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28. Juli 2008

"Solche Sachen passieren eben"

DREI FRAGEN AN: Jens Schöngarth (HR Ortenau)

  1. Jens Schöngarth im Trikot des deutschen Teams Foto:  M. Heuberger

HANDBALL Derzeit findet die Junioren-Europameisterschaft in Rumänien statt – ohne Jens Schöngarth, den 19-jährigen Linkshänder (wir haben berichtet). Das deutsche Team zog dort nach einer Niederlage gegen Kroatien und Siegen gegen Serbien und Tschechien als Gruppenerster in die Hauptrunde ein. BZ-Redakteur Uwe Schwerer hat den Handballer des Zweitligisten HR Ortenau befragt.

BZ: Haben Sie schon verarbeitet, dass Sie bei der EM nicht mitspielen?

Schöngarth: Nur schwer. Es geht mir eigentlich nicht gut, seit ich die Nachricht zu Beginn der vergangenen Woche erfahren habe. Denn ich hatte mir schon große Hoffnungen gemacht, in Rumänien dabei zu sein.

BZ: Welche Gründe hat Junioren-Bundestrainer Martin Heuberger genannt?

Schöngarth: Der Trainer hat gesagt, dass ich nach meine Knie-Operation noch nicht in der richtigen Verfassung bin. Ich habe mich eigentlich fit gefühlt, und das Knie hat in allen Belastungstests gut gehalten, aber er musste eben seine Entscheidung treffen. Solche Sachen passieren eben im Sport, da muss man durch.

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BZ: Verfolgen Sie die EM trotzdem?

Schöngarth: Ja, klar. Zehn Minuten vor Spielbeginn sitze ich am Computer vor dem Liveticker und verfolge die Spiele. Es macht ja keinen Sinn, wenn ich jetzt schmolle, oder wenn ich sage, ich hoffe, dass sie verlieren. Ich will ja künftig wieder dabei sein. Im nächsten Jahr ist die WM, dafür war die EM eigentlich als Vorbereitung gedacht.

Autor: uws