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07. Februar 2012
Im Derby die Spitzenposition verspielt
SV Schutterzell zieht gegen den TuS Altenheim II den Kürzeren / Erwartete Niederlage für die Hofweierer Reserve .
HANDBALL Bezirksklasse Offenburg/Schwarzwald. Da der SV Schutterzell das Derby gegen die Altenheimer Reserve zu Hause verlor, musste er auch den Platz an der Spitze räumen. Den nimmt nun die SG Schenkenzell/Schiltach ein, die der Hofweierer Reserve eine schwere Niederlage beibrachte. Der ETSV Offenburg feierte einen Sieg in Triberg.
SV Schutterzell – TuS Altenheim II 29:30 (12:19) (klh). Die Gastgeber machten in der Anfangsphase sehr viele technische Fehler, die aber die Altenheimer vorerst nicht zu ihrem Vorteil nutzten. Bis zum 10:10 (20.) verlief das Spiel ausgeglichen. Unsicherheiten und Ballverluste im Schutterzeller Angriff bescherte der TuS-Reserve sechs einfache Tore in Folge durch Tempo-Gegenstöße. Beim 12:19 für Altenheim wurden die Seiten gewechselt. Auch danach ließ die Schutterzeller Mannschaft ihre Souveränität, die sie in den vergangenen Spielen gezeigt hat, vermissen. Die Abwehr war sehr unbeweglich und nahm die Gästeangreifer zu spät an. Dadurch entstanden immer wieder Siebenmetersituationen, die Altenheim zu nutzen wusste und so den Vorsprung bis zum 16:23 hielt. Die Mannschaft von Trainer Manfred Kurz agierte nun etwas aggressiver und konzentrierter. Tatsächlich schaffte Schutterzell, den Abstand auf 23:25 zu verkürzen. Bei Altenheim war nun eine gewisse Nervosität zu spüren, die sich der Gastgeber zu Nutze machte und zum 28:28 (55.) ausglich. In einer hektischen Schlussphase gelang es Schutterzell aber nicht, das Unentschieden festzuhalten.Werbung
TV Triberg – ETSV Offenburg 29:39 (13:16) (js). Die Triberger nahmen von Beginn das Heft in die Hand und blieben bis zum 8:7 in Front. Durch die Einwechslung des mittlerweile eingetroffenen Sebastian Wagner kam mehr Spielwitz ins Offenburger Angriffsspiel, doch es brauchte eine Auszeit, um dem ETSV den Weg zu weisen. Abwehr und Torhüter Schendekehl fanden immer besser ins Spiel und im Angriff wurden gute Chancen herausgespielt. Folglich ging der ETSV mit einer 16:13-Führung in die Pause. Der ETSV verschlief die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, Triberg kam auf 16:17 heran, dann aber war der ETSV voll im Spiel. Konsequent wurden in der Abwehr die Bälle erobert, die Triberger Abwehr war mit dem schnellen Spiel des ETSV überfordert. Beim 17:23 war eine Vorentscheidung getroffen. Als Offenburg in zweifache und kurze Zeit später sogar in dreifache Unterzahl geriet, schöpften die Triberger Hoffnung. Doch näher als auf drei Tore kamen sie nicht mehr heran. Kaum war der ETSV vollzählig übernahm er wieder das Geschehen.
SG Schenkenzell/Schiltach – HGW Hofweier II 44:23 (22:12) (pau). Es gab Absagen von Julian Schaub, Luca Barbon und Lukas Groh. So war Steffen Stocker im HGW-Rückraum auf sich alleine gestellt. Von Beginn an fanden die HGW-Akteure keine Einstellung gegen das schnelle Spiel der SG. Deren aggressive Abwehrarbeit ließ den Angriff der Grün-Weißen nicht zur Entfaltung kommen. Schon nach wenigen Minuten beim 8:2 für die Hausherren war jedermann in der Halle klar, die SG konnte sich nur selbst schlagen. Diesen Gefallen wollten die Schwarzwälder den Gästen aber nicht tun. Sie bauten den Vorsprung stetig aus. Einem Treffer der HGW-Reserve standen in der Regel drei Tore der SG gegenüber. Dachten die Hofweierer zur Pause beim 22:12, viel schlimmer könne es nicht mehr kommen, so hatten sie sich getäuscht. Im zweiten Spielabschnitt ließen sich die mehr und mehr nachlassenden Gäste vorführen. Julian Armbruster, Max Kaufmann und Yannik Bessei machten, was sie wollten. Einzig Steffen Stocker hielt in einigen Szenen dagegen.
Autor: bz,pau
