Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
10. Februar 2012
Sascha Ehrler kehrt zurück
Frohe Nachrichten für die SG vor dem Spiel gegen Groß-Umstadt.
HANDBALL. Beim Drittligisten SG Köndringen-Teningen gab es zuletzt zwei positive Nachrichten: In der Vorwoche hat das Team in Stuttgart erstmals ein Spiel mit einem Tor gewonnen, und mit Sascha Ehrler kommt zur nächsten Spielzeit ein Teninger Urgestein aus Herbolzheim zurück. Am Sonntag aber ist nun erst einmal der TV Groß-Umstadt zu Gast.
32:18 stand beim Hinspiel in Groß-Umstadt am Ende auf der Anzeigetafel. 18 Tore, ein bisschen wenig, um Spiele zu gewinnen. "Wir sind da an einer physisch sehr starken Abwehr gescheitert, die mit anderen Mitteln zu knacken, ist unsere Hauptaufgabe", sagt Andersen. Er freut sich, dass Ehrler zurückkommt: "Er wohnt in Teningen, er ist ein Teninger, ein Linkshänder, ein Teamplayer, ein Stück SG-Geschichte." Auch der SG-Vorsitzende Markus Keune sieht die Rückkehr positiv: "Die Mannschaft freut sich auf Sascha, er kann uns weiterhelfen."In Herbolzheim hingegen ist Manager Thomas Mutschler nicht ausufernd begeistert: "Sascha hat zugesagt, bei uns zu bleiben, wenn wir aufsteigen. Das sieht momentan so schlecht nicht aus. Und dann geht er doch, das ist sehr schade." Ehrler selbst, der erst vor der laufenden Runde von der dritten in die sechste Liga gewechselt war, will das nicht als Irrtum sehen: "Damals wollte ich das, ich wollte ein bisschen kürzertreten, ich habe auch in Herbolzheim eine gute Zeit. Aber es zieht mich einfach wieder nach Teningen, da habe ich 14 Jahre gespielt, da will ich auch meine Karriere beenden." Über mangelnde Einsatzzeiten im Team von Jürgen Brandstaeter brauche er sich nicht zu beschweren, er werde bis zum Saisonende alles für den TVH geben. Aber er möchte es eben auch noch einmal wissen in der dritten Liga: "Das ist natürlich sportlich ein anderes Niveau."
Werbung
Andersen konzentriert sich derweil auf die Revanche gegen den Zweitliga-Absteiger, zeigte seinen Spielern noch Auszüge vom Hinspiel, warnte vor den wurfgewaltigen Scholz und See und vor dem quirligen Spielmacher Ramos-Nuez. Um die Abwehr macht sich der Däne gar nicht so große Sorgen: "Die steht zurzeit." Aber offensiv muss die SG stark anders agieren als bei den Südhessen. Sascha Ehrler könnte übrigens zuschauen: seine Herbolzheimer sind spielfrei.
Autor: Lars Bargmann
