VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von Felix Gieger & nm

Fr, 02. März 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

HGW Hofweier – SG Waldkirch/ Denzlingen. Die Aufgabe könnte kaum schwerer sein für die Elztäler. "Hofweier ist die Mannschaft mit dem stärksten Kader der Liga", sagt Kapitän Patrick Hoch. Dementsprechend genügsam ist auch die Zielsetzung der Waldkircher, die schon jetzt den Fokus im Training auf die extrem wichtige Partie gegen den Tabellendreizehnten aus Oberkirch in acht Tagen legen und sich am Samstag dafür einspielen wollen. Verzichten muss die SG auf Jan Disch. "Gegen Oberkirch ist er wieder dabei", gibt Hoch Entwarnung.

SG Köndringen-Teningen II – TuS Helmlingen. Als Underdog geht die Mannschaft von Trainer Manfred Chaumet in die Partie am Samstagnachmittag. Denn mit den Helmlingern kommt eines der Top-Teams in die Ludwig-Jahn-Halle. "Sie haben einen guten Rückraum und sind körperlich sehr stark", benennt Chaumet die Stärken des Gegners, gegen den man in der Hinrunde nach schwacher zweiter Halbzeit mit 14:28 unter die Räder kam. Das soll nun besser gemacht werden, dazu braucht es "die Mentalität wie gegen Oberkirch letzte Woche" (Chaumet).

TB Kenzingen – TuS Altenheim. Die ersten Punkte 2018 will TBK-Coach Aurelijus Steponavicius mit seiner Sieben am Samstagabend einfahren. Dass die Gäste aus Altenheim dabei zu favorisieren sind, ist für Steponavicius keine Ausrede. "Wir brauchen etwas Zählbares und spielen auf Sieg", gibt er die Marschroute vor. Speziell deren Defensive gehört zu den besten der Liga – vor allem dank Keeper Philipp Grangé. "Er kann ein Spiel alleine entscheiden", warnt Steponavicius, der positive Kaderinfos vermelden kann. Denn in Dalius Rasikevicius kehrt einer der entscheidenden Akteure beim TBK zurück aufs Spielfeld.

Südbadenliga Frauen

HSG Freiburg II – TS Ottersweier. Nach elf Spielzeiten ist für Benjamin Thoma, Trainer der Freiburger Drittligareserve, Schluss. "Ich mache das nach wie vor gerne. Aber ich denke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist aufzuhören", so Thoma, der auch aus beruflichen Gründen kürzertreten will. Für Sonntag erwartet Thoma ein "hartes Spiel gegen einen Gegner, der uns liegt". Mit guter Abwehrarbeit, Tempospiel und Heimvorteil soll dieser wie im Hinspiel geschlagen werden. Verzichten muss Thoma dabei auf Kathrin Schilling. Unterstützung bekommt seine Sieben dagegen durch die beiden Youngster Tessa Fischer und Johanna Chaumet.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – SG Rielasingen/Gottmadingen. Vergangene Woche stand bei der HSG Freiburg das Spitzenspiel in Oberhausen auf dem Programm, nun spielt die Mannschaft des Trainergespanns Wachter/Schweizer daheim gegen das bislang punktlose Schlusslicht aus Rielasingen. Trotz deutlicher Vorzeichen die Partie höchstseriös angehen, darin sieht HSG-Trainer Patrick Schweizer die Herausforderung in der kommenden Begegnung: "Oft nehmen die Jungs solche Spiele auf die leichte Schulter, sodass man nicht ins Spiel kommt", warnt der Coach.
TV Herbolzheim – TuS Steißlingen II. In der Hinrundentabelle Vorletzter, in der Rückrundentabelle Erster: Beim TV Herbolzheim geht es seit dem Jahreswechsel steil bergauf. An die Serie von fünf Siegen will die Mannschaft von Trainer Mario Reif gegen die Steißlinger Reserve anknüpfen. Ob der jüngsten Erfolge gehe die Reif-Sieben "mit breiter Brust und Selbstvertrauen in die Partie", sagt TVH-Sprecher Otmar Haag. Allerdings sieht er im TuS eine "Wundertüte, da nie genau klar ist, mit welchen Spielern aus dem Oberliga-Kader die Steißlinger Reserve antritt."
TuS Ringsheim – HU Freiburg. Die HU kommt seit dem Jahreswechsel nicht so richtig in die Spur: Aus den vergangenen fünf Spielen holten die Freiburger lediglich einen Sieg – und laufen nun Gefahr, vom TuS Ringsheim eingeholt zu werden. Die Ringsheimer überzeugten zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen. Vor allem in der heimischen Kahlenberghalle erwies sich die Mannschaft von Trainer Heiko Rogge in der laufenden Spielzeit als unangenehmer Gegner. In sechs von acht Heimspielen verließen die Ringsheimer das Feld als Sieger.
TV Pfullendorf – TuS Oberhausen. Obwohl der TuS Oberhausen vergangene Woche gegen die HSG Freiburg erstmals in der eigenen Halle verlor, wurde das Team von Trainer François Berthier vom Oberhausener Anhang mit lautstarkem Applaus in die Kabine verabschiedet. Immerhin hatten die Hüsemer gegen den kompakt stehenden Spitzenreiter über weite Strecken kämpferisch wie spielerisch überzeugt.

Landesliga Frauen

SV Schutterzell – SG Markgräflerland. Das Hinspiel gegen den SV Schutterzell ist bei der SG Markgräflerland in guter Erinnerung geblieben: Gegen den SV Schutterzell, der inzwischen auf dem zehnten Tabellenplatz rangiert, holte die Mannschaft von Trainer Brahim Ighirri ihren ersten – und bislang einzigen – Saisonsieg.
TB Kenzingen – TV Todtnau. Die klare Niederlage gegen Mimmenhausen ist abgehakt, der Blick richtet sich beim TB Kenzingen auf die kommende Partie gegen Verfolger TV Todtnau. Vor heimischem Publikum will sich die Mannschaft von Trainergespann Baab/Emmenecker für die knappe Hinspielniederlage revanchieren und damit verhindern, dass der TVT in der Tabelle an ihnen vorbeizieht.
TV Ehingen – SF Eintracht Freiburg. Trotz sportlicher Erfolge ist die Stimmung bei der Freiburger Eintracht vor dem Spitzenspiel gegen den TV Ehingen gedrückt. Schließlich haben die Freiburgerinnen einige schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. "Ich weiß nicht, wie wir nach Ehingen fahren", sagt SFE-Trainer Sandro Ebner, der auf fünf wichtige Spielerinnen verzichten muss, ernüchtert.
HSC Radolfzell – HSG Freiburg III. Im HSC Radolfzell sieht HSG-Trainer Konstantin Schäfer einen Gegner, der "vielleicht einen Tick gefestigter ist". Nichtsdestotrotz wolle die HSG am Bodensee etwas mitnehmen. Schäfer erwartet ob der guten Trainingsleistung einen "offenen Schlagabtausch" – obwohl einige Spielerinnen krank sind und er noch nicht absehen könne, wie der Kader aussieht.
ESV Freiburg – TV Gengenbach. "In Gengenbach ging rein gar nichts zusammen", erinnert sich ESV-Trainer Manuel Majocchi an die 21:23-Niederlage im Hinspiel. Dementsprechend habe der ESV gegen den Vorletzten, der laut Majocchi "mit dem Rücken zur Wand steht", noch eine Rechnung offen. Deshalb wollen die Eisenbahnerinnen im Angriff noch variabler auftreten.