Verstärkung aus der Schweiz

Jochen Dippel

Von Jochen Dippel

Do, 05. Juli 2018

Handball 3. Liga

Drittligist HSG Freiburg ist wieder ins Training eingestiegen.

HANDBALL (jd). Die neue Saison beginnt zwar erst Mitte September, doch für die Handballerinnen der HSG Freiburg hat der Trainingsalltag mittlerweile wieder begonnen. Bereits seit etwa vier Wochen befindet sich das Drittligateam in der anstrengenden Vorbereitungsphase, in der vornehmlich die konditionellen Grundlagen für die Spielzeit 2018/2019 gelegt wird. "Alle machen gut mit und gehen mit Spaß, aber auch dem nötigen Ehrgeiz an die Sache heran", erläutert Trainer Ralf Wiggenhauser. Wichtig ist vor allem, dass es mit Ausnahme von Kathrin Disch derzeit keine Spielerinnen gibt, die sich mit ernsthaften Verletzungen herumplagen.

Mit von der Partie sind auch zwei Neuzugänge: Rechtsaußen Hannah Schreivogel von den Sportfreunden Eintracht Freiburg sowie die Schweizerin Denise Schwaiger. Mit beiden zeigt sich Wiggenhauser zufrieden. Sie hätten im Training "einen guten Eindruck hinterlassen". Dies gilt besonders für die 28-jährige Rückraumspielerin, die vom eidgenössischen Nationalliga-A-Wiederaufsteiger HSG Leimental nach Freiburg gewechselt ist. Dort spielte die Baselbieterin übrigens unter Trainer Thomas Mathys zusammen mit dessen beiden Töchtern Stephanie und Aline, die einst allesamt in der Regionalliga Süd für den inzwischen aufgelösten HSG-Freiburg-Widersacher TV Grenzach spielten. Zuvor sammelte Schwaiger mehrere Jahre lang Erfahrungen in der höchsten Schweizer Handball-Spielklasse SPL1 bei Yellow Winterthur.

Nach dem neuen Spielplan der Dritten Liga Süd werden die Freiburgerinnen am Sonntag, 16. September, auswärts beim TV Möglingen, der seinen Kader mächtig aufgerüstet hat und die Zweitliga-Rückkehr anpeilt, in die Saison starten. Sechs Tage später am Samstag, 22. September, folgt der Heimspiel-Auftakt gegen die HSG Würm-Mitte, der als Meister der Bayernliga erstmals in Liga drei aufgestiegen ist. Danach gilt es weitere überaus anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen: beim südbadischen Meisterschaftsaspiranten SV Allensbach, zu Hause gegen den ESV Regensburg und auswärts beim Titelkandidaten TSV Haunstetten, dem die Freiburgerinnen mit einem Heimsieg am letzten Spieltag der abgelaufenen Runde neben der Meisterschaft noch die Zweitliga-Rückkehr vermasselt hatten. "Das ist für uns erneut ein hammerhartes Auftaktprogramm, schwerer geht es kaum", betont Wiggenhauser.