SPORT(VOR)SCHAU

who, uwo

Von Werner Hornig & Uwe Rogowski

Fr, 14. Oktober 2016

Landesliga Süd

ESV WEIL

Das pure Selbstvertrauen

ESV Weil – DJK Singen, Sonntag, 16.30 Uhr (who). Während die SG Maulburg-Steinen in der Handball-Landesliga spielfrei ist, kann der ambitionierte ESV Weil auf sein schwaches Ergebnis der Vorwoche reagieren. Wie wurde das 21:35 verdaut? "Ich hoffe gut", sagt Roland Christ, der sportliche Leiter. "Da ist alles schief gelaufen. Wir waren grottenschlecht." Vielleicht kommen die Singener gerade zur rechten Zeit, ein Sieg liegt, gelinde gesagt, im Bereich des Möglichen. Die Gäste haben erst einen Punkt ergattert – gegen Brombach (28:28). Christ sieht keine Gefahr. "Wir haben sie bei der Niederlage in Maulburg-Steinen unter die Lupe genommen. Ich gehe nicht davon aus, dass wir dieses Spiel verlieren könnten." Mehr Selbstvertrauen geht kaum. Personell sieht die Situation gut aus, denn auch der zweite Torhüter Lukas Krauth befindet sich wieder im Training. Fraglich ist lediglich, ob Florian Förster zum Einsatz kommen wird.

TV BROMBACH

Mit dem Blick nach vorn

TV Brombach – TV Pfullendorf, Sonntag, 16.30 Uhr (who).

Zufriedenheit sieht anders aus. Der unnötige Punktverlust beim Landesliga-Schlusslicht Allensbach hängt dem Brombacher Coach Dirk Kalinowski allerdings nicht mehr nach. "Mit Altlasten beschäftige ich mich nicht." Der Blick wird nach vorne gerichtet. Mit dem TV Pfullendorf treffen die Brombacher Handballer erneut auf ein Team aus der Abstiegszone. Kalinowski warnt: "Pfullendorf will eigentlich oben mitspielen." So rechnet er mit einem Gegner, der alles in die Waagschale werfen wird, um wieder in die Spur zu gelangen. "Aber das wollen wir natürlich auch", so Kalinowski.

WEIL-MALSBURG/KSC WEHR

Wer setzt sich ab?

KSC Wehr-Öflingen – SG ESV Weil-A9 Malsburg, Samstag, 15 Uhr (uwo). Beiden Teams ist der positive Trend nach dem Verbandsliga-Aufstieg gemein. Eine Saison wie vor zwei Jahren, als Wehr-Öflingen und Weil-Malsburg von Beginn an unten feststeckten und abstiegen, deutet sich nicht an. Beide stehen mit 4:2-Punkten prima da. Am Samstag kann sich ein Team im direkten Duell etwas absetzen. Der Favorit? Der KSC hat den bislang deutlich höheren Team-Score erzielt (3382 Holz) und mit Timo Waclawczyk (607) sowie Michael Thomann (602), der in der Summe bei 1715 Holz steht, zwei Top-Werte verbuchen können. Doch die SG-Statistik in den drei Partien (3304/3246/3311) scheint konstanter. Kai Osswald (1683) liegt teamintern vorn. Was das alles für das Derby am Samstag bedeutet? Vermutlich nichts.