SPORTSPIEGEL

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Von Wolfgang Künstle, Lars Blümle & BZ-Redaktion

Mo, 30. April 2018

Landesliga Nord

HANDBALL LANDESLIGA NORD

Unter Kontrolle

TG Altdorf – HTV Meißenheim 27:37 (10:17) (wk). Die Partie, in der es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, kontrollierte der HTV von Anfang an. "Ich hatte die Altdorfer ein bisschen stärker erwartet", sagte HTV-Trainer Frank Ehrhardt nach der Begegnung. Die Gäste gingen direkt in Führung, doch die ersten zwanzig Minuten hielt der Absteiger aus Altdorf mit. Erst kurz vor der Pause setzte sich die Ried-Sieben ab. "Wir waren über 60 Minuten konzentriert bei der Sache – das ist bei einem solchen Gegner gar nicht so einfach", sagte Ehrhardt hernach zufrieden. In der zweiten Hälfte schonte der HTV-Trainer seine Leistungsträger und gab den Nachwuchsakteuren mehr Spielanteile.

TG Altdorf: Klein, Preg; Nägele, M. Jörns 1, Enderlin 3, Bauer 5, P. Jörns 2, Heim 6/1, Dautel 2, Zeiser 2, Enderling 2, Reiner 4. HTV Meißenheim: Wilhelm, Blum, Hug; Link 3, Engel 5/4, Funke 2, Schröder 6, Nickert 6, Mattes 1, Geppert 1, Jochheim 9, Hügli 4. Spiel-Film: 2:5, 4:6, 6:7 (15.), 7:11, 10:17 – 12:19, 12:21, 15:22 (38.), 16:26, 18:28, 19:32 (51.), 22:32, 24:35, 27:37.

Doch kein Debakel

TVS 1907 Baden-Baden 2 – TuS Ottenheim 30:25 (16:10) (lab). "Wir hatten uns viel vorgenommen und viel dafür trainiert, bekommen es aber nicht auf die Platte", zog TuS-Trainer Daniel Hasemann eine nüchterne Bilanz nach der nun dritten Niederlage in Folge. Schon vor der Halbzeit war die Partie quasi vorentschieden. Auch nach der Pause sollte es nicht besser werden. Die Gastgeber zogen auf zehn Tore davon. "Da war die Gefahr da, dass wir uns lächerlich machen", so Hasemann. Er stellte die Abwehr komplett um und nahm den Rückraum der Hausherren in Manndeckung. Dem TuS gelang es dadurch, den Lauf der Gastgeber zu stoppen und auf vier Tore heranzukommen (53.). Die Moral stimmte somit zumindest in der Endphase des Spiels, wodurch ein Debakel noch vermieden werden konnte.

TuS Ottenheim: Bertsch, Rauer; Hügel 2, Alvarez 4, Schnak 1, Métier 3, Jund, Thielecke 1, Heimburger, Heim 9/2, Oberle 2, Schneckenburger 1, Ehret 2. Spiel-Film: 3:3, 7:5 (11.), 9:5, 14:9, 16:10 – 16:11, 18:13 (38.), 22:13, 25:15 (47.), 25:21, 28:21, 30:25.

Völlig aus dem Konzept

ASV Ottenhöfen – TuS Schuttern 28:25 (10:14) (be). Mit vier Treffern Führung gingen die Gäste in die Halbzeitpause, obwohl sie sich mit dem harzfreien Ball an diesem Tag schwertaten. Dafür stand vor allem die Defensive gut. Was danach in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte geschah, trieb TuS-Trainer Axel Schmidt die Zornesröte ins Gesicht. Eine Abwehrumstellung der Hausherren brachte Schuttern völlig aus dem Konzept und auch die Kreisanspiele konnten nicht mehr verhindert werden. Folgerichtig stand nach einem 10:2-Lauf in der 42. Minute ein 20:16 für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Die Gäste fingen sich zwar wieder, kämpften sich nach einem Fünf-Tore-Rückstand wieder auf zwei Treffer heran. Doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen. Ihren Teil dazu bei trugen auch die Schiedsrichter. 8:1 lautete das Zwei-Minuten-Verhältnis zum Nachteil der Gäste.

TuS Schuttern: Krajnc, J. Eble; Kopf 5/3, Bürkle, Enns, Beck 1, Lischke 2, Nienstedt 2, Gambert 2, Dittrich 3, N. Eble 6, Wendlinger, Gündogdu 1, de Weijer 3. Spiel-Film: 1:3, 6:4 (11.), 7:7, 8:9 (21.), 9:12, 10:14 – 11:15, 15:16 (35.), 19:16, 23:18 (46.), 24:21 (51.), 25:23 (56.), 26:23, 27:24, 28:25.