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27. September 2016

HANDBALLTORE

  1. Julia Frenk Foto: Sandra Köhli

  2. Damir Hasanovic Foto: privat

BUNDESLIGA A-JUGEND

Unter Normalform

SG Ottenheim/Altenheim – HSG Konstanz mit 29:36 (14:15) (pku). Die SGOA bot ihr schwächstes Spiel der Saison, kaum ein Spieler erreichte Normalform. Die Niederlage gegen die Gäste vom Bodensee, die schnellen Tempohandball spielten, war auch in der Höhe verdient. Erneut schwerwiegend waren die Ausfälle von Marvin Schilling und Moritz Strosack, ohne die die Mannschaft vor allem im Angriff weniger Qualität hat. Zur Pause war die Partie noch offen. Unmittelbar danach aber produzierten die Schützlinge von Trainer Michael Schilling Fehler am Fließband und so stand es bereits nach 36 Spielminuten 15:20. Diese Führung ließen sich die Konstanzer nicht mehr nehmen.

SG Ottenheim/Altenheim: Roche, Klumpp; Rudolf 8/3, Kugler 7, Biegert 5, Denz 3/1, Teufel 3, Pfliehinger 2, Pappart 1, Herrmann, Löffler. Spiel-Film: 4:6 (11.), 6:10 (16.), 9:11 (19.), 14:15 – 14:20 (36.), 17:21 (39.), 20:26 (46.), 24:29 (53.), 29:36.

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Die Mittel fehlen

SG Meißenheim/Nonnenweier – HSG Ostfildern 22:26 (12:12) (thb). Das verletzungsbedingte Ausscheiden von Spielmacher Alexander Velz zwang SGMN-Trainer Jürgen Brandstaeter schon früh, taktische Veränderungen vorzunehmen. Bis zur Pause verlief die Partie ausgeglichen. Schon nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte waren alle Hoffnungen begraben. Zwei Lattenknaller von Fabrizio Spinner und leichte Fehler in Angriff und Abwehr sorgten für den ernüchternden Zwischenstand von 13:17. Man hatte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr das Gefühl, dass die SGMN an diesem Tag die Mittel hatte, um den aggressiven Gegner zu schlagen. Jeder eigene Treffer wurde mit einem Gegentreffer der Schwaben beantwortet.

SG Meißenheim/Nonnenweier: Wilhelm; Ohnemus 1, Ammel 3, Bolz 3, Schätzle 1, Minder, Spinner 5/1, Velz 3, L. Veith 2, Mattes 1, Jochheim, Ehmüller, B. Veith 2, Lederle. Spiel-Film: 5:4 (12.), 7:10 (22.), 10:11 (27.), 12:12 – 13:17 (40.), 16:20 (47.), 18:23 (52.), 22:26.

LANDESLIGA SÜD FRAUEN

Die falsche Sportart

HSG Freiburg III – HSG Meißenheim/Nonnenweier 26:18 (15:9) (bz). Dem sicheren Auftaktsieg gegen die HSG Ortenau Süd folgte eine überraschend klare Niederlage in Freiburg. Eigentlich boten sich den Gästen zu Spielbeginn einige Möglichkeiten, um sich eine bequeme Führung zu verschaffen. Doch sie nutzen diese nicht. Trainer Thomas Bauert stellte hinterher fest: "Bei Ballbesitz hatten wir zehn technische Fehler und zehn vergebene freie Chancen." Trotzdem blieb die Begegnung lange ausgeglichen. Die entscheidende Phase war jene nach dem 9:8 (23.). In sechs Minuten warfen die Freiburgerinnen fünf Tore in Folge. "In der Abwehr hatten wir keinen Biss, wir haben nicht gekämpft, haben ohne Körperkontakt gespielt. Wir haben Basketball gespielt und die Handball", sagte Coach Bauert. Diese auf diese Weise entstandene Lücke konnten die Gäste nie schließen.

HSG Meißenheim/Nonnenweier: Maurer; Bader 1, Wohlschlegel, M. Markstahler, Frenk 6/2, Brunner 2, Häß 1, Bensch 1, Leppert 1, V. Markstahler 1, Wilhelmi 5. Spiel-Film: 6:6 (17.), 9:8 (23.), 14:8 (29.), 15:9 – 20:14 (43.), 24:14 (52.), 26:18.

