VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von fgi & nm

Fr, 09. März 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

SG Waldkirch/Denzlingen – TV Oberkirch. Zum Vier-Punkte-Spiel empfangen die Elztäler am Samstag den Tabellenvorletzten aus der Ortenau. Die Ausgangslage ist dabei klar. Gewinnt man, verschafft man sich etwas Luft vor dem TVO, verliert man, "geht es wieder bei null los", weiß SG-Kapitän Patrick Hoch. Den Druck sieht Hoch beim Gegner. "Wir wollen über den Kampf zu unserem Spiel kommen", verrät Hoch und setzt auf den Heimvorteil. Dabei wird es bei den Waldkirchern, die mit vollem Kader antreten werden, vor allem darauf ankommen, in der Abwehr Timo Roll in den Griff zu kommen. An der Motivation sollte es auf keinen Fall scheitern – Hoch berichtet von intensiven Trainingseinheiten.

SG Muggensturm/Kuppenheim – TB Kenzingen. "Einfach wird es nicht", sagt TBK-Trainer Aurelijus Steponavicius im Vorfeld der Partie beim Tabellenvierten, gegen den man in der Hinrunde zwei "Big Points" ein sammeln konnte. Ob es auch am Samstag Bonuspunkte für den TBK gibt, hängt vor allem von der Angriffsleistung des TBK ab. "Unsere Abwehr ist in Ordnung, aber wir werfen im Schnitt nur 24, 25 Tore – das ist vor allem auswärts zu wenig", weiß Steponavicius und hofft auf eine Steigerung in der Chancenverwertung sowie den ein oder anderen einfachen Treffer im Gegenstoß. Personell kann man – sofern die Grippewelle ihren Griff lockert – wohl in voller Besetzung antreten.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – TV Ehingen. Die HSG Freiburg präsentierte sich vergangene Woche gegen den Tabellenletzten SG Rielasingen/Gottmadingen nicht gerade von ihrer besten Seite. Um im zweiten Heimspiel in Folge zu punkten, müsse am Wochenende gegen den TV Ehingen eine Leistungssteigerung her, fordert HSG-Trainer Patrick Schweizer, "vor allem bei unseren Entscheidungen im Angriff." Den Gegner er nur schwer einschätzen, es hänge davon ab, "wer von Ehingen mit in den Breisgau kommt." Unabhängig der Besetzung erwartet die Freiburger ein Gegner, der seine Negativserie von drei Niederlagen in Folge durchbrechen will Die Freiburger indes haben eine Serie zu verteidigen. Schweizer: "Natürlich wollen wir zuhause unbesiegt bleiben."
HU Freiburg – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Bei der Handball-Union lief es zuletzt alles andere als rund. Zwischenzeitlich waren die Freiburger Siebter, rutschten aber durch fünf Niederlagen in Serie auf den elften Tabellenplatz ab. Um nicht noch tiefer ins untere Drittel zu stürzen, müssen die Freiburger am Wochenende gegen Verfolger HSG Mimmenhausen/Mühlhofen punkten. "Wir haben jetzt ein Endspiel", sagt HU-Trainer Dirk Lebrecht. Schließlich würde der Gegner vom Bodensee bis auf einen Punkt an die HU heranrücken, sollte sie am Wochenende verlieren. Trotz der jüngsten Rückschläge geht die Union zuversichtlich in das Spiel. "Die Trainingswoche war sehr gut", berichtet Lebrecht. "Die Mannschaft zieht voll mit, die Jungs sind motiviert und fokussiert."
TuS Oberhausen – TV Herbolzheim. Die Partie gegen den TV Herbolzheim werde "ein Handball-Schlager, den sich die Handball-Fans im Breisgau nicht entgehen lassen sollten", sagt TuS-Sprecher Hugo Moser. Tatsächlich ist die Begegnung nicht nur als traditionell heiß umkämpftes Derby von Brisanz, sondern auch, weil beide Mannschaften zuletzt erfolgreichen Handball zeigten: In der Rückrundentabelle heißt es Erster (Herbolzheim) gegen Zweiter (Oberhausen). Obwohl Herbolzheim zuletzt sechs Siege in Serie holte und vom vorletzten auf den fünften Tabellenplatz vorgerückt ist, sieht TVH-Sprecher Otmar Haag seinen Klub in der Außenseiterrolle. Schließlich stehe der Gegner unter Zugzwang: Mit einer Niederlage würde Oberhausen den Anschluss an die Spitze verlieren. Nichtsdestotrotz gehe Herbolzheim "mit breiter Brust" in die Partie, deren Ausgang wohl "von der besseren Tagesform" abhänge.

Landesliga Frauen

SF Eintracht Freiburg – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Das Spitzenspiel gegen den TV Ehingen musste die Eintracht verletzungs- und krankheitsbedingt absagen. Nun hofft SFE-Trainer Sandro Ebner für das "schwere Heimspiel" gegen Mimmenhausen wieder genug Spielerinnen zur Verfügung zu haben. In den Reihen der Eintracht sei man jedenfalls "gespannt, wie es weitergeht."
SG Markgräflerland – HSC Radolfzell. Punkte gab es für die SG Markgräflerland in Schutterzell keine. Dafür aber das gemeinsame Erlebnis, auch ohne Wechselmöglichkeiten Paroli bieten zu können. Diese positive Erfahrung wollen die Markgräflerinnen in das Spiel gegen den Siebten HSC Radolfzell mitnehmen.
TV Todtnau – ESV Freiburg. Der ESV Freiburg spielt eine starke Saison. Bei nur einer der letzten fünf Partien verließ der Aufsteiger als Verlierer das Feld und rückte auf den sechsten Tabellenplatz vor. "Aus den zuletzt erfolgreichen Spielen will man das positive Gefühl mitnehmen und auswärts doppelt punkten", erklärt gibt ESV-Trainer Manuel Majocchi.
HSG Freiburg III – TV Ehingen. HSG-Trainer Konstatin Schäfer fordert nach dem tollen Auftritt in Radolfzell: "Unser Anspruch muss sein, das zu stabilisieren und beim nächsten Mal wieder so gut zu machen." Tatsächlich muss die HSG im kommenden Spiel gegen den TV Ehingen ähnlich couragiert auftreten, um gegen den Spitzenreiter zu bestehen.
TV Gengenbach – TB Kenzingen. Konstant inkonstant: Seit sieben Spielen wechseln sich beim TB Kenzingen Sieg und Niederlage stetig ab. Für die Mannschaft von Trainergespann Baab/Emmenecker geht es gegen den TV Gengenbach darum, diese Serie zu durchbrechen und nach dem erfolgreichen Auftritt gegen Todtnau endlich den zweiten Sieg in Serie zu holen.