VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Fr, 23. März 2018

Südbadenliga

Südbadenliga Männer

BSV Phönix Sinzheim – TB Kenzingen. Immer noch auf den ersten Sieg im Jahr 2018 wartet die TBK-Sieben von Trainer Aurelijus Steponavicius. Dementsprechend eng ist die Lage im Tabellenkeller, mit elf Punkten stehen die Kenzinger auf dem drittletzten Rang. Einen ähnlichen Negativlauf hat der kommende Gegner, der letzte Sieg der Sinzheimer resultiert aus dem Vorrundenspiel im Januar. Es ist also was drin am Samstag, auch wenn der TBK-Kader durch zwei Ausfälle noch dünner besetzt ist. "Wir müssen das Glück erzwingen", zeigt sich Steponavicius dennoch kämpferisch. Die Chancenverwertung muss sich steigern und sie sollten sich keine Schwächephasen leisten, dann "können wir jeden schlagen", sagt Steponavicius.

Südbadenliga Frauen

HSG Freiburg II – TV Brombach II. Im Duell der Reservemannschaften empfängt das Team von Trainer Benjamin Thoma die Brombacher Zweitvertretung, die aufgrund des feststehenden Abstiegs des Oberliga-Teams des TVB nach der Saison zwangsabsteigen muss. Eine Tatsache, die für die Partie am Sonntag jedoch unerheblich ist. "Es wird schon schwer werden", weiß Thoma um die Aufgabe gegen den Tabellenzweiten. Anknüpfen will Thoma mit seiner Sieben am Sonntag an die erste Dreiviertelstunde des vergangenen Wochenendes. "Dann bin ich vorsichtig optimistisch", sagt er. Verzichten müssen die Freiburgerinnen dabei auf Torhüterin Paula Petersen.

Landesliga Männer

HSG Freiburg – TV Herbolzheim. Die HSG musste in der laufenden Saison erst zwei Niederlagen hinnehmen. Eine davon geht auf das Konto des TV Herbolzheim. "Wir wollen uns für die Hinrundenniederlage revanchieren", sagt HSG-Trainer Max Wachter, wohl wissend, dass seine Truppe "ein sehr schweres Spiel gegen einen starken Gegner" erwartet. Beim TV Herbolzheim hofft man auf die Rückkehr von Rückraumspieler David Knezovic, der zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen ist. Die Mannschaft von Trainer Mario Reif fährt "mit viel Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen" nach Freiburg – in der Hoffnung, erneut punkten zu können.
TuS Oberhausen – TuS Steißlingen II. Mit einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage im Rücken trat der TuS Oberhausen Mitte Januar in Steißlingen an – und verlor. Acht Partien (7 Siege, 1 Niederlage) später empfängt die Mannschaft von Trainer François Berthier die Steißlinger Reserve in der heimischen Rheinmatthalle. Dort wollen sich die heimstarken Oberhausener für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und den zweiten Tabellenplatz gegen die SG Gutach/Wolfach verteidigen.
SG Schenkenzell/Schiltach – HU Freiburg. Punkte gab es im Freiburger Stadt-Duell gegen die HSG für die HU keine – trotz eines couragierten Auftritts der Mannschaft von Trainer Dirk Lebrecht. Nun steht der Aufsteiger beim Vierten SG Schenkenzell/Schiltach erneut vor einer "Herkulesaufgabe", wie HU-Trainer Dirk Lebrecht die Begegnung bezeichnet. Allerdings habe seine Truppe gute Chancen zu bestehen, "wenn wir das, was wir gegen die HSG abgerufen haben, dort annähernd auf die Platte bringen können." Lebrecht muss am Wochenende auf Mittelmann Johannes Roming verzichten.

Landesliga Frauen

SV Allensbach III – TB Kenzingen. Der TB Kenzingen ist eine von drei Mannschaften, die es in der laufenden Saison schafften, den SV Allensbach III zu besiegen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kam das Team von Trainergespann Emmenecker/Baab in der Hinrunde auf ein knappes 27:26. Um erneut gegen den SV punkten zu können, müssen die TBK-Werferinnen im Vergleich zum Spiel gegen den ESV Freiburg vergangene Woche vor allem im Angriff eine Schippe drauflegen.
SG Markgräflerland – SF Eintracht Freiburg. "Mund abwischen, weitermachen", sei das Motto bei der SG nach der klaren Niederlage in Mimmenhausen, meint Jürgen Schmitz aus dem SG-Vorstand. Am Wochenende spielen die Markgräflerinnen gegen die Freiburger Eintracht, die aufgrund erheblicher Verletzungssorgen auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht ist. Auch gegen die SG wisse er nicht, wie der Kader aussehen werde, sagt SFE-Trainer Sandro Ebner.
ESV Freiburg – SV Schutterzell. Der Klassenerhalt ist den Eisenbahnerinnen quasi nicht mehr zu nehmen. Ein sicherer Mittelfeldplatz soll es für den Aufsteiger dementsprechend am Ende werden. Ein Ziel, dem der ESV mit einem Sieg beim Zehnten Schutterzell einen großen Schritt näherkommen könnte. Dafür wollen die Freiburgerinnen, so ESV-Trainer Manuel Majocchi,"eine weitere gute Leistung aufs Parkett bringen".
HSG Freiburg III – HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Als sei die Aufgabe gegen den Tabellendritten aus Mimmenhausen nicht schon groß genug, fallen bei der HSG Freiburg III am Wochenende einige Spielerinnen aus. "Unsere Aufgabe ist es, damit gut umzugehen, die richtige Einstellung zum Spiel zu finden und trotz der Ausfälle an unsere Leistungsgrenze zu gehen", sagt HSG-Trainer Konstantin Schäfer. In eigener Halle sei schließlich "immer was drin".