Hohe Hürde zum Jahresausklang

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Fr, 15. Dezember 2017

Handball 3. Liga

Freiburger Handballerinnen zu Gast bei Verfolger Haunstetten.

HANDBALL (jd). Zum Jahresausklang wartet auf die Handballerinnen der HSG Freiburg noch einmal eine hohe Auswärtshürde. Immerhin gastiert der Tabellendritte aus dem Breisgau (15:5 Punkte) am letzten Hinrundenspieltag der dritten Liga am Samstag beim Rangvierten TSV Haunstetten (13:7). "Das ist eines der schwersten Spiele überhaupt, denn Haunstetten besitzt eine super Mannschaft mit enorm viel Qualität und einem sehr guten Trainer", sagt HSG-Coach Ralf Wiggenhauser voller Respekt.

Neben Allensbach zählt er die Augsburgerinnen, die in der vergangenen Saison lediglich aufgrund eines einzigen Tores die zweite Bundesliga nach drei Spielzeiten verlassen mussten, zu den Topfavoriten auf den direkten Wiederaufstieg. Besonderes Markenzeichen sei ihre aggressive, offensive und variable Deckung. "Das reicht von 3:2:1- bis hin zum 1:5-System", weiß Wiggenhauser und nennt auch die personellen Haunstettener Stärken. Entscheidende Spielerinnen sind für ihn die beiden Zweitligaroutiniers Annika Schmid und Sabrina Duschner sowie Patricia Horner (Rückraummitte) und Jugend-Nationalspielerin Sarah Irmler.

Obwohl die Freiburgerinnen genügend Zeit hatten, die Heimpleite gegen Allensbach zu verdauen ("Ich glaube nicht, dass das noch in den Köpfen sitzt"), gibt sich Wiggenhauser wenig optimistisch. Kopfzerbrechen bereitet ihm vor allem die Personallage aufgrund von Verletzungen oder Prüfungen. Indes hofft er auf eine Reaktion auf das Allensbach-Spiel und einen guten Jahresabschluss. Unabhängig vom Verlauf der Partie lobt Wiggenhauser sein junges Team, das "eine richtig gute Hinrunde gespielt hat, womit wegen der vielen Neuzugänge nicht zu rechnen war".