Mit geballter Kraft ins Frühjahr

Sandra Hennig

Von Sandra Hennig

Fr, 13. Januar 2017

Handball 3. Liga

Drittliga-Handballerinnen der HSG Freiburg mit Heimvorteil gegen Aufsteiger TSV Kandel.

HANDBALL (sahe). Zwei trainingsfreie Wochen liegen hinter den Drittliga-Handballerinnen der HSG Freiburg. Zwei Wochen, in denen Zeit zur Regeneration war. Zeit, kleinere Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. Kurz gesagt zwei Wochen, die gut taten – das denkt zumindest HSG-Coach Ralf Wiggenhauser. Am Samstagabend, 20 Uhr, gastieren nun die Aufsteigerinnen des TSV Kandel in der Gerhard-Graf-Halle und eröffnen damit das Rückrundenprogramm für die Freiburgerinnen.

Den Grundstein legen, um am Ende wie in der vergangenen Saison befreit aufspielen zu können – das ist Ralf Wiggenhausers Rückrundenziel und das HSG-Motto der nächsten Wochen. "Wir spielen jetzt wieder gegen die beiden Aufsteiger, und danach kommen die harten Brocken", so der Trainer, "deshalb ist das erste Ziel, direkt Punkte mitzunehmen, um in der Tabelle nicht nach unten zu rutschen." Die Tabelle lässt in dieser Saison nämlich noch viel Raum für Spekulationen. Sie ist so eng, dass man mit zwei schlechten Spielen schnell durchgereicht werden kann. "Ich kann bisher nicht sagen, wen ich am Ende auf den letzten Plätzen sehe", so Wiggenhauser, "deshalb dürfen wir jetzt nicht einfach nur schön spielen, das bringt ja nichts." Stattdessen soll der fünfte Tabellenplatz untermauert werden: "Ich persönlich würde mich am Ende freuen, wenn unsere Rückrunde genauso gut wird wie die Hinrunde", betont der Trainer.

Vorerst kann Wiggenhauser, abgesehen von den Langzeitverletzten Carolin Spinner, Lara Ernst und Nadine Epple, mit allen seinen Spielerinnen für die Partie am Samstag planen. Veränderungen wird es im Kader der Freiburgerinnen in naher Zukunft keine geben. Die geballte Kraft wird gegen den TSV Kandel sicherlich nötig sein: In Christina Wilhelm haben die Pfälzerinnen, die als Tabellensiebte eine gute erste Drittliga-Saison spielen, die momentan stärkste Torschützin der Liga in ihren Reihen. "Im Hinspiel hatten wir sie gut im Griff, da hat sie nur ein Feldtor erzielt", erklärt Wiggenhauser.

Er sieht allerdings noch eine weitere Problematik: "Es gibt wenige Mannschaften, bei denen man sich gezielt auf die Kreisläuferinnen vorbereiten muss. Kandel hat aber zwei so gute und körperlich präsente Spielerinnen am Kreis, dass wir darauf unser Augenmerk legen und eng stehen müssen."