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Von Werner Hornig, Lukas Karrer & BZ-Redaktion

Fr, 20. April 2018

Landesliga Süd

FC Weizen hält an Offensivkonzept fest — Dreiland-Handballer in ernster Lage — KSV Rheinfelden holt Ferenc Almási

FUSSBALL-KREISLIGA A

FC Weizen hält an Offensivkonzept fest

Mit dem FC Weizen hat Michael Gallmann den Verbleib in der Fußball-Kreisliga A fest im Blick. "Wenn wir in Berau gewinnen, sind wir so gut wie durch", sagt er vor der Partie am Sonntag. Doch Gallmann warnt: Der Tabellenvorletzte befinde sich im Aufwind, "zudem ist die Mannschaft enorm heimstark und wird von einem tollen Publikum unterstützt". Dass Weizen im Optimalfall frühzeitig für eine weitere Saison in der Ost-Staffel planen kann, ist angesichts von 60 Gegentoren keine Selbstverständlichkeit. "Wenn wir unsere Defensivprobleme in den Griff bekommen, haben wir noch einmal Luft nach oben", sagt Gallmann, der von seinem offensiv ausgerichteten Konzept nicht abweichen will: "Es ist nicht meine Art, auf 0:0 spielen zu lassen."

HSG DREILAND

Dreiland-Handballer in ernster Lage

SG Gutach/Wolfach – HSG Dreiland, Samstag, 20 Uhr (who). Die Premierensaison der HSG Dreiland in der Handball-Landesliga neigt sich dem Ende zu. Drei Spieltage vor Rundenende ist der Klassenerhalt jedoch noch nicht in trockenen Tüchern, vielmehr hat sich die Lage für den Tabellenneunten zugespitzt. Ein Direktabstieg ist zwar ausgeschlossen, doch liegt die HSG nur zwei Punkte vor dem drittletzten Rang, der die Abstiegsrelegation bedeutet. "Unsere Situation ist ernst. Aber wir packen das schon", zeigt sich der sportliche Leiter Roland Christ vor dem Gastspiel am Samstag bei der SG Gutach/Wolfach (4.) relativ entspannt.

RINGEN

KSV Rheinfelden holt Ferenc Almási

Der KSV Rheinfelden hat Ferenc Almási für die Oberliga-Saison verpflichtet. Der ungarische Ringer, Jahrgang 1996, war in den vergangenen vier Jahren für den AC Röhlingen in der Verbands- und Landesliga aktiv. Der Schwergewichtler sei "ein Greco-Spezialist, kann aber auch im Freistil ringen", sagt KSV-Trainer Sascha Oswald über den Ungarn, der an den Hochrhein zieht – seine Eltern wohnen in Grenzach-Wyhlen. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2016 gewann Almási Bronze, und in den letzten beiden Runden wurde er in der fünftklassigen württembergischen Landesliga kaum gefordert. Selten stand er länger als eine Minute auf der Matte. Almási gewann alle 19 Kämpfe – stets mit der Maximalausbeute.