VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Fr, 06. April 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

TB Kenzingen – TV St. Georgen/Schwarzwald. Die Wochen der Wahrheit für den TBK gehen in die heiße Phase. Gegen den Tabellenletzten aus dem Schwarzwald sind die Mannen von Trainer Aurelijus Steponavicius schon beinahe zum Siegen verdammt. Für Steponavicius sind es jedoch eher die "Wochen des Horrors", er muss im wichtigen Spiel am Samstag auf absolute Stammkräfte verzichten. Die Einsätze von Michael Fedorov (Rückenprobleme) und Benjamin Rollinger (Knie) sind mehr als fraglich, dazu kommt der sichere Ausfall von Tobias Hüglin (Kreuzband).

SG Waldkirch/Denzlingen – HSG Konstanz II. Mit der Zweitligareserve vom Bodensee kommt ein Team, das seit Wochen nicht mehr verloren hat. "Wir treffen auf einen Topgegner", weiß Kapitän Patrick Hoch um die Stärke des Tabellenzweiten. Er sagt aber auch: "Wir gehen ans Limit und wollen jede Chance nutzen, die sich bietet." Warum also nicht den Hinspielerfolg (34:28) von November wiederholen und Big Points im Abstiegskampf sammeln?

SG Muggensturm/Kuppenheim – SG Köndringen-Teningen II. Schwierige personelle Voraussetzungen bei der Teninger Reserve. Die A-Jugend spielt am Sonntag im BW-Pokal und wird dafür geschont, dazu fällt Sebastian Endres aus. Im Vergleich zu den letzten Wochen, in denen die SG eine Serie startete, reist eine leicht ausgedünnte Sieben nach Muggensturm. "Wir werden trotzdem nichts herschenken und wollen dagegenhalten", sagt SG-Trainer Manfred Chaumet.

Südbadenliga Frauen

HSG Freiburg II – BSV Phönix Sinzheim. Zum Duell Achter (HSG) gegen Neunter kommen am Sonntagnachmittag die Sinzheimerinnen. Für die Drittligareserve der HSG ein "wichtiges Spiel", wie Trainer Benjamin Thoma betont. Denn die Tabelle ist eng und die genaue Anzahl der Absteiger noch nicht final bekannt. Klar, dass da das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn gewonnen werden sollte. Die Leistungen zuletzt machen Hoffnung. "Ich bin guten Mutes", blickt Thoma optimistisch auf die Partie.

Landesliga Männer

TV Herbolzheim – HSG Dreiland. Nach dem schwachen Auftritt im Nachholspiel gegen den TV Pfullendorf habe der TV Herbolzheim gegen die HSG Dreiland "gegenüber den Fans einiges gutzumachen", sagt TVH-Sprecher Otmar Haag. In den Dreiländern wartet ein schwerer Gegner, der aus einer sicheren Abwehr schnelle Angriffe spielt. Mit einer sicheren Defensive und zielstrebigen Offensivaktionen will die Mannschaft von Trainer Mario Reif ihrem Gegner den Zahn ziehen und sich für die 22:23-Hinrundenniederlage revanchieren.
HSG Freiburg – TV Pfullendorf. Vergangenen Spieltag kassierte die HSG Freiburg gegen Herbolzheim ihre erste Heimniederlage. Nun erwarten die Freiburger einen Gegner, der ihnen in der Hinrunde die einzige Niederlage beigebracht hatte und an Gründonnerstag in Herbolzheim gewann. "Pfullendorf ist ein starker Gegner, gegen den wir unsere beste Leistung abrufen müssen", sagt HSG-Trainer Max Wachter, der neben den Langzeitverletzten auf Moritz Faßbinder, Lucas Kneißl und Gabriele Dell’Aquila verzichten muss.
HU Freiburg – TV Ehingen. Nur ein Punkt trennt die HU vom Relegationsplatz, auf dem die SG Hornberg/Lauterbach/Triberg darauf lauert, an den Freiburgern vorbeizuziehen. "Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte sammeln", sagt HU-Trainer Dirk Lebrecht vor dem Duell mit Tabellennachbarn. Sein Team müsse den starken Ehinger Rückraum um die zielsicheren Flaviu Gaie und Lukasz Stodtko in den Griff bekommen. "In der Hinrunde haben wir das eine Halbzeit gut umgesetzt und sind in der zweiten Halbzeit komplett unter die Räder gekommen", erinnert er sich.
TuS Ringsheim – TuS Oberhausen. Der TuS Oberhausen ist das erfolgreichste Team der Rückrunde. In der Gesamtabrechnung steht Oberhausen auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Selbstbewusstsein aus vier Siegen in Serie gehen die Hüsemer in das Derby gegen den TuS Ringsheim – mit der Zielvorgabe, wie schon im Hinspiel gegen den Lokalrivalen zu gewinnen. Schließlich könnte Oberhausen mit einem Sieg weiter Druck auf Spitzenreiter HSG Freiburg ausüben oder gar gleichziehen, sollte die HSG verlieren.

Landesliga Frauen

SG Markgräflerland – HSG Freiburg III; HSG Freiburg III – TV Gengenbach. Sowohl bei der SG Markgräflerland, als auch bei der HSG Freiburg III steht am Wochenende ein Doppel-Spieltag auf dem Programm. Die HSG gehe zuversichtlich in beide Spiele, sagt HSG-Trainer Konstantin Schäfer. "Ziel ist es, in beiden Spielen eine gute Abwehrleistung zu zeigen und im Angriff das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben."
TV Todtnau – SG Markgräflerland. Zwei Tage nach dem Spiel gegen die HSG Freiburg III muss die SG Markgräflerland zum TV Todtnau. "Für beide Spiele gilt, wir haben nichts mehr zu verlieren", sagt Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand. Der Abstieg ist für den Tabellenletzten nicht mehr zu verhindern, weswegen es darum gehe, sich in den ausstehenden Partien "anständig zu verkaufen."
SF Eintracht Freiburg – SV Allensbach III. Im Duell mit dem Tabellenzweiten SV Allensbach III fällt bei der Freiburger Eintracht Top-Torjägerin Hannah Schraivogel aus – die fünfte schwerere Verletzung bei den SFE in dieser Saison. Wie sich die dezimierte Mannschaft gegen "stark aufspielende" Allensbacherinnen schlagen werde, bleibe abzuwarten, sagt Trainer Sandro Ebner. "Wir werden uns jedenfalls möglichst gut vorbereiten."
TB Kenzingen – SV Schutterzell. Durch drei Niederlagen in Serie ist der TBK auf den neunten Platz abgerutscht. Gegen den Drittletzten SV Schutterzell, auf den der TBK nach wie vor fünf Punkte Abstand hat, will die Mannschaft von Trainergespann Baab/Emmenecker zurück in die Erfolgsspur. Dabei hoffen die TBK-Werferinnen, einen ähnlich starken Kampfgeist wie in den vergangenen Partien aufs Parkett legen zu können – und sich diesmal mit zwei Punkten zu belohnen.