BEZIRKSKLASSE OFFENBURG

Mehr Zug nach der Pause

HSG Ortenau Süd II – TuS Nonnenweier 22:21 (6:13) (seg). Einen echten Handballkrimi mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten erlebten die Zuschauer in der Sulzberghalle. Die Gäste aus dem Ried trumpften gegen eine völlig indisponierte HSG-Truppe im ersten Durchgang auf. Der TuS agierte druckvoll und sah nach 30 Minuten wie der sichere Sieger aus. "Wir waren im ersten Durchgang gar nicht auf dem Platz", sagte HSG-Trainer Damir Hasanovic. Nach der Pause war plötzlich bei den Hausherren viel mehr Zug drin und die Deckungsarbeit stabilisierte sich. Drei Treffer in Folge durch Marco Brucker brachten die HSG 15:18 dran. Nonnenweier verlor zusehends den Spielfluss aus der ersten Hälfte und geriet immer mehr unter Druck. Zwei Minuten vor dem Ende lag die HSG mit 22:20 vorne, der TuS verkürzte nochmals. Die letzten 30 Sekunden brannte nichts mehr an.

HSG Ortenau Süd: Kleinert, Götz – Wacker 1, Brucker 6, Kimmig, Richini 2, Kloos 3, Singler 1, Köbele, Kuhnigk 7/2, Ruf, D. Herzog, Mirau 2. TuS Nonnenweier: Nippes, Schneckenburger – Oberle 6/2, Blancoy, Hatt, Holderer, Frenk 7/1, Keller 2, Stahl 4, Schätzle 1, Dietsche 1. Spiel-Film: 2:7 (13.), 4:11 (21.), 6:13 – 15:18 (46.), 20:20 (55.), 22:20 (58.), 22:21.

Der Schlendrian

TuS Altenheim II – TuS Schuttern 27:28 (13:16) (be). Der Schutterner Torhüters Fabian Silberer hielt in den ersten Minuten alles und leitete schnelle Gegenstöße ein. So stand es 0:8 (12.). Die Altenheimer kämpften sich, auch bedingt durch Konzentrationsfehler im Schutterner Angriff, bis zur Pause heran. Auch nach dem 18:25 kehrte der Schlendrian der Schutterner zurück. So witterte Altenheim plötzlich wieder Morgenluft und stellte mit einem 5:0-Lauf beim 23:25 den Anschluss wieder her. Es begann die dramatische Schlussphase. Altenheim erzielte mit einem Siebenmeter sechs Sekunden vor Spielende das 27:27. Mit einem schnellen Anspiel kam der Ball zu Linkaußen Nico Eble, der gefoult wurde. Den Siebenmeter versenkte Daniel Krug.

TuS Altenheim II: Bauer, Schäfer; Heini 3, Leibiger, M. Maier 1, Gieringer 1, Gottuck 3, Jund 2, F. Maier 5/2, Fink, Lehmann 2, Cziollek 3, Michel 1, Grothmann 6/3.
TuS Schuttern: Silberer, John; Krug 5/3, Kopf 5/1, Tascher 2, de Weijer 3, Lischke, Nienstedt 4, Metzger, Dittrich, Eble 4, Wendlinger, Gündogdu 5. Spiel-Film: 0:8 (12.), 4:9 (17.), 5:11 (19.), 9:14 (25.), 13:16 – 16:21 (38.), 20:25 (49.), 23:25 (54.), 27:27, 27:28.

Kräfte lassen nach

SG Hornberg/Lautenbach – ETSV Offenburg 22:15 (8:8) (we). Trotz des Fehlens einiger Stammkräfte lieferten die Offenburger vor allem im ersten Spielabschnitt der SG einen großen Kampf, zollten aber mit zunehmender Spieldauer dem Kräfteverschleiß Tribut. Nach Wiederanpfiff erwischten die Schwarzwälder den besseren Start und gingen schnell mit 13:9 in Front. Die SG gewann zusehends an spielerischer Sicherheit während beim ETSV mehr und mehr Sand ins Getriebe kam. Vor allem im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Die Niederlage war verdient, fiel aber zu hoch aus.

ETSV Offenburg: Schendekehl, K. Häusler; Marwein , Islam, Abele 2, Lingenfelder 2/2, Weißer 2, Echle 4, Herelle 3, Welle 2, L. Häusler. Spiel-Film: 0:4 (8.), 7:5 (21.), 8:8 – 13:9 (38.), 19:13 (51.), 22:15.

Autor: pku,seg,bz