier den Ton an. Vorne wie hinten überzeugten die Oberhausener und führte nach 18 Minuten mit 11:6. Nach dem Seitenwechsel machte der TuS da weiter, wo er im ersten Durchgang aufgehört hatte. Eine Viertelstunde vor Schluss war das Spiel bei einem Stand von 29:19 entschieden. Tore TuS: Freppel 10, Köbele 7, Stoeffler 4, Maurer 3, Kölblin 3, Martinez 3/1, Stern 2, Heß 2, Metzger 1, Zamolo 1.

Landesliga Frauen

SV Allensbach III – TB Kenzingen 35:25 (15:9). Der TBK hatte sich viel vorgenommen, verschlief allerdings den Start in das Spiel. Die Mannschaft von Trainergespann Baab/Emmenecker leistete sich zu viel technische Fehler und Fehlwürfe, die der Zweite umgehend bestrafe.Tore TBK: Huber 6/1, Wild 5, S. Chaumet 4, Dahl 4, Ruder 3/1, Baab 1, Gaber 1, A. Emmenecker 1.
SG Markgräflerland – SF Eintracht Freiburg 13:34 (5:20). Die SG habe von Anfang an keine Chance gehabt, sagte Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand. Trotz des hohen Sieges ärgerte sich auf der Gegenseite SFE-Trainer Sandro Ebner über die Anfangsphase seiner Sieben: "Das war schlichtweg Arbeitsverweigerung." Nach einer "knackigen Ansprache" steigerte sich sein Team und zog uneinholbar davon. Tore SG: Schamberger 4, Oppelt 4/2, Höfflin 2, Jost 2, Scheele 1/1. Tore SFE: Schraivogel 16/2, Fuchs 9, Schneider 4, Ibehej 3, Weber 2.
HSG Freiburg III – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 28:18 (10:9). Fünf Minuten dauerte es, bis das erste Tor fiel, dann legte Bianca Müller mit ihrem ersten von zehn Toren den Grundstein für den Sieg gegen den Tabellenvierten. "Wir haben gut in der Abwehr gearbeitet und waren bereit, immer einen Schritt mehr zu machen", lobte HSG-Trainer Konstantin Schäfer. Tore HSG: B. Müller 10/8, Söhne 5, Haben 5, Hoffmann 3, Debertin 2, Fanz 2, Theis 1.
ESV Freiburg – SV Schutterzell 27:20 (15:9). Gegen den SV Schutterzell gaben die Eisenbahnerinnen mit dem Anpfiff den Ton an. Nach 15 Minuten hatte sich die ESV-Sieben bereits mit 7:3 vom Gegner abgesetzt – und baute ihre Führung von da an weiter aus. "Knackpunkt war, die gefährlichere linke Angriffsseite der Gäste unter Kontrolle zu bekommen", analysierte ESV-Trainer Manuel Majocchi. Tore ESV: Waldenmaier 6, Rimpf 6/3, Kranz 4, Heilemann 4, Schultheiß 3, Pfrengle 2, Riegler 1, Klar 1.