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20. September 2016

Handball Südbadenliga

TB Kenzingen verliert mit Schlusssirene - Eintracht-Frauen verlieren Debüt

  1. Südbadenliga: Delius Rasikevicius verlor zum Saisonstart knapp mit dem TB Kenzingen. Foto: Keller

SÜDBADENLIGA MÄNNER

TB Kenzingen – TuS Steißlingen 28:29 (10:16). Neun Tore Rückstand müssen nicht die Vorentscheidung eines Spiels sein. Das haben die Kenzinger zum Auftakt eindrucksvoll bewiesen. Nach einem 6:0-Lauf der Gäste vom Bodensee lag das Team von TBK-Trainer Aurelijus Steponavicius bereits in der 26. Minute mit 6:15 hinten. Die Kenzinger berappelten sich jedoch und starteten in der zweiten Hälfte eine beeindruckende Aufholjagd, glichen in der 50. Minute zum 22:22 aus. Noch 30 Sekunden vor Spielende stand es unentschieden. Am Ende war es mit dem Ertönen der Schlusssirene der Steißlinger Topscorer Maurice Wildöer, der den Kenzingern den Punkt mit einem Treffer ins linke obere Eck wegschnappte. Tore TBK: Eidukonis 6, Michelbach 6, Rasikevicius 6, Schäfer 6, Hügelin 2, Rollinger 2.

SG Waldkirch/Denzlingen – HTV Meißenheim 23:26 (10:12). Sie hatten es selbst in der Hand, ließen vor dem gegnerischen Tor jedoch zu viele Chancen ungenutzt: Die Elz-Connection geriet gegen die Südbadenliga-Rückkehrer aus Meißenheim immer wieder deutlich in Rückstand, holte auf und ließ die Gäste wieder davonziehen. Anders ausgedrückt: Die Truppe von Trainer Sebastian Strübin machte sich das Leben selbst schwer, kann jedoch auf ihrer konsequent agierenden Abwehr für die nächsten Spiele aufbauen. Tore SGWD: Schmieder 6, P. Hoch 4, Fahrländer 3, Bachmann 2, Engler 2, Pahanic 2/2, T. Hoch 1, Lehmann 1, Mittendorf 1, Schmidberger 1.

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SG Köndringen/Teningen II – TV Oberkirch 24:31 (8:16). Fehlstart für die Köndringer Drittligareserve, die zu Beginn ihrer Auftaktpartie regelrecht überrannt wurde. "Erst als wir die Abwehr umgestellt haben, hatte Oberkirch auch mehr Probleme", berichtet SG-Spieler Wolfgang Kiefer. Trotzdem lag sein Team bereits nach den ersten 20 Minuten mit sieben Toren zurück – ein Vorsprung, den sich die Renchtäler nicht mehr nehmen ließen. Grund für die deutliche Niederlage sei die "katastrophale Chancenverwertung" gewesen, erklärte Kiefer. Tore SG: Beering 7, M. Endres 5, Ehrler 3/2, S. Endres 3, W. Kiefer 3/2, Schumacher 2, Florian 1.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

SF Eintracht Freiburg – TuS Steißlingen 28:37 (12:19). Deutlich unterlegen waren an ihrem ersten Spieltag auch die Aufsteigerinnen der SF Eintracht Freiburg. "Die flexible Abwehr der Steißlingerinnen hat uns aus dem Konzept gebracht", berichtet SFE-Spielerin Hannah Schraivogel, "so kam es zu dem deutlichen Halbzeitergebnis". Zwar habe man die eigene Leistung in der zweiten Hälfte steigern können, trotzdem vergrößerte sich der Vorsprung weiter. Schraivogel kann nach dem ersten Spiel der Saison dennoch Positives entdecken: "Wir waren nervös, haben aber gute Spielansätze und vor allem Kampfgeist gezeigt." Tore SFE: Hanssen 8/4, Weber 7, Dittrich 3, Schraivogel 3, Aicher 2, Waniek 2, Edelmann 1, Rotzinger 1, Schneider 1.

LANDESLIGA MÄNNER

HSG Freiburg – TuS Ringsheim 26:22 (10:9). Es war eine enge, umkämpfte Partie – mit besserem Ende für die Gastgeber. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte erarbeitete sich die Schweizer-Sieben nach und nach kleine Vorteile. "Wir standen sehr gut in der Abwehr, und die Torhüter hatten einen guten Tag", meinte HSG-Trainer Patrick Schweizer. Zur Pause führten die Freiburger mit einem Treffer. Danach echsel das gleiche Bild: Ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit minimalen Vorteilen für die Schweizer-Sieben, die sich nie entscheidend absetzen konnte – bis in die Schlussminuten. In der finalen Phase der Begegnung behielten die Breisgauer den kühleren Kopf und belohnten sich mit einem Sieg für einen engagierten Auftritt. Auch wenn es hier und da noch Verbesserungspotential gebe, "für den ersten Auftritt sind wir voll zufrieden", resümierte Schweizer. "Es war eine gute Mannschaftsleistung." Tore HSG: J. Müller 8, Wiggenhauser 7, Muy 4, Pytlik 3, Leupolz 2, D. Ganter 2/1.

LANDESLIGA FRAUEN
HG Müllheim/Neuenburg – TuS Steißlingen II 30:23 (18:13). Gegen Ende einer ausgeglichenen ersten Hälfte setzten sich die HG-Frauen in einer starken Phase mit fünf Toren vom Gegner ab. "Leider konnten wir das gute Niveau der ersten Halbzeit nicht halten", meinte HG-Trainer Martin Buschmann. So kamen die Steißlingerinnen nochmal auf zwei Treffer an die HG heran. "Die Partie war wieder völlig offen", sagte Buschmann. Mit drei schnellen Toren entschieden die Gastgeberinnen zehn Minuten vor Schluss die Partie für sich. Tore HG: Hubanic 6, Claudel 6, Höfflin 5, Jost 4, Schamberger 3, Schmidberger 2, Sänger 2, Scheele 2.
TB Kenzingen – HSV Schopfheim 23:14 (8:4). Sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und das Zusammenspiel mit den Neuzugängen optimieren: Das war die Marschroute des TB Kenzingen gegen den ihm unbekannten Aufsteiger HSV Schopfheim. Ein Konzept, das zumindest im zweiten Durchgang aufging. In Halbzeit eins tat sich die Chaumet-Sieben noch etwas schwer. Danach klappte das Zusammenspiel bei den Gastgeberinnen besser, sodass sie ihre Führung souverän über die Zeit brachten. Tore TBK: J. Chaumet 6, Huber 6/1, S. Chaumet 4, Zorn 1, L. Wild 3/2, V. Chaumet 2, Ette 1.
TV Todtnau – HSG Freiburg III 28:18
"Wir haben verdient verloren", musste HSG-Trainer Alexander Koß nach der Begegnung in Todtnau anerkennen. Als Aufsteiger bei "einem der Top-Teams der Liga" Punkte zu lassen, sei für ihn kein Problem. "Lediglich das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen." Der Blick richtet sich bei der HSG schnell nach vorn: "Wir müssen aus den Fehlern lernen und im Training weiter an uns arbeiten", fordert Koß. Schließlich müsse sich seine Mannschaft für die kommenden Aufgaben deutlich steigern.

Autor: sahe/nm