HANDBALLTORE

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Di, 08. Mai 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

HGW Hofweier – TB Kenzingen 26:25 (12:15). "Kenzingen ist noch lange nicht am Ende, wir haben nicht ausgesehen wie ein Absteiger", war das Fazit von Trainer Aurelijus Steponavicius. Doch aller Kampf gegen den Tabellendritten wurde am Samstagabend nicht belohnt. 45 Minuten lang spielten die Gäste dabei guten Handball, lagen verdient vorne. Doch dann drehten die Gastgeber die Partie, während die ersatzgeschwächten Kenzinger, die auf Dalius Rasikevicius verzichten mussten, abreißen lassen mussten. Für den TBK geht es nun zum zweiten Mal nacheinander in die Abstiegsrelegation, in deren Hinspiel am Pfingstwochenende der Sieger aus der Partie zwischen dem TuS Oberhausen und dem SV Ohlsbach wartet. Tore TBK: Rollinger 6, Rigl 4, Jäger 4/2, Grieger 3, Fedorov 3, Michelbach 3, Steponavicius 2.

SG Köndringen-Teningen II – HC Hedos Elgersweier 26:26 (11:12). Zum Abschluss "wie vorgestellt gut präsentiert", resümierte SG-Trainer Manfred Chaumet, der "absolut nicht unzufrieden" war. Weder mit dem Spiel am Samstag, noch mit der gesamten Saison. In der letzten Partie ebendieser war sein Team zwar die ganze Zeit über knapp im Hintertreffen, konnte die Begegnung jedoch in jeder Phase eng gestalten. Vor allem über die Abwehr verlor Chaumet am Sonntag nur lobende Worte: "Wir haben sehr, sehr gut gedeckt." Am Ende wäre dann sogar noch ein Sieg drin gewesen, der letzte Angriff brachte allerdings nichts mehr ein. "Das Unentschieden geht in Ordnung", so Manfred Chaumet. Tore SGKT: Emmenecker 6, S. Endres 5, Ammel 5, Blank 4/2, Schumacher 3, Kiefer 2, Reif 1.

Landesliga Männer

TV Pfullendorf – TV Herbolzheim 28:20 (13:12). "Für Pfullendorf ging es noch um den Klassenerhalt, wir wollten daher unsere sportliche Verantwortung wahrnehmen", meinte TVH-Trainer Mario Reif. Bis auf die Chancenverwertung zeigte seine Auswahl ein ordentliches Spiel, brach aber ab der 40. Minute ein. "Das ärgert mich total", sagte Reif und fügte an, der Spielverlauf habe irgendwie auch zur Saison gepasst. Ob einiger schwerwiegender Ausfälle spielte der TVH die meiste Zeit gegen den Abstieg, anstatt, wie ursprünglich geplant, um den Aufstieg. Dementsprechend "enttäuschend" sei die Saison gelaufen. Tore TVH: N. Pommeranz 6, Klausmann 5, Mokosch 2, Minder 2, Knezovic 2/1, Michael Brandt 1, Reymann 1, Guth 1.
HSG Freiburg – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen 34:35 (16:17). In ihrem vorerst letzten Landesliga-Spiel erlebte die HSG Freiburg ein Schützenfest – eines, eines der negativen Art. "Wir hatten gar keinen Zugriff in der Abwehr", klagte HSG-Trainer Patrick Schweizer. Offensiv habe sein Team "zu egoistisch" gespielt. So geriet Freiburg nach dem Seitenwechsel in Rückstand. Zwar gelang in der Schlussphase noch der Ausgleich, doch kassierten sie mit der letzten Aktion des Spiels per Siebenmeter den Treffer zum 34:35. "Wir sind froh, dass jetzt Pause ist", sagte Schweizer. Ende Juni soll es mit der Vorbereitung auf die Südbadenliga losgehen. Tore HSG: Müller 7, Konrad 6, Dell"Aquila 6, Sauer 3, Ganter 3, Muy 2, Kirchner 2, Franz 2, T. Leupolz 2, Wiggenhauser 1.
HU Freiburg – HSG Dreiland 23:26 (11:9). "Man hat beiden Teams angemerkt, dass die Luft raus ist", sagte HU-Trainer Dirk Lebrecht, dessen Team gut in das Spiel startete: Zwölf Minuten waren gespielt, da hatte sich die HU auf vier Treffer abgesetzt. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt: Die HSG lag in Front, Freiburg lief hinterher. "Nach der langen Saison hat uns einfach die Kraft gefehlt, um den Rückstand noch aufzuholen", meinte Lebrecht. Für den Freiburger war es das letzte Spiel als HU-Trainer. "Es war natürlich etwas Besonderes und auch ein bisschen emotional", so Lebrecht, der dem Freiburger Handball dennoch erhalten bleibt: In der kommenden Saison wird er die C-Juniorinnen der HSG Freiburg trainieren. Tore HU: Schneider 7, Frey 7/4, Matosic 2, Moldovan 2, Möhrle 2, Vogt 2, Lebrecht 1.
TuS Oberhausen – SG Schenkenzell/Schiltach 34:27 (17:10). Trotz einiger Ausfälle habe das Team die Vorgaben gut umgesetzt, lobte TuS-Teammanager Wendelin Ansel. Die gesamte Spielzeit über hatte der TuS die SG Schenkenzell/Schiltach im Griff. Nach 14 Minuten führten die Gastgeber mit 9:4, wenige Minuten später hatten sie das Ergebnis schon auf 13:6 in die Höhe getrieben. Die Oberhausener Abwehr um den starken Torhüter Lionel Gasser ließ nichts anbrennen, sodass Schenkenzell nicht mehr näher als fünf Treffer herankam. Tore TuS: Maurer 8, Zamolo 7, Heß 6, Kölblin 5, Freppel 5/1, Martinez 3.