HANDBALLTORE

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Di, 10. April 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

SG Waldkirch/Denzlingen – HSG Konstanz II 27:27 (10:17). Extreme Moral und Kampfeswillen zeigten die Elztäler am Samstag. Dabei sah nach 45 Minuten alles nach einer klaren Sache für den Tabellenzweiten vom Bodensee aus, zu groß erschien der Zehn-Tore-Rückstand. "Aber wir haben nie aufgegeben", sagte Kapitän Patrick Hoch. Und plötzlich kam die Wende: Hinten war Keeper Tobias Stopper kaum zu überwinden, vorne führte Jan Disch mustergültig Regie. Sekunden vor dem Abpfiff fiel der umjubelte Ausgleich. "Endlich wurden wir belohnt", so Hoch. Tore SGWD: Fahrländer 6, Disch 6/3, T. Hoch 6, P. Hoch 4, Pahanic 2, Schmieder 2, Engler 1.

SG Muggensturm/Kuppenheim – SG Köndringen-Teningen II 28:24 (16:17). Alles andere als unzufrieden war SG-Trainer Manfred Chaumet am Tag nach der ersten Niederlage seit Anfang Februar. Eine ansprechende Leistung zeigte sein Team, hielt das Spiel gegen eine der Topmannschaften der Liga fast die komplette Zeit offen. Erst eine Schwächephase in der generell torarmen zweiten Halbzeit entschied die Partie zu Gunsten der Gastgeber. "Bei uns hat irgendwann auch die Substanz gefehlt", berichtete Chaumet. Tore SGKT: Hefter 10/5, M. Endres 5, Florian 3, Emmenecker 2, Reif 2, Willaredt 1, Ammel 1.

Südbadenliga Frauen

HSG Freiburg II – BSV Phönix Sinzheim 35:29 (17:16). Einen wichtigen und verdienten Sieg fuhr die Freiburger Drittligareserve ein. Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die HSG in der ersten Hälfte "zu wenig kompakt verteidigte und daher zu viele Gegentore bekam", wie Trainer Benjamin Thoma berichtete. "Das haben wir in der Halbzeit justiert", so Thoma weiter. Und das zahlte sich aus. Mit einem 6:2-Lauf kam man aus der Kabine, dominierte fortan die Partie. Tore HSG: Schilling 10, Werner 6/3, Scharnefski 5, Ehret 4, Barwinski 3, Soppa 3, Majcen 2, Kurtz 2.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – TV Pfullendorf 27:23 (11:11). Die HSG macht einen großen Schritt im Titelrennen – allerdings ohne zu glänzen. Vor allem im Angriff drückte der Schuh: Der Spitzenreiter leistete sich einige technische Fehler und vergab viele gute Chancen. "Wir müssen im Angriff stabiler werden", forderte HSG-Trainer Patrick Schweizer. Die kämpferische Leistung hingegen stimmte. So drehten die Gastgeber in der 26. Minute das Spiel und lagen fortan meist mit ein bis zwei Treffern vorne. Erst in der Schlussphase schaffte es die HSG entscheidend davonzuziehen. Nun reichen zwei Siege in den verbleibenden vier Partien zum Titel. Tore HSG: J. Müller 9/2, M. Faßbinder 4/1, Motz 4/2, Konrad 3, Leupolz 2, Wiggenhauser 2, Stecher 1, Muy 1, Kirchner 1.
TuS Ringsheim – TuS Oberhausen 25:22 (10:10). Die Oberhausener Serie von vier Siegen in Folge reißt ausgerechnet im Derby beim TuS Ringsheim. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer François Berthier leichte Vorteile, kassierte aber kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel drehte Ringsheim das Spiel und setzte sich innerhalb von zehn Minuten auf vier Treffer ab. Fortan liefen die Gäste dem Rückstand hinterher, kamen in der Schlussphase noch einmal heran ohne auszugleichen.Tore Oberhausen: Freppel 7/2, Stoeffler 4, Zamolo 3, Maurer 2, Köbele 2, Heß 2, Martinez 2/1.
HU Freiburg – TV Ehingen 34:30 (18:16). Aufatmen bei der HU: Nach zwei Niederlagen verschafft sich der Aufsteiger Luft im Abstiegskampf. "Das lässt uns entspannter in die nächsten Spiele gehen", sagte HU-Trainer Dirk Lebrecht zufrieden. In einem mäßigen Spiel bestimmten die Gastgeber von Beginn an das Geschehen. "Ehingen hat nie eine Lösung gegen unsere Defensive gefunden", lobte Lebrecht. Tore HU: Schneider 10, Frey 9/3, Moldovan 7, Vogt 3, Argenziano 2, Kuhn 1, Möhrle 1, Lebrecht 1.
TV Herbolzheim – HSG Dreiland 27:24 (15:11). Legten anfangs immer wieder die Gäste mit zwei Treffern vor, wendete sich ab der 20. Minute das Blatt: Herbolzheim gefiel nun mit ansehnlichen Spielzügen. Im zweiten Durchgang bestimmten die Gastgeber die Partie. "Wir haben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und waren in den entscheidenden Spielphasen das bessere Team", meinte TVH-Coach Reif zufrieden. Tore TVH: Knezovic 11/3, N. Pommeranz 6, Mokosch 4, Klausmann 3, Reymann 1, B. Pommeranz 1, Minder 1.

