SPORTSPIEGEL

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Von BZ-Redaktion & Lars Blümle

Mo, 30. April 2018

Südbadenliga

HANDBALL SÜDBADENLIGA

Wachgerüttelt

HC Hedos Elgersweier – TuS Helmlingen 33:28 (18:12) (davf). Im letzten Heimspiel der Saison gelang Hedos noch einmal eine insgesamt starke Leistung. Gegen die offensive Abwehr schaffte es Hedos, klare Torgelegenheiten zu kreieren und zeigte sich variabel und ideenreich. Die Defensive um Philipp Hackl und René Junker machte gemeinsam mit Torhüter Manuel Schnurr einen guten Job, sodass immer wieder Ballgewinne heraussprangen und auch über den gut aufspielenden Paolo Scavelli mehrfach Gegenstoßtore gelangen. In der zweiten Halbzeit wehrten sich die Gastgeber gegen die Aufholjagd der Helmlinger. Weil der HCH den Fuß zu früh vom Gaspedal nahm, verkürzten die Gäste rund zehn Minuten vor Schluss auf 26:23. In der anschließenden Auszeit schien Hedos-Coach Simon Herrmann seine Mannschaft gerade noch rechtzeitig wieder wachgerüttelt zu haben.

HC Hedos Elgersweier: Plschek, Schnurr; Hackl 2, Robin 3, Schoch 1, S. Räpple 4, Metelec 4, Oehler 2, Junker 3, Tschopp, Scavelli 6, Stehle 1, C. Räpple 3/2, Fritsch 4. Spiel-Film: 3:0, 9:4, 11:6, 11:8 (21.), 14:10, 18:12 – 19:12, 19:15, 24:17 (41.), 25:21, 26:23 (49.), 29:26 (55.), 30:26, 31:28 (59.), 33:28.

"Haben es gut gelöst"

SG Kappelwindeck/Steinbach – TuS Altenheim 23:27 (13:11) (daw).

Ein Blick auf die Statistik des Spiels verrät schnell den Knackpunkt. Rund neun Minuten vor Schluss gingen die Gastgeber, die ohnehin große Teile der Partie in Führung lagen, mit zwei Treffern in Front. Fortan ließ der TuS Altenheim keinen Treffer mehr zu, erzielte selbst sechs weitere und hatte so eine "schwierige Partie" gedreht, wie TuS-Trainer Timo Heuberger die 60 Minuten bezeichnete. "Wir haben aber auch Glück gehabt", betonte Heuberger, warfen die konditionell platten Gastgeber in der Schlussphase beispielsweise Tempogegenstöße übers Tor. Die Altenheimer dagegen stabilisierten sich in der Schlussviertelstunde nach bis dahin schwacher Leistung – und verletzungsbedingten Ausfällen (Simon Rudolf knickte um) und Pausen. "Hinten raus haben wir es gut gelöst", bilanzierte Heuberger.

TuS Altenheim: Grangé, Schäfer; Reuter 1, Sutter 8/1, Teufel 3, Fels 4, S. Rudolf, Meinlschmidt 6, Höfer 1, Kugler 1, Gieringer 1, N. Rudolf 2, Denz. Spiel-Film: 4:2, 6:6, 10:10 (21.), 10:11, 13:11 – 16:13, 18:17 (40.), 21:17, 21:20, 23:21 (51.), 23:27.


OBERLIGA FRAUEN

Der Einsatz stimmt

SG Heidelsheim/Helmsheim – TuS Ottenheim 27:24 (12:10) (lab). Wieder einmal überzeugte der TuS mit Einsatzwillen. Ein Punktgewinn blieb dem Tabellenvorletzten aber verwehrt. Beim TuS spielten Philin Weber und Laura Karl mit, so hatte TuS-Trainer Tobias Buchholz zumindest zwei Alternativen auf der Bank. Das Spiel war geprägt von vielen Zeitstrafen. Am Ende standen auf TuS-Seite acht, auf Gastgeberseite sieben zu Buche. Allerdings schlug der TuS nur selten Profit aus Überzahlsituationen. Etwa als er sich auf 21:20 herangekämpft hatte, dann aber in Überzahl zwei Treffer einstecken musste. "Wenn wir die einfachen Fehler abstellen, dann nehmen wir hier etwas mit", sagte Ottenheims Trainer Tobias Buchholz. Er durfte aber einmal mehr mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein, die sich bis zum Schluss gegen diese Niederlage stemmten.

TuS Ottenheim: Frenk, C. Geppert; Bing 6, Günther, Karl 3, Rheinberger 1, Karkossa 6/2, Weber, Quennet 2, Hoppen 1, Schnak 2, L. Geppert 3. Spiel-Film: 4:6, 9:6 (21.), 10:10, 12:10 -- 14:12, 16:17 (43.), 19:17, 22:21, 25:21 (56.), 25:24 (59.), 27:24.