VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von fgi & nm

Fr, 16. März 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

TB Kenzingen – HC Hedos Elgersweier. Es ist das Aufeinandertreffen des Zehnten gegen den Elften (TBK) – Abstiegskampf pur. "Ein psychologisch wichtiges Spiel für uns", weiß auch TBK-Trainer Aurelijus Steponavicius. "Wir wollen und müssen gewinnen", sagt er weiter und hofft auf einen kämpferischen Auftritt seiner Sieben, in der der ein oder andere Akteur die Woche über angeschlagen war. Doch egal mit welchem Personal, die Kenzinger werden auf Sieg spielen. "Jeder muss seine Leistung abrufen", fordert Steponavicius, dessen Team 2018 noch sieglos ist, während sich der Gegner in den letzten Wochen vor allem auswärts in guter Verfassung präsentierte.

SG Köndringen/Teningen II – TV St. Georgen/Schwarzwald. Einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt kann am Sonntag das Team von Manfred Chaumet machen. Und auch wenn die Teninger in der eher ungewohnten Favoritenrolle stecken – ein Selbstläufer wird das Spiel gegen den Tabellenletzten nicht, weiß Chaumet. Vor allem gegen die aggressive und körperliche Abwehr der Schwarzwälder gilt es, gegenzuhalten und Lösungen zu finden. "Wichtig ist die Einstellung", betont der SG-Coach. In den Kader zurückkehren Christian Hefter und Daniel Fahrländer, der Rest bleibt wie gehabt. "Das ist mehr als ausreichend", vertraut Chaumet seinem jungen Team, das nach sieben Punkten aus den letzten vier Spielen ohne großen Druck spielen kann.

SG Muggensturm/Kuppenheim – SG Waldkirch/Denzlingen. Eng geht es in der Tabelle zu, mit zehn Punkten stehen die Waldkircher momentan auf einen geteilten zwölften Platz. Übergroßen Druck verspüren die Mannen um Kapitän Patrick Hoch aber nicht, wie er berichtet. "Wir müssen jetzt einfach zu Punkten kommen", blickt er auf die restlichen sieben Spiele. Die erste Chance dazu bietet sich am Samstag in Kuppenheim – auch wenn Hoch die Favoritenrolle bei den Gastgebern sieht. "Wir probieren was geht", verspricht er. Stützen will man sich dabei auf eine ähnlich gute Abwehrarbeit wie vergangenes Wochenende.

Südbadenliga Frauen

SG Dornstetten – HSG Freiburg II. Ein interessantes Bild bietet die Tabelle der Südbadenliga der Frauen: Platz drei (16 Punkte) und Platz zehn (11) trennen da gerade einmal fünf mickrige Punkte. Mit derer zwölf liegt die Freiburger Drittligareserve momentan auf Rang acht, der nächste Gegner aus dem Schwarzwald mit 14 Punkten auf Platz sechs. Mit einem Sieg am Samstag könnten die Freiburgerinnen also in der Tabelle einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt machen.

Landesliga Männer

HU Freiburg – HSG Freiburg. Während es für die einen zuletzt um wichtige Punkte für den Klassenerhalt ging, versuchten die anderen derweil die Tabellenspitze zu verteidigen. Im Lokalderby rücken diese Ziele vorerst ins zweite Glied, geht es dabei schließlich vor allem um eines: Prestige. "Wir fiebern dem entgegen, das sind die Spiele, für die man Handball spielt", sagt HU-Trainer Dirk Lebrecht, der seine Mannschaft gegen den Spitzenreiter in der klaren Außenseiterrolle sieht. Im Derby wolle man sich bei der HU allerdings "nicht vom Tabellenplatz blenden" lassen und die gut organisierte HSG-Defensive durch zielstrebiges Tempospiel fordern. "Ziel ist es, lange auf Augenhöhe zu sein und vielleicht hinten heraus die Sensation zu schaffen", sagt Lebrecht. Das Tempospiel des Gegners gelte es zu verhindern, fordert auf der Gegenseite HSG-Trainer Patrick Schweizer.
TV Herbolzheim – SG Rielasingen/ Gottmadingen. Gegen die SG holte der TV Herbolzheim in der Hinrunde trotz anhaltender Verletzungssorgen einen Sieg. Obwohl die Herbolzheimer nach erfolgreichem Rückrundenstart krankheitsbedingt erneut auf einige Stützen verzichten müssen, ist für TVH-Trainer Mario Reif ein Sieg gegen den punktlosen Tabellenletzten Pflicht: "Die müssen wir schlagen, da gibt es keine Entschuldigungen." Reif warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. "Wir dürfen auch gegen den Tabellenletzten nicht in den Glauben verfallen, dass das Spiel ein Selbstläufer wird."
SG Gutach/Wolfach – TuS Oberhausen. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist laut Wendelin Ansel, Teammanager beim TuS, ein Garant für den anhaltenden Erfolg der Hüsemer: "Die Jungs wollen zusammen eine gute Runde spielen, sie haben ein gemeinsames Ziel und ziehen an einem Strang." Diese Einstellung katapultierte die Mannschaft von Trainer François Berthier auf den dritten Tabellenplatz. Im Verfolgerduell bei der SG Gutach/Wolfach könnte der TuS mit einem Sieg auf den zweiten Platz vorrücken. "Die Mannschaft will oben angreifen, an der Spitzengruppe dranbleiben und versuchen, Zweiter zu werden", verrät Ansel. Abgesehen vom temporären Sprung auf Platz zwei könnte ein Sieg in Gutach für den TuS auch mittelfristig Gold wert sein: Da das Spiel in der Hinrunde 25:25 endete, hätte Oberhausen im Falle eines Erfolges den direkten Vergleich gewonnen – und der ist in der Endabrechnung bei Punktgleichheit ausschlaggebend.

Landesliga Frauen

TB Kenzingen – ESV Freiburg. Vergangene Woche ging beim TB Kenzingen in Gengenbach wenig zusammen. Die Mannschaft von Trainergespann Baab/ Emmenecker will die Niederlage beim Vorletzten so schnell wie möglich abhaken und sich im Training bestmöglich auf das Spiel gegen den ESV Freiburg vorbereiten. Schließlich könnte der TBK mit einem Sieg in der Tabelle an den Eisenbahnerinnen vorbeiziehen.
SF Eintracht Freiburg – HSG Freiburg III. In Hinblick auf die aktuelle Verletztenmisere musste die Freiburger Eintracht das Saisonziel etwas angleichen. "Im Endeffekt ist es nur der dritte Platz, auf den wir jetzt schauen", sagt SFE-Trainer Sandro Ebner. Den wolle man allerdings mit aller Kraft verteidigen – auch im Lokalderby gegen die HSG Freiburg III. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Schäfer brachte vergangene Woche gegen den Tabellenersten Ehingen eine beachtliche Leistung aufs Parkett.
HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – SG Markgräflerland. "Wir schauen, dass wir die Mannschaft wieder aufrichten", sagte Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand nach der vermeidbaren Niederlage gegen den HSC Radolfzell – bei der die SG über weite Strecken zu überzeugen wusste. An diese starken Phasen wollen die Markgräflerinnen beim schweren Auswärtsspiel in Mimmenhausen anknüpfen.