VOR DEM ANWURF

sahe/nm

Von Sandra Hennig & Nils Jakob Müller

Fr, 14. Oktober 2016

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

HTV Meißenheim – SG Köndringen/ Teningen II. "Für uns zählt am Freitagabend nur der Sieg", so die klare Ansage des Teninger Trainers Jonas Eble. Die Gastgeber hätten in der Aufstiegssaison eine sehr gute 3:2:1-Abwehr gestellt, "mit der gilt es umzugehen", so Eble. Dass es in Meißenheim für auswärtige Mannschaften nie einfach sei, wisse er. Der HTV muss derzeit jedoch auf einen seiner Leistungsträger verzichten: Florian Engel fehlt wegen einer Schulterverletzung. Das machte sich bereits bei der deutlichen Niederlage in Muggensturm bemerkbar.

TuS Ottenheim – TB Kenzingen. Für die Kenzinger geht es am Samstag nach Ottenheim, die nach einigen knappen Partien am vergangenen Spieltag einen Kantersieg feierten: Mit 42:26 schickten die Schwanauer die chancenlosen Gäste der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen nach Hause. Die Gästemannschaft von Trainer Aurelijus Steponavicius will die Punkte natürlich trotzdem auf ihrer Seite verbuchen. "Dazu müssen wir aber unbedingt eine ähnlich gute Leistung bringen wie vor zwei Wochen in Altenheim", sagt der TBK-Coach.

SG Waldkirch/Denzlingen – TV Oberkirch. In der vergangenen Saison gab es für die Elztäler gegen Oberkirch ein Unentschieden. Dieses Mal soll ein Sieg her für die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Strübin, die in Steißlingen aufgrund der schlechten Chancenverwwertung . Die Gäste aus dem Renchtal haben laut Trainer Wolfgang Boll etwas gut zu machen - dafür müssen sie jedoch eine deutliche Steigerung auf die Platte bringen, denn gegen Sinzheim verbuchte seine Sieben allein in der ersten Halbzeit zwölf technische Fehler. Und zu denen wird Strübins Team mit einer stabilen Abwehrleistung wieder zwingen wollen.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

HSG Freiburg II – SF Eintracht Freiburg. Ob sich HSG-Coach Benjamin Thoma im Stadtderby gegen die Aufsteigerinnen der Sportfreunde Eintracht etwas ausrechnet? "Wir rechnen prinzipiell nie", sagt er augenzwinkernd, "aber wir werden alles raushauen, was wir zur Verfügung haben." Personell hat die Drittliga-Reserve jedenfalls keine Sorgen. "Wir können aus dem Vollen schöpfen", bestätigt Thoma. Während sich sein Team in der Chancenverwertung steigern muss, werden die Spielerinnen von Eintracht-Trainer Jürgen Edelmann mehr Tempo als bei der knappen Heimniederlage gegen Hornberg/Lauterbach in die Partie bringen müssen, um erfolgreich zu sein.

LANDESLIGA MÄNNER

HSG Freiburg – SG Gutach/Wolfach. Die HSG Freiburg ist mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten aus drei Spielen gestartet und belegt derzeit den dritten Tabellenplatz. Gegen Schlusslicht SG Gutach/Wolfach wollen die Freiburger ihre tolle Serie ausbauen. "Wir dürfen allerdings den Gegner nicht unterschätzen", mahnt HSG-Trainer Patrick Schweizer. Erneut legt der Trainer den Fokus auf die Defensive: "Wir wollen den Grundstein zu einem Sieg wieder in der Abwehrarbeit und einem guten Rückzugsverhalten im Angriff legen."
SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen – TuS Oberhausen. Die Formkurve des TuS Oberhausen zeigt deutlich nach oben. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt gewannen die Hüsemer zuletzt zweimal in Serie. Anteil an diesem Aufschwung haben auch die jungen Spieler, die immer besser reinfinden. "Die jungen Spieler sind im Training wahnsinnig engagiert", lobt Wendelin Ansel, sportlicher Leiter der Oberhausener. Der Trainer honoriere den hohen Trainingseifer. Gegen Allensbach will der TuS nun seine kleine Serie fortsetzen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Weiterhin fehlen wird Alexander Heß, der seit vergangenem April an einer Handverletzung laboriert. Zwar befindet sich der langjährige TuS-Stammspieler auf dem Weg der Besserung, wann er sein Comeback geben wird, ist aber noch nicht absehbar.
TV Herbolzheim – TV Ehingen. "Der Stachel der knappen Niederlage in der ersten Oktoberwoche sitzt noch", meinte TVH-Sprecher Otmar Haag. Die ungewöhnliche Spielansetzung, nach der der TV Herbolzheim gerade einmal 14 Tage nach dem Hinspiel bereits das Rückspiel gegen den TV Ehingen bestreiten wird, verschafft der Mannschaft von Trainer Mario Reif die frühe Chance auf Wiedergutmachung – und die Breisgauer, so viel verrät Haag, sei "heiß darauf, Revanche für die erlittene Niederlage zu nehmen". Wie im Hinspiel erwartet TVH-Trainer Mario Reif eine enge Partie: "Die Teams sind auf Augenhöhe, die Tagesform wird entscheidend sein", so der Herbolzheimer Trainer. Die Niederlage vor zwei Wochen sei vor allem auf die schlechte Chancenverwertung zurückzuführen. Deshalb fordert Reif von seinen Spielern, ihre Möglichkeiten konsequenter zu nutzen.

LANDESLIGA FRAUEN

HSG Mimmenhausen/Mühlhofen – TB Kenzingen. Vorletzter gegen Dritter – die Rollen dürften klar verteilt sein. Der TB Kenzingen will nach zwei Siegen aus zwei Spielen mit einem weiteren Auswärtserfolg seine Serie wahren. Trotz der deutlichen Tabellensituation nimmt die Mannschaft von Trainer Manfred Chaumet den Gegner nicht auf die leichte Schulter – zumal die TBK-Frauen beim Gastspiel in Todtnau zuletzt einige Schwächen offenbarten, die es zu verbessern gilt. Am besten schon am kommenden Wochenende in Mimmenhausen.
HSG Freiburg III – SG Schenkenzell/ Schiltach. "Wir spielen am Wochenende als Aufsteiger gegen die stärkste Mannschaft der Liga", sagt HSG-Trainer Alexander Koß vor der Partie gegen Tabellenführer SG Schenkenzell/Schiltach. Seine Mannschaft habe gegen die SG absolut nichts zu verlieren, meint Koß. "Wir können so ohne Druck in das Spiel starten." Das Spiel stehe somit wieder voll und ganz unter der Prämisse, Erfahrung zu sammeln: "Ziel ist es, sich auch in diesem Spiel weiterzuentwickeln und eine stabile Abwehr zu stellen."
HSV Schopfheim – HG Müllheim/ Neuenburg. Drei Spiele, drei Siege, punktgleich mit Spitzenreiter Schenkenzell/Schiltach: Die HG Müllheim/Neuenburg ist entgegen eigener Prognosen mit maximaler Ausbeute gestartet. Glücklich ist dabei keiner der Müllheimer Siege zustande gekommen. Beim Aufsteiger HSV Schopfheim wollen die Markgräflerinnen ihre Serie fortsetzen. "Wir wollen an die gezeigten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und auch gewinnen", meint HG-Trainer Martin Buschmann und warnt zugleich, seine Mannschaft müsse hochkonzentriert spielen. "Sonst wird das nichts."