VOR DEM ANWURF

fgi/nm

Von Felix Gieger & Nils Jakob Müller

Fr, 20. April 2018

Landesliga Süd

Südbadenliga Männer

SG Waldkirch/Denzlingen – HC Hedos Elgersweier. Die Elztäler stehen als 13. weiter unter Zugzwang. "Wir müssen Punkte holen", weiß Kapitän Patrick Hoch. Der Gegner hat derzeit einen Lauf, gewann zuletzt deutlich gegen die Topteams Schutterwald und Hofweier. Vor allem vor der starken Defensive der Hedos hat man in Waldkirch Respekt. "Die müssen wir knacken und dürfen nicht in deren Gegenstöße laufen", so Hoch.

TB Kenzingen – TuS Schutterwald. Meisterschaftshoffnung gegen Abstiegssorgen. Die Rollen sollten klar verteilt sein. "Schutterwald ist ein ganz anders Kaliber als letzte Woche Steinbach – wenn wir Big Points landen wollen, muss alles passen", ist sich TBK-Trainer Aurelijus Steponavicius bewusst. "Jeder Rückraumwurf ist wichtig", so Steponavicius. Und auch die eigene Defensive muss sich im Vergleich zur Vorwoche steigern. Neben Tobias Hüglin (Kreuzband) ist auch Daniel Blum (berufliche Gründe) fraglich.

SG Köndringen/Teningen II – SG Kappelwindeck/Steinbach. Zwei ähnliche Teams treffen am Sonntag in Teningen aufeinander. "Wir leben beide vom Tempo und decken offensiv", so SG-Trainer Manfred Chaumet. Insgesamt rechnet er mit einem offen Schlagabtausch, in dem es hin und her gehen wird. Gelingt es dabei der SG, gegenzuhalten, ist alles drin. Ungelegen kommt den Teningern dabei der Abiturtermin, der den ein oder anderen Youngster von der Halle fern hält und so den Kader ausdünnt.

Südbadenliga Frauen

HSG Freiburg II – SG Baden-Baden/ Sandweier. Die Vorfreude auf das letzte Heimspiel der Saison ist groß bei der Drittligareserve, erzählt Trainer Benjamin Thoma. Zumal man seit letzter Woche den Blick nur noch nach oben richten kann. "Unser Ziel ist, beide noch ausstehenden Begegnungen zu gewinnen", berichtet Thoma. Um die Partie am Samstag zu ungewohnt früher Zeit (12.30 Uhr) erfolgreich zu bestreiten, braucht es "eine gute Abwehrleistung und vor allem ein gutes Tempospiel".

Landesliga Männer

HSG Freiburg – SG Hornberg/Lauterbach/Triberg. Die Rechnung ist einfach: Gewinnt die HSG Freiburg, ist sie schon am drittletzten Spieltag Meister. "Ich hoffe, dass viele Zuschauer dabei sein werden und die Halle brennt", sagt HSG-Trainer Patrick Schweizer. "Es ist nur noch ein kleiner Schritt, dann haben wir es gepackt." Auf einen Aufschub der Meisterfeier hat bei der HSG keiner Lust, da die Breisgauer den Titel und damit den Wiederaufstieg in die Südbadenliga unbedingt mit einem Sieg vor heimischem Publikum einfahren wollen. "Dann", verrät Schweizer, "gibt es eine Riesenparty."
TV Herbolzheim – TV Ehingen. Dass der ambitionierte TV Ehingen bis auf einen Punkt auf den Abstiegsrelegationsplatz herangerutscht ist, wundert TVH-Sprecher Otmar Haag. Man müsse ob der prekären Situation beim TVE davon ausgehen, "dass das Gästeteam einen Big-Point landen will und daher auf jeden Fall kämpferisch auftreten wird." Nach der Niederlage in Schenkenzell haben die Herbolzheimer es sich zum Ziel erklärt, bis zur Sommerpause mindestens ihre beiden Heimspiele zu gewinnen und den fünften Platz zu behaupten.
HU Freiburg – SG Rielasingen/Gottmadingen.
Zwischen dem fünften Platz und dem Abstiegsrelegationsrang liegen drei Spieltage vor Saisonende lediglich fünf Punkte. Die Hoffnung bei den Freiburgern, den drittletzten Platz im Saisonendspurt hinter sich zu lassen, ist groß. Auch, weil die Lebrecht-Truppe nur noch gegen direkte Konkurrenten ran muss – und zwei Mal zuhause spielen darf. Gegen den Tabellenletzten will die HU den ersten Schritt Richtung rettendes Mittelfeld gehen. "Man darf sich aber nicht täuschen lassen", warnt HU-Trainer Dirk Lebrecht. "Im Abstiegskampf kann so ein vermeintlich leichtes Spiel zu einem schweren werden."
HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – TuS Oberhausen. Beim Tabellenzweiten Oberhausen schielt man auf der Zielgeraden mit einem Auge auch immer zum Verfolger SG Schenkenzell/Schiltach, den der TuS am letzten Spieltag empfängt. "Am besten wäre es, wenn wir dann noch die aktuellen drei Punkte Abstand haben", sagt TuS-Teammanager Wendelin Ansel. Ein erster Schritt zur Vizemeisterschaft soll in Mimmenhausen erfolgen.

Landesliga Frauen

TB Kenzingen – TV Ehingen. Mit dem Selbstvertrauen aus zwei Siegen in Serie empfängt der TB Kenzingen den TV Ehingen. Die TBK-Truppe will an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und dem Ersten, der sich mit einem Sieg den Meistertitel sichern könnte, Paroli bieten.
SV Allensbach III – SG Markgräflerland. Ein Mal muss die SG Markgräflerland noch auswärts ran, ehe sie sich mit einem Heimspiel gegen Gengenbach aus der Landesliga verabschiedet. Beim formstarken Tabellenzweiten will die SG das Spiel so lange wie möglich offenhalten.
HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – ESV Freiburg. Mindestens ein Sieg solle aus den beiden ausstehenden Spielen noch her, gibt ESV-Trainer Manuel Majocchi die Marschroute vor. Obwohl Mimmenhausen zuletzt etwas schwächelte, "ist die Mannschaft zuhause nicht zu unterschätzen", warnt Majocchi.
SF Eintracht Freiburg – SV Schutterzell. Trotz eklatanter Personalprobleme werde die Eintracht in ihrem letzten Heimspiel auf Sieg spielen, sagt SFE-Trainer Sandro Ebner. "Wir müssen schauen, dass wir auf der Zielgeraden nochmal alle Kräfte bündeln."
HSG Freiburg III – TV Todtnau. Sechs Siege in sieben Spielen: Bei der HSG Freiburg III läuft es derzeit rund. Gegen den TV Todtnau will die Mannschaft von Trainer Konstantin Schäfer den positiven Trend fortsetzen.