Landesliga Frauen

SG Markgräflerland – HSG Freiburg III 15:27 (5:10). Zwei Spiele, zwei Siege: Die HSG holte am Wochenende das Maximale heraus. "Wir wollten beide Spiele gewinnen und das hat man uns auch angemerkt", meinte Trainer Konstantin Schäfer. Gegen die SG gab seine Sieben schnell den Ton an und zog binnen zehn Minuten nach dem Seitenwechsel uneinholbar auf 12 Treffer davon. Tore SG: Schmitz 6/3, Bier 4, Bühler 2, Schamberger 2, Abramyk 1. Tore HSG: Söhne 9/1, B. Müller 8/2, Hoffmann 4, Gulizia 2, Schmidt 1, Haben 1, Bachtler 1, Theis 1.
HSG Freiburg III – TV Gengenbach 20:10 (11:6). Auch gegen Gengenbach zeigte die HSG eine gute Abwehrleistung, offenbarte allerdings auch Schwächen im Angriff. In einer torarmen Partie ließ die HSG ab dem 13:10 (43.) keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Tore HSG: Söhne 8/2, Theis 4, Fanz 3/1, Haben 2, Andlauer 1, Schmidt 1, Komprecht 1.
TV Todtnau – SG Markgräflerland 34:20 (19:12). Die SG zeigte eine tolle erste Hälfte. "Da haben wir sehr gut mitgehalten, es war ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand. Nach dem Seitenwechsel habe das Team "leider komplett den Faden verloren." Tore SG: Schmitz 9/4, Jost 5, Schamberger 2, Bier 2, Wiedemann 1, Bühler 1.
SF Eintracht Freiburg – SV Allensbach III 16:20 (8:10). Die stark dezimierte Eintracht hielt bis zur 40. Minute dem Tabellenzweiten Paroli. Innerhalb von zwei turbulenten Minuten ab der 39. Minute kippte das Spiel: Die Eintracht kassierte zwei Zeitstrafen, Allensbach nutzte die Überzahl und setzte sich ab. Tore SFE: Schneider 7/3, Weber 3/1, Haubach 2, Aicher 2, Fuchs 1, Stellmacher 1.
TB Kenzingen – SV Schutterzell 27:24 (12:7). Als der TB Kenzingen in der 44. Minute mit 22:12 führte, schien das Spiel gelaufen zu sein. Die TBK-Werferinnen standen defensiv stabil und zeigten im Angriff ansprechenden Handball. Dann schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein und der Gast kam wieder ran. So hieß es zittern bis Ulrike Dahl den Sack zu machte. Tore TBK: Bendrich 8, Huber 6, Wild 5, Dahl 3, Gaber 2, A. Emmenecker 2, Ruder 1.